HardwareVon Stefan HaunAktualisiert am 14 min Lesezeit
WoW Systemanforderungen: seit Midnight ist die SSD Pflicht — und sechs Kerne sind die eigentliche Hürde

World of Warcraft gilt als das Spiel, das auf allem läuft. Für die aktuelle Fassung stimmt das nicht mehr. Blizzard führt die Anforderungen für World of Warcraft und die elfte Erweiterung Midnight in einer gemeinsamen Tabelle (Blizzard-Support, Artikel 000380065), und darin stehen zwei Zeilen, an denen ältere Rechner hängenbleiben — aber es sind nicht die, die man erwartet.
Midnight ist seit dem 2. März 2026 spielbar (Blizzards Startmeldung; Vorabzugang gab es ab dem 26. Februar). Die Hürde steht also nicht bevor, sie steht.
Die offiziellen Anforderungen für Windows
Die folgenden Angaben stehen so in Blizzards Tabelle. Blizzard schreibt dazu selbst, dass sich die Anforderungen „due to potential programming changes" mit der Zeit ändern können — die Tabelle bei Blizzard ist die Fassung, die gilt, diese hier gibt sie zum Stand dieses Textes wieder.
| Merkmal | Minimum | Empfohlen |
|---|---|---|
| Betriebssystem | Windows 10 64-bit (May 2019 Update oder neuer) | Windows 11 |
| Prozessor | 6 Kerne, 4,0 GHz Boost — Intel Core Coffee Lake, AMD Ryzen Zen 2 | 8 Performance-Kerne, 5,2 GHz Boost — Intel Core Ultra (Serie 2), AMD Ryzen Zen 5 |
| Grafikkarte | DirectX-12-fähig mit 4 GB — GeForce GTX 10, AMD RDNA 1, Intel Iris Xe2-LPG (Lunar Lake) | DirectX-12-fähig mit 8 GB — GeForce RTX 40, AMD RDNA 3, Intel Arc B-Serie |
| Arbeitsspeicher | 8 GB | 16 GB |
| Datenträger | SSD mit 128 GB freiem Platz | nicht gesondert genannt |
| Internet | Breitbandverbindung | nicht gesondert genannt |
| Eingabe | Tastatur und Maus erforderlich | nicht gesondert genannt |
| Auflösung | 1280 × 720 | nicht gesondert genannt |
Blizzard führt daneben eine eigene Tabelle für macOS. Sie steht im selben Artikel unter dem Reiter „Mac" und wird hier nicht wiedergegeben.
Die SSD ist neu — und sie ist die Zeile, die aussortiert
Im Minimum steht „Solid State Drive (SSD) 128GB available space". Nicht als Empfehlung, nicht als Fußnote: in der Minimumspalte, an der Stelle, an der früher schlicht eine Größe stand. Für ein Spiel, das zwanzig Jahre lang von Festplatten gestartet wurde, ist das die auffälligste Änderung der ganzen Tabelle.
Praktisch heißt das: Ein alter Rechner, der an CPU und Grafik gerade noch durchkommt, fällt an dieser Zeile — und das ist zugleich die Zeile, die sich am billigsten beheben lässt. Eine SATA-SSD kostet einen Bruchteil einer Grafikkarte, und wer einen Laptop aufrüstet, findet den Weg in SSD für Laptop. Dass Blizzard ausdrücklich 128 GB freien Platz verlangt und nicht eine Gesamtgröße, ist dabei der Punkt: Eine halbvolle 256er reicht nicht.

Sechs Kerne, nicht 4,0 GHz: worauf die Prozessorzeile wirklich zielt
Die Zeile liest sich wie eine Taktangabe, ist aber vor allem eine Kernzahl. „6 Cores, 4.0 GHz boost clock speed processor", dazu die genannten Familien Intel Core Coffee Lake und AMD Ryzen Zen 2. Coffee Lake ist die achte Intel-Generation von 2017/2018, Zen 2 die Ryzen-3000-Reihe von 2019 — beide alt genug, dass die Zeile mild wirkt.
Der Haken liegt in der Kombination. Aus derselben Coffee-Lake-Zeit stammen zahlreiche Vierkerner, die pro Kern schneller sind als mancher Sechskerner — sie erfüllen die Zeile trotzdem nicht, weil die Kernzahl keine Schätzung ist, sondern eine Zahl. Unter Windows steht sie im Task-Manager unter „Leistung → CPU"; welche Familie dahintersteckt und warum bei einem Wechsel der Sockel die wichtigere Frage ist, steht in Intel oder AMD Prozessor für Gaming.
