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Gaming Gear4 min Lesezeit

Welcher Controller für den PC? Einer ist der Standard, die anderen brauchen Gründe

Titelkarte: Einer ist der Standard, die anderen brauchen Gründe. Große Kennzahl A/B — beim Switch-Controller vertauscht

Wer keinen besonderen Grund hat, nimmt einen Xbox-Controller. Windows spricht dessen Sprache von Haus aus, Spiele zeigen die passenden Tastensymbole, und es gibt nichts einzurichten. Alle anderen sind gute Geräte — sie brauchen nur einen Zwischenschritt, und den sollte man kennen, bevor man kauft.

Wie der gewählte Controller danach angeschlossen und eingerichtet wird, steht in Controller am PC.

Warum der Xbox-Controller der Standard ist

Windows hat eine eingebaute Schnittstelle für Controller, und sie wurde entlang des Xbox-Controllers entworfen. Ein Spiel, das sie nutzt, erkennt ihn ohne Treiber und beschriftet seine Menüs mit A, B, X, Y — also mit dem, was auf dem Gerät steht.

Jeder andere Controller wird über eine Übersetzung eingebunden. Das klappt heute fast immer, aber es erklärt die kleinen Reibungen: falsche Tastensymbole im Menü, ein Spiel, das den Controller erst nach einem Neustart sieht, eine Funktion, die kabellos fehlt und per Kabel da ist.

Gegenüberstellung: der Xbox-Controller läuft ohne Einrichtung, alle anderen über eine Übersetzung mit falschen Tastensymbolen

Die Alternativen, und was sie wirklich kosten

PlayStation DualSense

Das haptisch beste Gerät der Runde. Die adaptiven Trigger und das feine Rumpeln gibt es am PC aber nur in wenigen Spielen und meistens nur per Kabel — kabellos fällt der größte Teil davon weg. Über Steam läuft er problemlos, außerhalb von Steam braucht er gelegentlich Nachhilfe.

Der Weg dorthin steht in PS5-Controller mit dem PC verbinden; für die Vorgängergeneration in PS4-Controller mit dem PC verbinden.

Switch Pro Controller

Sehr gutes Steuerkreuz, angenehme Form, lange Laufzeit. Am PC über Steam eingerichtet in zwei Minuten, außerhalb von Steam der umständlichste der drei. Die Tastenbelegung ist gegenüber Xbox vertauscht — A und B liegen andersherum, was in Menüs zuverlässig für Fehlgriffe sorgt, bis man es umstellt. Einrichtung: Switch-Controller mit dem PC verbinden.

Controller von Drittanbietern

Hier liegt das beste Preis-Leistungs-Verhältnis, und hier liegt auch der größte Qualitätsunterschied. Zwei Dinge lohnen den Blick:

  • Hall-Effekt-Sticks. Sie messen magnetisch statt über schleifende Kontakte und können deshalb nicht das entwickeln, was als „Stick-Drift" bekannt ist — die Figur läuft von selbst, ohne dass jemand den Stick berührt. Das ist der häufigste Grund, warum ein Controller nach zwei Jahren ersetzt wird.
  • Der Modus-Schalter. Viele Geräte können sich wahlweise als Xbox- oder als PlayStation-Controller ausgeben. Steht er richtig, entfällt jede Übersetzung.
Ein schwarzer Controller von hinten im Gegenlicht, die Tastenseite liegt vollständig im Schatten

Kabel oder Funk

Anders als bei der Maus ist das hier keine Grundsatzfrage: Ein Controller wird nicht bewegt, sondern gehalten. Funk kostet praktisch nichts an Reaktionszeit und gewinnt an Bequemlichkeit — mit zwei Einschränkungen.

Erstens braucht Bluetooth am PC oft länger zum Verbinden als der hauseigene Empfänger und trennt sich häufiger. Zweitens fallen bei manchen Geräten kabellos Funktionen weg — beim DualSense die adaptiven Trigger, bei einigen Modellen die höchste Abtastrate.

Welchen Controller für welchen Zweck

Die Frage „welchen Controller für den PC“ hat je nach dem, was auf dem Bildschirm läuft, eine andere Antwort. Vier Fälle decken fast alles ab:

Für Spiele, die einen Controller erwarten — Rennspiele, Jump-and-Runs, alles mit „Gamepad empfohlen“ im Startmenü — ist der Xbox-Controller die Antwort ohne Sternchen. Windows spricht seine Sprache, die Tastensymbole im Spiel stimmen, es gibt nichts einzurichten.

Für Shooter ist die Frage nicht die Marke, sondern ob der Controller Rücktasten hat. Der Daumen, der zielt, ist derselbe, der springt — und das löst nur ein zusätzliches Bedienelement auf der Rückseite. Warum das am Gamepad mehr ausmacht als jede Zahl im Datenblatt, steht in Bester PS5-Controller für Shooter; für den PC gilt es unverändert.

Für Spiele zu zweit auf dem Sofa zählt vor allem, dass zwei Geräte gleichzeitig verlässlich verbunden bleiben. Hier ist Funk über den eigenen Empfänger des Herstellers robuster als Bluetooth, und ein Kabel ist noch robuster als beides.

Für Emulatoren und ältere Titel ist der Controller mit dem Steuerkreuz die bessere Wahl — und da liegt der Switch-Pro-Controller vorn, weil sein Kreuz für Diagonalen gebaut ist statt für vier Richtungen.

Was in allen vier Fällen gleich bleibt: Es gibt keinen Controller, der am PC mehr Präzision liefert als ein anderer. Die Sticks lösen ähnlich fein auf, die Unterschiede liegen in Form, Schnittstelle und Lebensdauer — nicht in der Genauigkeit.

Die Kurzfassung

  • Du willst, dass es einfach geht: Xbox-Controller.
  • Du hast schon eine PlayStation: DualSense, per Kabel, über Steam.
  • Du spielst fast nur über Steam: alles funktioniert, nimm, was dir in der Hand liegt.
  • Du willst wenig ausgeben und lange nutzen: Drittanbieter mit Hall-Effekt-Sticks.
  • Du spielst hauptsächlich Aufbau- und Strategiespiele: keinen. Maus und Tastatur sind dort nicht ersetzbar.

Die ehrliche Einschränkung

Diese Seite ordnet Gattungen ein, sie testet keine Geräte. Welcher Controller sich in deiner Hand richtig anfühlt, entscheidet die Größe deiner Hand und nicht ein Datenblatt — und das ist bei Controllern ein größerer Faktor als bei fast jedem anderen Eingabegerät.

Was hier steht, sind die Unterschiede, die vor dem Kauf feststehen: welche Schnittstelle Windows spricht, was kabellos wegfällt und woran ein Stick nach zwei Jahren stirbt.

Neue Builds und Preisstürze — sonst nichts

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