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WoW Forever Grafikeinstellungen: drei neue Regler, die Reihenfolge — und wo der Grafikstil wirklich steckt

Dreh in dieser Reihenfolge: erst die drei Regler, die Forever neu mitbringt — indirekte Beleuchtung, PBR-Flüssigkeitsdetail und Compute-Effekte —, dann Schatten und SSAO, und erst wenn die Anzeige „CPU-gebunden“ sagt, Sichtweite und Zauberdichte. Render-Skalierung und Texturen kommen zuletzt. Der Grund ist, dass Forevers neuer Look Grafikkartenarbeit ist: Blizzard begründet die neue Karten-Untergrenze mit einer Compute-Shader-Funktion, und die neuen Regler steuern genau die Effekte, die es dafür braucht. Ein Rechner, auf dem Midnight flüssig lief, bekommt in Forever also zuerst dort Last, wo er sie vorher nicht hatte. Und zur Frage, die in den Foren am häufigsten gestellt wird: Der Umschalter für den Grafikstil sitzt nicht in den Grafikoptionen im laufenden Spiel, sondern im Startbildschirm des Clients — deshalb findet ihn niemand, der im Spiel danach sucht. Wir haben im Beta-Client am 21. September 2026 selbst nachgesehen; was daran noch offen ist, steht unten.
Diese Seite behandelt die Regler. Ob deine Grafikkarte Forever überhaupt startet, steht Modell für Modell in Ist deine Grafikkarte zu alt für WoW Forever?; die Anforderungstabelle und die Untergrenze erklärt WoW Systemanforderungen: Forever. Beides wiederholen wir hier nicht.
Stand ist die Beta. Sie läuft laut Blizzards Meldung vom 17. September 2026 bis zum 21. Oktober; Forever erscheint am 5. November 2026 um 0:00 Uhr MEZ. Was hier steht, stammt aus dem Oberflächencode des Beta-Clients (Build 1.60.1.69913 vom 18. September) und aus Blizzards eigenen Meldungen. Bis zum Release können Regler dazukommen, wegfallen oder anders heißen.
Warum die übliche WoW-Reihenfolge hier nicht stimmt
Der übliche Rat für World of Warcraft lautet: Das Spiel hängt am Prozessor, also Sichtweite, Zauberdichte und Addons zuerst. Der Rat ist für Midnight gut belegt — PC Games Hardware hat zum Start gemessen, dass selbst schnelle Prozessoren die Bildrate begrenzen (siehe WoW: FPS anzeigen lassen). Für Forever verschiebt sich der erste Verdacht auf die Grafikkarte, und zwar aus drei Gründen, die alle aus Blizzards eigenen Angaben folgen:
- Blizzard begründet die neue Karten-Untergrenze mit einer Grafikfunktion. In der Meldung vom 17. September 2026 heißt es, der neue Look brauche „die Unterstützung von RGBA16F UAV in Compute-Shadern“ — deshalb fallen Karten vor AMD Graphics Core Next 1, NVIDIA Maxwell und Intel Skylake heraus. Das ist eine Anforderung an die Karte, nicht an den Prozessor.
- Die neuen Regler sind Kartenarbeit. Der Forever-Client hat im Grafikmenü drei Regler, die der Midnight-Client nicht hat: „Indirekte Beleuchtung“, „PBR-Flüssigkeitsdetail“ und „Bloom-Intensität“. Dazu kommt der volumetrische Nebel, der bei Blizzard unter „Compute-Effekte“ läuft — mit dem Hinweis im Menü selbst, dass Compute-basierte Effekte „ältere Grafikkarten stärker belasten“ können.
- Die Prozessorzeile ist bei Forever niedriger, die Grafikzeile nicht. Forevers Minimum verlangt vier Kerne, Midnights sechs; die Grafikkarte ist in beiden Tabellen dieselbe, und nur Forever hat die Untergrenze darunter. Wer mit einem älteren Rechner kommt, kommt eher über die Prozessorzeile als über die Grafik.
