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EliteGear
PC Builder

Gaming-PC selbst zusammenstellen

Fertige Zusammenstellungen nach Budget und nach Zweck — mit einer Begründung zu jedem Bauteil und mit Preisen, die sich täglich selbst nachrechnen.

Eine Teileliste ist erst dann eine Empfehlung, wenn der Preis daneben stimmt. Deshalb steht auf jeder Seite hier nicht nur, welches Bauteil wir nehmen würden, sondern was es heute kostet — abgefragt einmal am Tag bei Geizhals, über die Herstellernummer und nicht über den Produktnamen. Ein Preis wird erst übernommen, wenn ihn mindestens drei Händler führen.

Das ist der Unterschied zu einer Liste, die einmal geschrieben und dann liegen gelassen wurde. Er ist auch der Grund, warum diese Seiten manchmal einen Strich statt einer Zahl zeigen: Ein einzelnes Angebot ist kein Preis.

Wohin das Geld tatsächlich geht

Die Faustregeln zur Budgetverteilung — so viel Prozent für die Grafikkarte, so viel für den Rest — stammen aus einer Zeit, in der Arbeitsspeicher billig war. Nachgerechnet sieht es derzeit anders aus.

28,9 %

des Preises entfallen auf den Arbeitsspeicher, wenn man aus jeder der neun Bauteilgruppen das günstigste Teil unseres Katalogs nimmt — mehr als auf die Grafikkarte mit 20,5 %. Preise vom 31.08.2026, Auslaufmodelle ausgenommen. Das ist der Boden unseres Katalogs, nicht der des Marktes.

Wer wissen will, wie diese Rechnung im Einzelnen zustande kommt und was sie für die eigene Aufteilung heißt, findet sie unterBudgetverteilung beim Gaming-PC. Warum ausgerechnet der Speicher so teuer geworden ist, steht in Warum DDR5-RAM so teuer geworden ist.

Illustration: die Teile eines Gaming-PCs als Explosionsdarstellung, Gehäuse mit abgenommenen Seitenteilen, Mainboard, Prozessor mit Kühler, Arbeitsspeicher, Grafikkarte, Laufwerk und Netzteil, verbunden durch blaue Hilfslinien
Ein Rechner, auseinandergezogen. Illustration, kein bestimmter Build.

Zwei Wege durch diese Seite

Nach Budget, wenn die Summe feststeht und die Frage lautet, was dafür drin ist:

  • 300 Euro — der Einstieg, und die Seite, die am ehesten erklärt, wo die Grenzen liegen. Sie beantwortet auch, was dabei herauskommt.
  • 400 Euro und500 Euro — hier fängt an, was man ohne Zugeständnisse spielen kann.
  • 600 Euro,700 Euro und800 Euro — die Mitte, in der die meisten landen.
  • 1000 Euro — ab hier entscheidet weniger das Budget als der Monitor, an dem der Rechner hängt.

Nach Zweck, wenn nicht die Summe feststeht, sondern das, was der Rechner können muss:

  • Landwirtschafts-Simulator 25 undSim-Racing — beides Fälle, in denen die Peripherie mehr kostet als üblich und der Rechner weniger.
  • Streaming — wo Encoder und Kerne zählen und nicht nur die Bildrate, bis hinauf zu 4K.
  • HTPC — der Rechner am Fernseher, bei dem Lautstärke und Größe die Auswahl bestimmen.
  • Fortnite unter 300 Euro — der engste Fall, den wir gerechnet haben.

Wann kaufen

Auf eine gute Woche zu warten lohnt sich seltener, als es sich anfühlt. Seit dem 27.08.2026 messen wir die Preise unseres Katalogs täglich mit; über die bisherige Reihe liegt die Veränderung im Median bei+0,25 Prozent. Das ist Stillstand auf der Gesamtsumme — die Bewegung steckt in einzelnen Rubriken, und die geht in beide Richtungen.

Welche Warengruppe sich gerade wie bewegt, steht imHardware-Preisindex, je Bauteil aufgeschlüsselt unterGrafikkarten,Prozessoren,DDR5-RAM undSSDs. Was jedes einzelne Teil heute kostet, mit Messdatum und Verlauf, steht in den Preislisten für Grafikkarten undProzessoren — und füralle anderen Warengruppen des Katalogs.

Bevor du bestellst

Drei Dinge entscheiden darüber, ob aus der Liste ein laufender Rechner wird, und keines davon ist die Grafikkarte:

  1. Passt das Netzteil? Systemlast rechnen, 30 Prozent aufschlagen, nächste handelsübliche Klasse. Zwei Drittel aller Zusammenstellungen kommen mit 650 Watt oder weniger aus — die Rechnung und der Weg dorthin stehen inNetzteil und Kühlung.
  2. Passt der Kühler ins Gehäuse? Zwei Millimeter zu hoch ist zu hoch, und daran ändert keine Angabe auf der Verpackung etwas.
  3. Ist die Reihenfolge klar?PC zusammenbauennimmt sie Schritt für Schritt durch,Welche Teile braucht man die Liste davor.
Für deine TeilelisteNetzteilrechner mit deiner CPU und GPU

Rechnet Systemlast und Wattklasse aus, Aufschlag einstellbar.

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Was hier bewusst fehlt

Es gibt keine Zusammenstellungen für 2500 oder 3000 Euro. Nicht, weil sie schwer zu bauen wären, sondern weil in dieser Preisklasse die Auswahl keine Empfehlung mehr ist: Oberhalb von etwa 1500 Euro entscheidet, welche Karte gerade lieferbar ist und was der Monitor verlangt — beides ändert sich schneller, als eine Seite ehrlich mithalten kann.

Und es gibt keine Angabe zu Bildraten, die wir nicht gemessen haben. Wo auf diesen Seiten Leistung verglichen wird, ist es ein relativer Index aus zitierten Ranglisten, jeweils mit Quelle und Stand. Was das im Einzelnen heißt, steht in Wie wir testen.

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