In der Empfehlung steht dann eine Angabe, die deutlich seltener ist, als sie aussieht: acht Performance-Kerne mit 5,2 GHz Boost, dazu Intel Core Ultra (Serie 2) und AMD Ryzen Zen 5. Das Wort „Performance" ist dabei entscheidend — bei aktuellen Intel-Prozessoren zählen die Effizienzkerne hier nicht mit. Und 5,2 GHz erreichen auch in der Zen-5-Reihe nicht alle Modelle. Diese Zeile beschreibt in der Praxis Oberklasse-Prozessoren der jeweils aktuellen Generation, nicht deren Mittelfeld.
Vier Grafikkartengenerationen Abstand
Zwischen Minimum und Empfehlung liegt bei der Grafik die größte Lücke der ganzen Tabelle: GeForce GTX 10 gegen GeForce RTX 40, also Pascal von 2016 gegen Ada Lovelace von 2022 — vier Generationen und der Sprung von 4 auf 8 GB Speicher. Bei AMD steht RDNA 1 gegen RDNA 3, bei Intel die integrierte Iris Xe2-LPG gegen die dedizierte Arc-B-Serie.
Bemerkenswert ist die Intel-Zeile im Minimum: Blizzard nennt dort mit Iris Xe2-LPG (Lunar Lake) ausdrücklich eine integrierte Grafikeinheit. Ein Notebook ohne eigene Grafikkarte kann die Minimumzeile also erfüllen — und wer nur das Minimum erfüllt, sollte von 1280 × 720 ausgehen, denn das ist die Auflösung, die in derselben Spalte steht. Welche Geräte den Abstand zur Empfehlung tatsächlich schließen und was sie kosten, steht in Gaming-Laptop für World of Warcraft — dort sind die Modelle mit Tagespreis aufgeführt. Für einen Standrechner ist Gaming-PC oder Laptop der Einstieg in dieselbe Frage.
Die Zeile, die man übersieht: Tastatur und Maus
Unter „Input" steht im Minimum „Keyboard and mouse required". Das ist keine Formalie, sondern Blizzards Position dazu, wie das Spiel bedient wird: Ein Controller ist kein zugesagter Ersatz, sondern eine Ergänzung, die man sich selbst einrichtet. Wie weit man damit kommt und wo es aufhört, steht in World of Warcraft mit Controller spielen.
Für die Tastenbelegung eines Spiels mit derart vielen Fähigkeiten ist das auch ein Hardwarehinweis: Wer viele Tasten belegt, tut sich mit mehr Tasten leichter. Die entsprechenden Geräte stehen in Gaming-Maus für WoW und Gaming-Tastatur für WoW.
WoW Forever: dieselbe Tabelle bis auf die Prozessorzeile — und eine Untergrenze, die es bei Midnight nicht gibt
Seit der BlizzCon am 12. September 2026 gibt es eine weitere Fassung, für die die Frage neu gestellt wird: World of Warcraft: Forever, das alte Azeroth mit Stufe 60 als Höchststufe, im laufenden WoW-Abonnement enthalten und laut Blizzards deutscher Produktseite ab dem 5. November 2026 spielbar (in den USA: 4. November, 15 Uhr pazifischer Zeit); die Beta läuft laut Blizzards Forever-Seite vom 17. September bis zum 21. Oktober 2026. Eine eigene Support-Seite mit Anforderungen gibt es für Forever bis zum 20. September 2026 nicht; die Tabelle steht auf der Produktseite im Battle.net-Shop (Stand 18. September 2026). Die Hardware-Anforderungen von WoW Forever lauten dort für Windows:
| Merkmal | Forever: Minimum | Forever: Empfohlen |
|---|---|---|
| Betriebssystem | Windows 10 64-bit (Update vom Mai 2019 oder neuer) | Windows 11 |
| Prozessor | 4 Kerne, 3,0 GHz — Intel Core Haswell, AMD Ryzen Zen | 8 Performance-Kerne, 5,2 GHz Boost — Intel Core Ultra (Serie 2), AMD Ryzen Zen 5 |
| Grafikkarte | DirectX-12-fähig mit 4 GB — GeForce GTX 10, AMD RDNA 1, Intel Iris Xe2-LPG (Lunar Lake) | DirectX-12-fähig mit 8 GB — GeForce RTX 40, AMD RDNA 3, Intel B-Serie |
| Arbeitsspeicher | 8 GB | 16 GB |
| Datenträger | SSD mit 128 GB freiem Platz | SSD mit 128 GB freiem Platz |
| Eingabe | Tastatur und Maus erforderlich | Maus mit mehreren Tasten und Mausrad |
| Auflösung | 1280 × 720 | 1280 × 720 |
Der Unterschied zu Midnight steckt in einer einzigen Zeile: Forever verlangt im Minimum vier Kerne mit 3,0 GHz ab Intel Haswell oder dem ersten Ryzen, Midnight sechs Kerne mit 4,0 GHz ab Coffee Lake oder Zen 2. Alles andere ist wortgleich — die Grafikkarte mit 4 GB ab GTX 10, die 8 GB Arbeitsspeicher, die SSD mit 128 GB freiem Platz, und die Empfehlung samt ihren 5,2 GHz. Ein Vierkerner aus der Haswell- oder Ryzen-1000-Zeit, der an Midnight scheitert, kommt bei Forever also durch — sofern SSD und Grafik stimmen. Wer Forever wegen des Beinamens „Classic+" mit der Classic-Tabelle gleichsetzt, liegt daneben: Classic hat bei Blizzard eine eigene, deutlich niedrigere Tabelle; Forever ist ein eigenes Produkt, und seine Anforderungen sind bis auf die Prozessorzeile die des aktuellen WoW.