Das ist eine Schlussfolgerung aus Blizzards Angaben, keine Messung von uns. Was sie für deinen Rechner wert ist, sagt dir die Anzeige — dazu unten mehr. Aber sie erklärt, warum die Reihenfolge auf dieser Seite mit den neuen Reglern anfängt und nicht mit der Sichtweite.
Die Reihenfolge, in der du drehst
Alle Regler liegen unter Optionen → System → Grafik, die
meisten im Abschnitt „Erweitert“. Neben jedem Regler stehen in Klammern
die Stufen, die Blizzards Menü anbietet, und der Name der zugehörigen
Konsolenvariablen aus dem Client-Code — für alle, die per
/console arbeiten. Was ein Regler tut, steht in Blizzards
eigenem Tooltip; wir zitieren ihn, statt es besser zu wissen.
1. Indirekte Beleuchtung
Neu in Forever, und der erste Regler, an den du gehst. Blizzards
Tooltip: „Regelt die Detailstufe der indirekten Beleuchtungseffekte.“ Die
drei Stufen heißen Mittel, Gut und Hoch und stehen laut Menütext für eine
geringe, durchschnittliche oder große „Anzahl von Proben durch
Umgebungslichter“ — eine ganz abgeschaltete Stufe gibt es im Menü nicht.
Konsolenvariable graphicsLightMode (0 bis 2). Der Regler
erscheint nur, wenn der Client die Funktion auf deiner Karte für unterstützt
hält; fehlt er bei dir, ist das kein Fehler in deinem Menü.
2. PBR-Flüssigkeitsdetail — und daneben das alte Wasser
Forever hat zwei Wasserregler nebeneinander, weil es zwei
Wassersysteme gibt. „PBR-Flüssigkeitsdetail“ steuert laut Tooltip „die
Renderqualität neuer, physikbasierter Flüssigkeiten“ (Niedrig, Hoch, Ultra;
graphicsPBRLiquidDetail); „Legacy-Flüssigkeitsdetail“ steuert
„die Renderqualität älterer Flüssigkeiten“ (Niedrig bis Hoch;
graphicsLiquidDetail, der Regler, der bisher schlicht
„Flüssigkeitsdetail“ hieß). Die höheren PBR-Stufen bringen laut Menütext
„bikubische Filter und Fließberechnungen“ dazu — das ist die Arbeit, die
du auf einer älteren Karte als Erstes wieder einsparst. Der Legacy-Regler
ist zweitrangig: Er gilt nur für Gewässer, die Blizzard nicht umgestellt
hat.
3. Compute-Effekte und Tiefeneffekte
Der volumetrische Nebel — die Lichtstrahlen und der Dunst über dem
Wasser, die Blizzard in der Vorstellung von Forever ausdrücklich nennt —
hat keinen eigenen Regler. Er hängt an „Compute-Effekte“, dessen Tooltip
ihn beim Namen nennt: „Steuert die Qualität von Compute-basierten
Effekten, wie zum Beispiel volumetrischer Nebel und bestimmte
Partikeleffekte. Compute-basierte Effekte können ältere Grafikkarten
stärker belasten.“ Stufen Deaktiviert bis Ultra,
graphicsComputeEffects. Das ist der einzige Regler, bei dem
Blizzard selbst das Wort „ältere Grafikkarten“ in den Mund nimmt — und
genau die Karten zwischen Untergrenze und Minimum sind ältere Grafikkarten.
„Tiefeneffekte“ (graphicsDepthEffects) steuert tiefenbasierte
Partikeleffekte und gehört in dieselbe Runde.
4. Schattenqualität und SSAO
Die beiden Regler, denen Blizzard im eigenen Tooltip die größte Wirkung
zuschreibt: Bei „Schattenqualität“ heißt es „Das Verringern kann die
Leistung stark verbessern“, bei „SSAO“ ebenfalls „stark verbessern“. Beide
gibt es seit Jahren, und beide sind in Forever unverändert
(graphicsShadowQuality, graphicsSSAO). Dass sie
hier erst an vierter Stelle stehen, liegt nicht daran, dass sie weniger
bringen — sondern daran, dass du sie in Midnight vermutlich schon so
eingestellt hast, wie es dir gefällt. Die drei Regler davor sind die, an
denen du noch nie warst.
