BuildsVon Stefan Haun9 min LesezeitPreise von Geizhals
Gaming-PC für Anfänger: welches Budget, welche Teile, welche Fehler – und ein Starter-Build mit Tagespreisen

Kurz gesagt: Für deinen ersten Gaming-PC aus neuen Teilen planst du 2026 realistisch 800 bis 900 Euro ein, ohne Monitor und Windows. Darunter geht es, aber wegen der hohen Speicherpreise nur mit spürbaren Abstrichen. Als Starter empfehlen wir unsere 900-Euro-Liste mit Intel Arc B580 (12 GB) und Ryzen 5 5600 – am 30. September 2026 zusammen rund 893 Euro, täglich neu gerechnet in der Tabelle unten. Das ist ein Full-HD-Rechner für hohe Details. Tagespreis Arc B580: ab 324,90 € (Stand 30.09.2026, Geizhals).
Selbst bauen schaffst du auch als Anfänger an einem Nachmittag. Wer das nicht will, findet unten die Punkte, an denen ein Fertig-PC gut oder schlecht ist.
Diese Seite ist der Einstieg in unsere Build-Reihe. Sie nimmt dir drei Entscheidungen ab, bevor du eine Teileliste anschaust: wie viel Geld sinnvoll ist, welche Teile wofür da sind und welche Fehler du dir sparen kannst. Alle Zusammenstellungen von 300 bis 1000 Euro stehen unter Gaming-PC selbst zusammenstellen; hier geht es darum, welche davon für den Anfang passt.
Wie viel kostet ein guter Gaming-PC für Anfänger?
Rund 800 bis 900 Euro für die Teile, dazu Monitor, Tastatur, Maus und Windows. Das ist mehr, als viele Ratgeber aus dem letzten Jahr nennen, und der Grund steht in keiner Grafikkarte, sondern im Arbeitsspeicher: 16 GB DDR4 kosteten am 30. September 2026 rund 125 Euro, fünfeinhalbmal so viel wie zu ihrem Tiefstpreis. Wie es damit weitergeht, steht unter Wann wird RAM wieder günstiger?
So sah unsere Preisleiter am 30. September 2026 aus, alle Teile neu, Summen aus dem täglichen Abgleich mit Geizhals:
| Liste | Grafikkarte | Summe 30.09. | Für Anfänger |
|---|---|---|---|
| 300 Euro | keine, Grafik im Prozessor | 542,86 € | nur für ältere und kleine Spiele |
| 400 Euro | Arc A380, 6 GB | 632,96 € | Einstieg mit Abstrichen |
| 600 Euro | Arc A380, 6 GB | 667,89 € | solide Plattform, schwache Karte |
| 800 Euro | Arc B570, 10 GB | 793,88 € | der günstigste stimmige Rechner |
| 900 Euro | Arc B580, 12 GB | 892,78 € | unsere Empfehlung |
| 1000 Euro | Arc B580, 12 GB | 1.000,70 € | mehr Kerne, zum Spielen kaum nötig |
Die Listen heißen nach dem Budget, für das sie geplant wurden; was sie heute kosten, steht auf jeder Seite tagesaktuell. Die 500- und die 700-Euro-Liste liegen dazwischen.
Der Sprung, der sich lohnt, ist der von 600 auf 800 Euro. Darunter steckt eine Grafikkarte mit sechs Gigabyte im Rechner, und die ist bei aktuellen Spielen die Grenze, an die du zuerst stößt. Ab 800 Euro sind es zehn, ab 900 zwölf Gigabyte. Von 900 auf 1000 kaufst du dagegen keinen Grafikspeicher mehr, sondern zwei Prozessorkerne und eine schnellere SSD. Wie sich ein Budget sinnvoll auf die Teile verteilt, steht unter Gaming-PC-Budget verteilen.
Welche Teile braucht ein Gaming-PC – und was macht jedes davon?

Sieben Teile, dazu bei manchen Prozessoren ein Kühler. Für den Anfang reicht es, zu wissen, wofür jedes da ist:
- Grafikkarte: rechnet das Bild. Beim Spielen das wichtigste und meist teuerste Teil. Achte auf den Grafikspeicher (VRAM): 2026 sind acht Gigabyte die Untergrenze, zehn bis zwölf die sichere Seite.
- Prozessor (CPU): rechnet alles andere – Spielwelt, Physik, Figuren. Sechs Kerne reichen zum Spielen. Welche Marke wofür spricht, steht unter AMD oder Intel?
- Mainboard: verbindet alles. Es muss zum Prozessor passen (der „Sockel“) und legt fest, welcher Arbeitsspeicher geht. WLAN auf dem Board spart einen Stick.