Dafür zieht Blizzard bei Forever eine Grenze, die in keiner Tabelle steht. In einer eigenen Meldung vom 17. September 2026 heißt es, mit dem Start von Forever würden Grafikkarten älterer Architekturen nicht mehr unterstützt; vorausgesetzt wird eine Karte ab AMD Graphics Core Next 1 (2012), NVIDIA Maxwell (2014) oder Intel Skylake (2015), weil die überarbeitete Grafik „RGBA16F UAV in Compute-Shadern" braucht. Das ist etwas anderes als das Minimum: Das Minimum nennt die GTX 10 als Bezugspunkt, die Untergrenze liegt eine Generation darunter — eine GTX 900 ist über der Grenze, aber unter dem Minimum; eine GTX 600 (Kepler) oder eine Radeon der HD-6000-Reihe (vor Graphics Core Next) ist unter der Grenze und wird laut Blizzard nicht mehr unterstützt. Ob dieselbe Grenze auch für Midnight gilt, sagt die Meldung nicht; sie spricht nur von Forever. Welche GeForce-, Radeon- und Intel-Modelle im Einzelnen über oder unter der Grenze liegen, steht Reihe für Reihe in Ist deine Grafikkarte zu alt für WoW Forever? Welche Grafikregler Forever neu mitbringt und für wen sie überhaupt die richtige Schraube sind, steht in WoW Forever Grafikeinstellungen.
Für den Mac ist die Forever-Tabelle wortgleich mit der von Midnight (M2 im Minimum, M4 mit 16 GB empfohlen); was das für M1 und Intel-Macs heißt, steht in WoW auf dem Mac. Für den Laptop bleibt die Empfehlung dieselbe Schwelle wie bei Midnight, siehe Reicht der Laptop auch für WoW Forever?; was Blizzards zugesagte Gamepad-Unterstützung für Forever bedeutet, steht in World of Warcraft mit Controller spielen und für das Deck in World of Warcraft auf dem Steam Deck. Und welche Klasse auf diesem Rechner laufen soll, beantwortet keine Tabelle — was sich an jeder gegenüber Classic ändert, steht in unseren Klassenguides zu Jäger, Krieger, Paladin, Schurke, Priester, Schamane, Magier, Hexenmeister und Druide.