5. Bloom-Intensität — Geschmack, nicht Leistung
Der dritte neue Regler ist der, den Spieler suchen, wenn ihnen der
neue Look „überblendet“ vorkommt — so ein Bericht im deutschen Forum, kein
Urteil von uns. „Bloom-Intensität“ hat nur zwei Stufen, Niedrig und Hoch,
und Blizzards Tooltip sagt lediglich: „Legt die Intensität des Bloom-Effekts
fest.“ Von Leistung steht dort nichts, und wir behaupten auch keine. Der
Regler erscheint nur, wenn der Client mit linearem Rendering gestartet ist
(graphicsBloomUserMult).
6. Erst wenn „CPU-gebunden“ dasteht: Sichtweite, Umgebungsdetails, Zauberdichte
Das sind die Regler des klassischen WoW-Rats, und sie sind in Forever
dieselben wie in Midnight. Blizzards Tooltip zur „Sichtweite“ sagt, warum
sie in diese Gruppe gehört: „Größere Sichtweiten benötigen mehr
Arbeitsspeicher und einen schnelleren Prozessor.“ „Umgebungsdetails“ regelt,
bis auf welche Entfernung Objekte zu sehen sind, „Bodenobjektdichte“ Gras
und Laub, „Zauberdichte“ die Sichtbarkeit unwichtiger Zauber
(graphicsViewDistance, graphicsEnvironmentDetail,
graphicsGroundClutter, graphicsSpellDensity).
Wenn die Anzeige bei dir „GPU-gebunden“ sagt, lass sie stehen — sie nehmen
dem falschen Bauteil Arbeit ab.
7. Zuletzt: Render-Skalierung und Texturauflösung
„Render-Skalierung“ ist der grobe Hebel: Sie „ändert die Auflösung beim Rendern der Welt in 3D“, und eine Stufe unter 100 % „belastet die Grafikkarte weniger und kann in manchen Fällen die Framerate deutlich verbessern“ — Blizzards Worte. Sie kommt zuletzt, weil sie das ganze Bild weicher macht, während die Regler 1 bis 4 gezielt einen Effekt zurücknehmen. „Texturauflösung“ ist bei Blizzard der Regler mit dem kleinsten Versprechen: „Das Verringern kann die Leistung leicht verbessern.“ Solange der Grafikspeicher reicht, lass sie in Ruhe.
Und ein Hinweis, der oft übersehen wird: Forever hat wie Midnight ein zweites Reglerprofil, „Schlachtzugs- und PvP-Einstellungen“. Ist es eingeschaltet, gelten im Schlachtzug und im PvP eigene Werte für jeden der Regler oben — auch für die drei neuen. Wer nur das Standardprofil herunterdreht und sich wundert, warum es im Schlachtfeld trotzdem ruckelt, hat das zweite noch nicht angefasst.
Der Grafikstil: wo der Umschalter sitzt — und was daran offen ist
Die häufigste Frage zu Forevers Grafik ist nicht „welcher Regler“, sondern „wie stelle ich auf den alten Stil zurück“. Blizzard hat in der Zusammenfassung der BlizzCon-Podiumsdiskussion vom 12. September 2026 „moderne und klassische visuelle Voreinstellungen“ sowie „High-Definition (HD)- und Standard-Definition (SD)-Optionen für Charaktermodelle“ angekündigt — aber nirgends gesagt, wo der Schalter sitzt. Das Wort „Grafikstil“ kommt in der Zusammenfassung nicht vor, einen Support-Artikel dazu gibt es nicht, und Blizzards Forever-Seite liefert keinen Text, der sich zitieren ließe. Deshalb sind die Foren voll.