- Arbeitsspeicher (RAM): das Kurzzeitgedächtnis. 16 GB reichen zum Spielen, immer als zwei Riegel.
- SSD: hier liegen Windows und Spiele. Ein Terabyte ist 2026 das sinnvolle Minimum; zwei große Spiele füllen 500 GB.
- Netzteil: versorgt alles mit Strom. Hier nicht sparen – ein Markennetzteil mit passender Leistung, keine namenlose Kiste. Die Leistung rechnet dir der Netzteilrechner aus.
- Gehäuse: Hülle und Luftweg. Eine Front mit Gitter (Mesh) und vorinstallierte Lüfter sind wichtiger als Glas und Beleuchtung.
Die ausführliche Liste mit allen Kabeln und Kleinteilen steht unter Welche Teile braucht man für einen PC?
Welcher Gaming-PC ist der beste für den Einstieg?
Unsere Empfehlung ist die 900-Euro-Liste, unverändert. Wir haben für diese Seite keine eigene Liste erfunden: Die sieben Teile unten sind dieselben wie unter Gaming-PC für 900 Euro, mit denselben Tagespreisen. Für Anfänger passt sie aus vier Gründen besonders gut:
- Zwölf Gigabyte Grafikspeicher für wenig Geld – der Puffer, mit dem der Rechner auch in zwei, drei Jahren hohe Texturen fährt.
- Der Kühler liegt beim Prozessor bei. Ein Teil weniger, das du kaufen und montieren musst.
- WLAN ist auf dem Mainboard. Kein Kabel quer durch die Wohnung, kein Zusatzstick.
- Ein Terabyte SSD – genug für Windows und mehrere große Spiele.
Die Verweise auf Angebote sind Partnerlinks. Kaufst du darüber, kann EliteGear eine Provision erhalten — für dich ändert sich am Preis nichts, und auf die Auswahl hat es keinen Einfluss.
| Bauteil | Modell | Tagespreis |
|---|---|---|
| Grafikkarte | ASRock Arc B580 Challenger 12GB OC, 12 GB | ab 324,90 € 25 Angebote · 11 lagernd versandkostenfrei Bei Amazon ansehen |
| Prozessor | AMD Ryzen 5 5600, 6C/12T, 3.50-4.40GHz, boxed (100-100000927BOX), mit Kühler | ab 124,88 € 37 Angebote · mind. 16 lagernd inkl. Versand ab 124,89 € |
| Mainboard | MSI B550M Pro-VDH WIFI, mit WLAN | ab 100,59 € 32 Angebote · mind. 15 lagernd versandkostenfrei |
| Arbeitsspeicher | G.Skill Aegis 16GB Kit DDR4-3200, 2 × 8 GB | ab 124,99 € 42 Angebote · mind. 21 lagernd inkl. Versand ab 129,43 € |
| SSD | Kingston NV3 NVMe PCIe 4.0 SSD 1TB, M.2 2280 / M-Key / PCIe 4.0 x4 | ab 134,90 € 59 Angebote · mind. 22 lagernd inkl. Versand ab 142,89 € |
| Gehäuse | Endorfy Ventum 200 Air, vier Lüfter | ab 42,24 € 22 Angebote · 12 lagernd inkl. Versand ab 48,15 € Tiefstpreis 38,99 € |
| Netzteil | GIGABYTE P550SS, 550 W | 40,28 € 15 Angebote · 3 lagernd inkl. Versand ab 41,28 € |
| Summe | ohne Betriebssystem, Monitor und Eingabegeräte | 892,78 € 7 Teile, Tagespreise |
Die Preise füllt der Bau einmal täglich aus dem Abgleich mit Geizhals. Alle Teile sind neu. Die Bestpreise liegen nicht unbedingt alle beim selben Shop; Versandkosten kommen dazu.
Was der Rechner kann, ohne dass wir ihn selbst vermessen haben: ComputerBase führt die Arc B580 in seiner Grafikkarten-Rangliste (Stand 29. Juli 2026, 21 Spiele ohne Raytracing) im Mittel bei 54,9 FPS in Full HD und 37,2 FPS in WQHD. Unsere Einordnung daraus: Full HD mit hohen Details, WQHD mit reduzierten Einstellungen. Die ausführliche Begründung jedes Teils, die Netzteil-Rechnung und die Alternativen bei der Grafikkarte stehen auf der 900-Euro-Seite.
