Netzteilrechner
Statt einer Pauschalantwort der gerechnete Bedarf deiner Teile – aus den TDP-Angaben der Hersteller, nicht aus einer Messung.
Netzteile arbeiten am effizientesten bei etwa 50 bis 60 % Auslastung, nicht bei 100 %. Der Aufschlag ist kein Puffer gegen Fehlkauf, sondern Teil einer vernünftigen Dimensionierung – auch für spätere Aufrüstung. Die Werte sind Richtwerte aus Hersteller-TDP-Angaben, keine gemessenen Spitzenwerte.
PC Builder öffnen„Nimm 750 Watt“ ist die häufigste Antwort im Netz – und fast immer falsch, meistens zu großzügig.
- Grafikkarte und Prozessor machen den weitaus größten Teil des Bedarfs aus. Alles andere zusammen: wenige Dutzend Watt.
- Ein zu großes Netzteil ist keine Sicherheit, sondern bezahlte Reserve – und es läuft im ungünstigsten Teil seiner Kennlinie.
Ausführlich: Netzteil-Reserve: wie viel Watt
Er rechnet
- die Herstellerangaben zur Verlustleistung (TDP) deiner Teile
- plus die übrigen Verbraucher
- plus einen Aufschlag – voreingestellt 30 %, der effiziente Bereich
- gerundet auf die nächste gängige Netzteilgröße
Er misst nicht
- Lastspitzen – Grafikkarten ziehen kurz deutlich mehr als ihre Nennleistung, und das steht in keiner TDP-Angabe
- Der Aufschlag fängt das ab, ersetzt aber keine Messung. Wir geben keine aus.
Die Zahl ist der Anfang der Kaufentscheidung, nicht ihr Ende. Danach zählt:
- Gold oder Platin Was die Effizienzklasse im Jahr tatsächlich ausmacht.
- Lüfter oben oder unten Die Einbaurichtung, die am öftesten falsch gemacht wird.
- Wie lange hält ein Netzteil Und warum die Garantiezeit die einzige belastbare Zahl ist.
- Welches Netzteil habe ich Wenn schon eins verbaut ist und du wissen willst, ob es reicht.
- PC geht nicht an Woran du erkennst, ob das Netzteil schuld ist.
Die Wattzahl für eine konkrete Kombination aus Grafikkarte und Prozessor: Netzteil-Übersicht