Welche Grafikkarte reicht für WoW? Vier Stufen aus Blizzards eigenen Zeilen
Blizzard nennt keine Modellliste, sondern Generationen und eine Speichergröße: im Minimum DirectX 12 mit 4 GB ab GeForce GTX 10, AMD RDNA 1 oder Intel Iris Xe2-LPG, in der Empfehlung 8 GB ab GeForce RTX 40, AMD RDNA 3 oder Intel Arc B. Diese Grafikzeile ist für das aktuelle WoW mit Midnight und für Forever wortgleich. Dazu kommt nur für Forever die Untergrenze aus der Meldung vom 17. September 2026. Aus diesen drei Schwellen ergeben sich vier Stufen, und in jede davon lässt sich eine Karte einordnen, ohne dass jemand eine Bildrate behaupten muss:
| Stufe | Was Blizzard dazu sagt | Reihen, die hineinfallen | Was das heißt |
|---|---|---|---|
| Unter der Grenze | Architektur vor NVIDIA Maxwell, AMD Graphics Core Next 1 oder Intel Skylake | GeForce GTX 600 und GTX 700 außer 750/750 Ti, Radeon HD 6000 und älter, Intel-Grafik bis Broadwell | Forever: laut Blizzard nicht mehr unterstützt. Midnight: die Meldung sagt dazu nichts, das Minimum ist ohnehin weit verfehlt |
| Über der Grenze, unter dem Minimum | Architektur zugelassen, aber älter als GTX 10, RDNA 1 und Xe2-LPG | GeForce GTX 900 und 750/750 Ti, Radeon HD 7750 bis 7970, R7/R9, RX 400/500 und Vega, Intel-Prozessorgrafik ab Skylake bis zur 14. Generation | Startet in Forever. Blizzard sagt nicht zu, dass sie reicht, und schreibt zu diesen Karten, sie lägen „immer noch deutlich unter den Mindestanforderungen“ |
| Minimum, Empfehlung nicht erreicht | DirectX 12 mit 4 GB ab GTX 10, RDNA 1 oder Xe2-LPG | GeForce GTX 10, GTX 16, RTX 20 und RTX 30; Radeon RX 5000 und RX 6000; Iris Xe2-LPG (Lunar Lake) | Erfüllt beide Tabellen im Minimum. In derselben Spalte steht 1280 × 720 als Auflösung; die Empfehlungszeile nennt eine neuere Generation und 8 GB |
| Empfehlung | DirectX 12 mit 8 GB ab RTX 40, RDNA 3 oder Arc B | GeForce RTX 40 und RTX 50, Radeon RX 7000 und RX 9000, Arc B-Serie, jeweils ab 8 GB | Die höchste Zeile, die Blizzard überhaupt schreibt. Darüber gibt es keine Stufe mehr, auf die sich Blizzard festlegt |
Die Arc A-Serie und die Arc-Grafik der Core Ultra Serie 1 nennt Blizzard in keiner Zeile; sie liegen über der Grenze, lassen sich aber keiner der beiden Tabellenspalten zuordnen. Wo einzelne Modelle wie die GTX 850M zwischen den Quellen hängen, steht Reihe für Reihe in Ist deine Grafikkarte zu alt für WoW Forever?
Wer heute eine Grafikkarte neu kauft, landet automatisch in der obersten Stufe. Jede aktuelle Karte mit 8 GB aus der RTX-50-, der RX-9000- oder der Arc-B-Reihe erfüllt Blizzards Empfehlungszeile dem Wortlaut nach, auch die Einstiegsmodelle. Das gilt für alle sechs Chips in Beste Grafikkarte bis 300 Euro, von der RTX 5050 bis zur RTX 5060 Ti, dazu die RX 7600 als RDNA-3-Karte aus der Vorgängerreihe. Die Frage „reicht sie für WoW?“ trennt bei einem Neukauf also nicht mehr. Was trennt, sind Preis, Speicher und das, was du neben WoW spielst, und das beantwortet jene Liste.
Wer aufrüsten will, prüft vorher die Zeilen, die nichts mit der Grafik zu tun haben. Eine neue Karte hilft nicht, wenn ein Vierkerner an der Prozessorzeile von Midnight scheitert oder das Spiel noch auf einer Festplatte liegt; beides steht weiter oben. Für Forever ist die Lage umgekehrt: Dort reicht der Vierkerner, und eine Karte unter der Grenze ist das Einzige, was den Start verhindert. Welche Regler du auf einer Karte der dritten Stufe zuerst herunterdrehst, steht in WoW Forever Grafikeinstellungen. Wer nicht aufrüstet, sondern neu kauft: Drei Teilelisten mit Tagespreisen — Blizzards Minimum mit Reserve, die Empfehlung wörtlich und ein Raid-Rechner mit großem Prozessor-Zwischenspeicher — stehen in Gaming-PC für WoW Forever.
Offen bleibt, was die Stufen nicht sagen. Blizzard knüpft die Empfehlung an keine Auflösung und keine Bildrate: In der Midnight-Tabelle steht in der Empfehlungsspalte keine Auflösung, in der Forever-Tabelle in beiden Spalten 1280 × 720. Ob eine Karte der obersten Stufe in WQHD, auf einem Ultrawide-Monitor oder im vollen Schlachtzug genügt, lässt sich aus der Tabelle nicht ableiten. Das wäre eine Messung, und die haben wir nicht gemacht. Welches Bildschirmformat sich für WoW lohnt, steht in Monitor für WoW; warum im vollen Schlachtzug der Prozessor mehr zählt als die Karte, in der Raid-Liste von Gaming-PC für WoW Forever.