Die Auflösung: Der Umschalter sitzt im Startbildschirm des Clients, nicht in den Grafikoptionen im laufenden Spiel. Wir haben im Beta-Client am 21. September 2026 selbst nachgesehen: Im Startbildschirm — also bevor du die Welt betrittst — gibt es einen Umschalter für den Grafikstil. Wer im Spiel unter Optionen → System → Grafik danach sucht, findet ihn nicht, weil er dort nicht ist. Genau das beschreibt der Forenfaden: Man entscheidet sich vor der Charaktererstellung zwischen modern und alt, will später wechseln und findet im Spiel nur die Charakterdarstellung. Der Weg zurück führt über den Startbildschirm.
Was daran offen ist — wir schreiben nur hin, was wir gesehen haben: Wie der Umschalter genau beschriftet ist, sagen wir hier nicht, weil wir es nicht wörtlich mitgeschrieben haben. Ob sich der Stil zusätzlich im laufenden Spiel umstellen lässt, haben wir nicht gefunden. Ob die Einstellung pro Charakter, pro Konto oder pro Client gilt, wissen wir nicht. Und ob sich daran zum Release am 5. November etwas ändert, ebenso wenig — das ist der Stand einer Beta.
Was der Oberflächencode des Beta-Clients dazu hergibt, passt zu dieser Beobachtung, ohne sie zu ersetzen:
- Auf den Anmeldebildschirmen liegt ein Dialog „Erfahrungsvoreinstellung“. Er bietet zwei Karten, „Classic“ und „Erweitert“, mit Blizzards Erklärtext: „Wählt eine Starterfahrung für Eure Grafik- und Anzeigeeinstellungen. Ihr könnt diese Einstellungen später anpassen.“ Jede Karte zählt sechs Punkte auf: Auflösung der Charaktermodelle, Questmarkierungen, „Eine Tasche“, Transmogrifizierungen, Tastenbelegung und Oberflächen-Layout. Ob das derselbe Umschalter ist, den wir im Startbildschirm gesehen haben, haben wir nicht abgeglichen — deshalb steht es hier getrennt.
- Im Grafikmenü im Spiel gibt es einen Schalter „Charaktermodelle“ mit den zwei Stufen „Standardauflösung“ („Klassische Detailtreue für Charaktermodelle“) und „Hohe Auflösung“. Er gilt laut Tooltip „accountübergreifend“, verlangt ein Neuladen der Oberfläche, und Blizzards Text nennt einen zweiten Ort: „Ihr könnt Eure Auswahl später im Optionen-Menü oder beim Barbier ändern.“ Das ist der Schalter, den Spieler im Forum als „Charakterdarstellung“ beschreiben — und der einzige zum Stil, den das Grafikmenü im Spiel hat.
- Einen Regler, der die Weltgrafik als Ganzes umstellt, kennt der Code des Grafikmenüs nicht. Wer im Spiel bleibt, kommt dem alten Look nur über die Einzelregler oben näher — indirekte Beleuchtung auf „Mittel“, PBR-Flüssigkeitsdetail auf „Niedrig“, Compute-Effekte herunter, Bloom auf „Niedrig“ — und nicht weiter: Die niedrigste Stufe der indirekten Beleuchtung heißt „Mittel“, nicht „Aus“. Für den Stil selbst ist der Startbildschirm der Ort.
Was die Foren dazu sagen, und was das wert ist: Im deutschen Blizzard-Forum fragen Spieler seit dem 17. September genau danach („Grafik wechseln von Modern zu Classic“, ein Beitrag ohne Antwort, und „Wow Forever: Grafikstil ändern“, 15 Beiträge). Die brauchbarste Antwort dort lautet, im Spiel finde man nur die Charakterdarstellung, „den kompletten Grafikstil des Spiels“ könne man nicht umstellen — für das Menü im Spiel stimmt das, den Startbildschirm hatte dort niemand im Blick. Eine Antwort von Blizzard gab es in beiden Fäden bis zum 21. September 2026 nicht.