Ein Punkt, den du als Anfänger wissen musst: Intels Arc-Karten brauchen für volle Leistung eine Einstellung im BIOS namens Resizable BAR. Board und Prozessor dieser Liste können das; wie du es einschaltest, steht Schritt für Schritt unter Resizable BAR aktivieren. Wer das nicht will, nimmt die RTX 5060 als Alternative (rund 130 Euro mehr, nur acht Gigabyte). Ist dir das Budget zu hoch, ist die 800-Euro-Liste der stimmige kleinere Bruder: Arc B570 mit zehn Gigabyte und 500 GB SSD, sonst gleich.
Selbst bauen oder Fertig-PC kaufen?

Selbst bauen ist leichter, als es aussieht – die Teile passen nur auf eine Art zusammen, und du brauchst einen Kreuzschlitz-Schraubendreher. Rechne beim ersten Mal mit einem Nachmittag. Die Reihenfolge Schritt für Schritt steht unter PC zusammenbauen: die Reihenfolge.
Ein Fertig-PC ist trotzdem keine schlechte Wahl, wenn du ihn richtig liest. Du bekommst Zusammenbau, meist eine Windows-Lizenz und einen einzigen Ansprechpartner für die Garantie. Prüfe vor dem Kauf vier Dinge:
- Stehen Grafikkarte, Netzteil und Mainboard mit vollem Modellnamen im Datenblatt? Fehlt ein Name, wurde dort gespart – meistens am Netzteil.
- Wie viel Grafikspeicher hat die Karte? „RTX 5060“ heißt acht Gigabyte, egal wie groß „Gaming“ auf dem Karton steht.
- Sind es zwei Speicherriegel? Ein einzelner 16-GB-Riegel halbiert die Speicheranbindung.
- Ist die SSD ein Terabyte groß? 500 GB sind nach zwei Spielen voll.
Die Rechnung mit echten Preisen, wann sich Selbstbau lohnt und wann nicht, steht unter Gaming-PC selbst bauen oder kaufen?
Welche Fehler machen Anfänger beim ersten Gaming-PC?
Die meisten Fehler kosten kein Geld, sondern Leistung – und man merkt sie nicht, weil der Rechner ja läuft. Die häufigsten:
- Der Monitor hängt am Mainboard statt an der Grafikkarte. Dann rechnet der Prozessor das Bild oder es bleibt schwarz. Das Kabel gehört in die Anschlüsse der Grafikkarte, weiter unten am Gehäuse. Bleibt der Bildschirm schwarz, hilft Monitor: kein Signal.
- XMP beziehungsweise EXPO nicht eingeschaltet. Ohne dieses Profil im BIOS läuft der Arbeitsspeicher langsamer, als auf der Packung steht.
- Die Riegel stecken in den falschen Steckplätzen. Zwei Riegel gehören fast immer in den zweiten und vierten Platz vom Prozessor aus; welche genau, steht unter RAM richtig einsetzen.
- Die Schutzfolie klebt noch am Kühler. Viele Kühler haben auf der Bodenplatte eine durchsichtige Folie. Bleibt sie drauf, wird der Prozessor heiß und langsam.
- Das Budget geht in den Prozessor statt in die Grafikkarte. Zum Spielen ist es fast immer umgekehrt richtig.
- Am Netzteil gespart. Ein namenloses Netzteil ist das eine Teil, das beim Ausfall andere mitnehmen kann.
- Windows, Monitor und Eingabegeräte vergessen. Sie stehen in keiner Teileliste, aber auf der Rechnung.

Was brauchst du außer dem PC?
- Monitor: Für diese Klasse passt ein Full-HD-Monitor mit 144 Hertz oder mehr. Welche Größe, steht unter 24 oder 27 Zoll?, und ob Monitor und Karte zusammenpassen, unter Monitor und Grafikkarte.
- Windows: Die Summe oben enthält kein Betriebssystem. Der Ryzen 5 5600 erfüllt die Anforderungen von Windows 11.
- Tastatur, Maus, Headset: Nimm, was du hast, und kauf später gezielt nach. Beim Spielen merkst du die Grafikkarte früher als die Maus.
Sockel, Formfaktor und Netzteilleistung werden geprüft, während du wählst – praktisch, wenn du ein Teil der Liste tauschen willst.
Häufig gestellte Fragen
Wie viel Geld brauche ich für meinen ersten Gaming-PC?
Lohnt sich ein Gaming-PC für 500 Euro als Anfänger?
Kann ich als Anfänger einen PC selbst zusammenbauen?
Ist ein Gaming-PC für Anfänger mit Intel Arc eine gute Idee?
Was ist besser für Anfänger: Fertig-PC oder selbst bauen?
Alle Budgets von 300 bis 1000 Euro und die Rechner für bestimmte Spiele stehen in der Übersicht. Wenn der Flight Simulator dein erstes Spiel wird: Der braucht eine eigene Liste, siehe PC für MSFS 2024.