Was das für deinen Rechner heißt
- Rechner von 2017 bis 2019, Sechskerner, GTX 1060 oder besser, aber Festplatte: Eine SSD kaufen. Das ist die einzige Zeile, an der du scheiterst, und die günstigste von allen.
- Vierkerner, egal wie schnell: Die Minimumzeile von Midnight ist nicht erfüllt. Das ist ein Prozessorwechsel und damit meist auch ein Mainboardwechsel. Für Forever reicht der Vierkerner, wenn er ab Haswell oder Ryzen 1000 stammt und 3,0 GHz erreicht.
- Grafikkarte vor Maxwell oder Graphics Core Next 1 — etwa GeForce GTX 600 oder Radeon HD 6000: Für Forever laut Blizzards Meldung nicht mehr unterstützt, unabhängig von allem anderen.
- Notebook mit integrierter Grafik der Lunar-Lake-Generation: Minimum erfüllt, mit 1280 × 720 als Bezugspunkt. Alles darüber ist eine eigene Anschaffung.
- 8 GB Arbeitsspeicher: Minimum erfüllt, Empfehlung nicht. Von den vier Zeilen ist das nach der SSD die zweitgünstigste.
- Du willst die Empfehlung erfüllen: Das bedeutet einen aktuellen Oberklasse-Prozessor und eine Grafikkarte ab RTX 40 mit 8 GB — in der Summe ein neuer Rechner, kein Aufrüstweg.
Erst nachsehen, dann kaufen
Bevor Geld fließt: Windows-Taste + R, dxdiag
eintippen, Enter. Der erste Reiter nennt Prozessor und Arbeitsspeicher, der
Reiter „Anzeige“ die Grafikkarte samt Speicher. Die Zahl, auf die es hier
ankommt, ist die Kernzahl — sie steht im Prozessornamen mit dabei. Und in
WoW selbst lohnt der Blick auf die eigene Bildrate an der Stelle, an der es
klemmt: Wie du sie dauerhaft einblendest, steht in
FPS anzeigen lassen. Wer misst,
sieht, ob die Bildrate in der Stadt oder erst im Schlachtzug einbricht — und
das unterscheidet den Prozessorfall vom Grafikkartenfall.
Wenn es ein Laptop sein soll, gilt die Prozessorzeile mit einer Einschränkung: Die geforderten Taktraten erreichen Notebook-Prozessoren nur kurz, unter Dauerlast takten sie herunter — und ein Raidabend ist Dauerlast. Welche Geräte Blizzards Empfehlung überhaupt erreichen, steht Modell für Modell unter Welcher Gaming-Laptop reicht für WoW Midnight?
Die Entscheidung — und was hier nicht belegt ist
Die Tabelle sortiert an zwei Stellen aus, und beide haben nichts mit der Grafikkarte zu tun: an der SSD und an der Kernzahl. Wer einen Rechner aus der Coffee-Lake- oder Zen-2-Zeit hat, prüft zuerst diese beiden Zeilen — sie entscheiden, ob es um eine Ergänzung für unter hundert Euro geht oder um ein neues Gerät.
Was hier nicht steht: wie viele Bilder je Sekunde eine bestimmte Zusammenstellung in Midnight erreicht. Wir haben nichts davon gemessen; diese Seite gibt Blizzards Tabelle wieder und ordnet sie ein. Die Anforderungen können sich ändern, Blizzard schreibt es selbst dazu — maßgeblich ist immer der verlinkte Support-Artikel, nicht diese Seite. Welche Prozessoren genau 5,2 GHz erreichen und welche nicht, hängt am Einzelmodell und steht in den Herstellerangaben, nicht hier. Die macOS-Anforderungen haben wir nicht wiedergegeben. Die Forever-Tabelle stammt von der Produktseite im Battle.net-Shop in der Fassung vom 18. September 2026 — die Seite leitet ohne Anmeldung um, deshalb aus einer archivierten Kopie —, die Grafikkarten-Untergrenze aus Blizzards Meldung vom 17. September 2026, Start- und Betadaten von Blizzards Forever-Seite; ob Forever im Spiel tatsächlich weniger vom Prozessor verlangt als Midnight, ist damit nicht belegt, nur Blizzards Tabelle sagt es. Die vier Grafikkarten-Stufen sind aus Blizzards Wortlaut abgeleitet, nicht gemessen; welche Reihe zu welcher Architektur gehört, stammt aus den Herstellerunterlagen, die in Ist deine Grafikkarte zu alt für WoW Forever? einzeln verlinkt sind. Die Bilder sind Illustrationen, kein Beleg. Was das im Einzelnen heißt, steht in Wie wir testen.