Erst messen, dann drehen
Bevor du irgendetwas veränderst, blende die Bildrate ein und lies das Wort dahinter. World of Warcraft zeigt seit Patch 11.0.7 neben der Zahl, ob gerade der Prozessor oder die Grafikkarte bremst — „CPU-gebunden“ oder „GPU-gebunden“. Wie du die Anzeige einschaltest und was der Zusatz genau bedeutet, steht in WoW: FPS anzeigen lassen; das wiederholen wir hier nicht. Der Code der Anzeige liegt auch im Forever-Zweig des Clients samt der Abfrage; ob der Zusatz in der Beta bei dir erscheint, prüfst du mit Strg + R selbst.
- „GPU-gebunden“, und die Bildrate bricht an Wasser, in Nebelbänken oder im Wald bei tiefstehender Sonne ein → Regler 1 bis 4 sind deine. Das ist der Fall, für den diese Seite geschrieben ist.
- „CPU-gebunden“, und die Bildrate bricht in vollen Hauptstädten oder im Schlachtzug ein → Regler 6, dazu Addons und Latenz. Die neuen Regler bringen dir dann wenig, und du gibst ohne Not Bild her.
Was in der Beta auffiel, ist kein Beleg, aber ein Hinweis: Mac-Spieler berichten im deutschen Forum ab dem 18. September 2026, dass sie mit Schatten auf der niedrigsten Stufe und der indirekten Beleuchtung auf „Mittel“ spielbar in die Welt kommen — also mit genau zwei der Regler aus der Liste oben. Das sind Berichte von Betatestern, keine Messung, und für den Mac gilt ohnehin eine eigene Tabelle, siehe WoW auf dem Mac.
Für wen die Regler die falsche Schraube sind
Grafikeinstellungen helfen nur in einem bestimmten Fenster. Blizzard hat für Forever drei Schwellen veröffentlicht, und je nachdem, wo dein Rechner liegt, ist das Menü der richtige oder der falsche Ort:
- Unter der Untergrenze — eine Karte vor AMD Graphics Core Next 1 (2012), NVIDIA Maxwell (2014) oder Intel Skylake (2015): Laut Blizzards Meldung vom 17. September 2026 wird sie mit dem Start von Forever nicht mehr unterstützt. Hier dreht sich nichts zurecht. Blizzard schreibt wörtlich, man müsse sich „eine neue Grafikkarte besorgen“, bevor man Forever spielt. Ob deine dazugehört, steht Reihe für Reihe in Ist deine Grafikkarte zu alt für WoW Forever?
- Zwischen Untergrenze und Minimum — eine GeForce GTX 900 oder 750 Ti, eine Radeon der GCN-Zeit vor RDNA, eine Intel-Grafik ab Skylake: Blizzard nennt solche Karten kompatibel, aber „immer noch deutlich unter den Mindestanforderungen des Spiels“. Das ist der Leser, für den diese Seite geschrieben ist. Die Regler 1 bis 4 sind das Erste, was du versuchst — mit 1280 × 720 als der Auflösung, die Blizzard in der Minimumzeile nennt. Ob es reicht, sagt nur der Versuch; eine Bildrate versprechen wir dir nicht, weil wir keine gemessen haben.
- Auf oder über der Empfehlung — acht Performance-Kerne mit 5,2 GHz, 8 GB Grafikspeicher, RTX 40 oder RDNA 3: Wenn es hier ruckelt, liegt es mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht an einem Regler. Der Weg führt dann über die Anzeige (Latenz statt Bildrate?), die Addons und die Frage, ob die Beta gerade ein bekanntes Problem hat — die Liste dazu führt Blizzard im Forum, siehe Lua-Fehler in WoW Forever. Grafikregler herunterzudrehen kostet dich hier Bild und bringt nichts.
Und die Prozessorzeile, die bei Forever niedriger liegt als bei Midnight, ändert daran nichts: Ein Vierkerner ab Haswell oder Ryzen 1000 erfüllt Forevers Minimum — aber wenn seine eigene Grafik älter als Skylake ist und keine Steckkarte drinsteckt, ist er trotzdem unter der Untergrenze. Die vollständige Tabelle und der Ein-Zeilen-Unterschied zu Midnight stehen in WoW Systemanforderungen: Forever.
Was hier nicht steht
Keine Bildraten, keine Prozente. Wir haben Forever auf keinem Rechner gemessen, und die Beta läuft auf Einladung. Seiten, die dir versprechen, welcher Regler wie viele Bilder bringt, haben das auch nicht gemessen — das lässt sich an Zahlen erkennen, die auf jedem Rechner gleich sein sollen. Was hier steht, ist Blizzards eigene Beschreibung jedes Reglers, die Reihenfolge ist eine begründete Schlussfolgerung daraus, und die Wirkung auf deinem Rechner zeigt dir die Anzeige.
Nicht geprüft: ob alle drei neuen Regler auf jeder Karte über der Untergrenze erscheinen — der Code blendet sie aus, wenn der Client die Funktion nicht für unterstützt hält, und welche Karten das trifft, steht nicht im Oberflächencode. Ob der Umschalter im Startbildschirm und der Dialog „Erfahrungsvoreinstellung“ aus dem Code dasselbe Element sind. Ob sich der Grafikstil auch im laufenden Spiel — etwa beim Barbier oder über einen Chatbefehl — umstellen lässt, und ob die Wahl pro Charakter, pro Konto oder pro Client gilt. Was zum Release am 5. November davon noch gilt.
Die Quellen und ihr Stand: Dass im Startbildschirm des Forever-Clients ein Umschalter für den Grafikstil sitzt, ist eine eigene Beobachtung: im Beta-Client am 21. September 2026 selbst nachgesehen, kein Forenbericht und kein Blizzard-Wortlaut. Die Regler, ihre Stufen, die Bedingungen für ihr Erscheinen, der Schalter „Charaktermodelle“ und der Dialog zur Erfahrungsvoreinstellung stammen aus Blizzards eigenem Oberflächencode, den der Client mitliefert und der auf GitHub gespiegelt wird (wow-ui-source, Zweig forever, Build 1.60.1.69913 vom 18. September 2026; Dateien Blizzard_SettingsDefinitions_Shared/Graphics.lua und Graphics.xml, Blizzard_Settings_Shared/Mainline/GraphicsOverrides.lua, Blizzard_GlueXML/Mainline/ExperiencePreset.lua, Blizzard_CharacterCreate/Camelot/Blizzard_CharacterCreate.lua, Blizzard_FramerateFrame; verglichen mit dem Zweig live, Build 12.1.0.69875; abgerufen am 21. September 2026). Die deutschen Bezeichnungen und alle als Tooltip zitierten Sätze sind die Textbausteine des Clients (GlobalStrings, deDE, Build 1.60.1.69913), eingesehen über wago.tools am 21. September 2026. Die Namen und Wertebereiche der älteren Konsolenvariablen bestätigt das Warcraft Wiki (Einzelseiten Stand 28. September 2024, Gesamtliste Stand 4. September 2026) — das ist Community-Dokumentation, kein Blizzard-Wortlaut. Die Untergrenze, ihr Grund und die Zitate zu kompatiblen Karten stammen aus Blizzards Meldung vom 17. September 2026; Minimum und Empfehlung aus der Forever-Produktseite im Battle.net-Shop (Fassung vom 18. September 2026); die Ankündigung der Voreinstellungen aus der Zusammenfassung der Podiumsdiskussion vom 12. September 2026, die auch den Erscheinungstermin nennt; das Beta-Ende aus Blizzards Meldung 24304160 vom 17. September 2026. Die drei Forenfäden sind Spielerthreads ohne Beitrag von Blizzard-Mitarbeitern (Stand 21. September 2026, über die Schnittstelle des Forums geprüft). Das Bild ist eine Illustration, kein Beleg. Womit wir arbeiten und womit nicht, steht in Wie wir testen.