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BuildsVon Stefan HaunAktualisiert am 9 min LesezeitPreise und Produktbilder von Geizhals

Gaming-PC für 400 Euro: die günstigste Teileliste mit Grafikkarte — 647 € (Stand 03.11.)

Illustration: nachts auf einem Küchentisch ein offenes kleines PC-Gehäuse, daneben eine Hauptplatine und eine leere, geöffnete Antistatiktüte

Kurz gesagt: Der günstigste Gaming-PC mit eigener Grafikkarte, der in sich stimmt, ist ein Ryzen 5 3600 mit Intel Arc A380, 16 GB DDR4, 512-GB-SSD und 550-W-Netzteil — am 25. September 2026 zusammen rund 633 Euro, täglich neu gerechnet in der Tabelle. Auf 400 Euro kommt ein neuer Rechner mit Grafikkarte 2026 nicht mehr; allein Grafikkarte und Arbeitsspeicher kosteten rund 301 Euro.

Wer bei 400 Euro bleiben muss, startet ohne Grafikkarte oder kauft gebraucht — beide Wege stehen unten.

Black Friday am : Im Black-Friday-Check für Gaming-PCs stehen die Tagespreise, bis Cyber Monday täglich neu.

Die Liste ist für Full HD in E-Sport-Titeln und älteren Spielen gebaut, mit Luft für eine stärkere Grafikkarte später. Eine Klasse darunter, eine darüber und die Builds nach Zweck stehen unter Gaming-PC selbst zusammenstellen.

Die Verweise auf Angebote sind Partnerlinks. Kaufst du darüber, kann EliteGear eine Provision erhalten — für dich ändert sich am Preis nichts, und auf die Auswahl hat es keinen Einfluss.

KomponenteEmpfehlungPreisWichtige SpecsWarum diese Wahl?Angebot
CPU
AMD Ryzen 5 3600
ab 79,90 €
16 Angebote · 7 lagernd
6 Kerne / 12 Threads, 65 WBestes Preis-Leistungs-Verhältnis im BudgetPreis prüfen
Mainboard
ASRock A520M-HDV
ab 46,68 €
25 Angebote · 9 lagernd
versandkostenfrei
AM4, 2× DDR4, M.2Günstig und aufrüstbarPreis prüfen
Grafikkarte
Intel Arc A380 6GB
191,33 €
22 Angebote · 10 lagernd
inkl. Versand ab 191,34 €
6 GB GDDR6, 75 WGünstigste Karte mit eigenem Grafikspeicher in unseren ListenPreis prüfen
RAM
Patriot Viper Steel UDIMM 16GB Kit, DDR4-3200, CL16-20-20-40
ab 132,90 €
17 Angebote · 6 lagernd
inkl. Versand ab 137,89 €
DDR4-3200 CL1616 GB sind Pflicht — und der Posten, der am stärksten gestiegen istPreis prüfen
SSD
Patriot P300 512GB
ab 86,93 €
26 Angebote · 10 lagernd
inkl. Versand ab 92,50 €
NVMe, bis 1700 MB/sSchnelle LadezeitenPreis prüfen
Netzteil
AZZA PSAZ New 550W ATX
ab 41,99 €
17 Angebote · 3 lagernd
inkl. Versand ab 47,94 €
80+ Bronze, 550 WAusreichend Reserven für die GrafikkartePreis prüfen
Kühler
Silentware Bora
ab 20,89 €
11 Angebote · 6 lagernd
inkl. Versand ab 26,03 €
120 mm, bis 215 W TDPLeise und ausreichend für den Ryzen 5Preis prüfen
Gehäuse
Silentware Air 10
45,90 €
11 Angebote · 6 lagernd
inkl. Versand ab 52,89 €
mATX, Mesh-Front, GlasfensterGuter Airflow, günstig und schickPreis prüfen
Summeohne Betriebssystem646,52 €
8 Teile, Tagespreise

Preise und Angebotszahl kommen aus dem Geizhals-Preisvergleich und werden täglich abgeglichen. Ein Strich bedeutet, dass der Abgleich das Modell nicht mehr findet — es ist dann aus dem Handel und muss ersetzt werden.

Warum kostet ein Gaming-PC für 400 Euro heute mehr?

Für 400 Euro bekommst du derzeit keinen neuen Spiele-PC mit eigener Grafikkarte. Das lässt sich an dieser Liste selbst nachrechnen: Mit den Tagespreisen aller acht Bauteile kostete der Aufbau am 25. September 2026 rund 633 Euro.

Der größte Posten ist nicht dort, wo man ihn vermutet. Die Arc A380 lag bei rund 169 Euro, deutlicher ins Gewicht fällt der Speicher: 16 GB DDR4 kosteten rund 132 Euro, die 512-GB-SSD rund 88 Euro — für dasselbe Speicherkit nennt die Geizhals-Preisreihe als Tiefstwert knapp 28 Euro. Woher das kommt, steht in Warum ist DDR5-RAM so teuer geworden?

Wenn 400 Euro die Grenze sind, ist die Grafikkarte der Posten, den man zuerst streicht. Der Weg führt dann über einen Prozessor mit eingebauter Grafik, und wie das aussieht, steht in Gaming PC für 300 Euro. Ein Strich in der Tabelle heißt, dass es das Teil nicht mehr gibt.

Was kostet momentan ein guter Gaming-PC?

Unsere Teilelisten, alle am selben Tag mit Geizhals-Bestpreisen gerechnet (Stand 25. September 2026, ohne Betriebssystem, Monitor und Eingabegeräte). „Gut“ heißt dabei: eigene Grafikkarte, 16 GB Arbeitsspeicher, NVMe-SSD und ein Netzteil mit Reserve. Den Bildschirm muss man in dieser Klasse nicht teuer dazukaufen: Full-HD-Monitore mit 120 bis 240 Hz gibt es unter 100 Euro, zwölf davon stehen in Gaming-Monitor unter 100 Euro.

ListeGrafikSumme am 25.09.2026
300 Euroim Prozessor (Ryzen 5 5600GT)rund 530 €
400 Euro (diese Seite)Intel Arc A380, 6 GBrund 633 €
600 EuroIntel Arc A380, 6 GB, dazu B550-Board mit WLANrund 662 €
700 EuroAMD Radeon RX 7600, 8 GBrund 791 €
800 EuroIntel Arc B570, 10 GBrund 788 €
1000 EuroIntel Arc B580, 12 GBrund 992 €

Zwei Dinge fallen auf. Die kleinen Listen liegen weit über ihrem Namen — die für 300 und 400 Euro um mehr als die Hälfte —, ab 800 Euro passt die Summe wieder zum Budget. Der Grund ist der Speicher: 16 GB kosten in jeder Klasse fast dasselbe und wiegen im kleinen Budget am schwersten. Und die 800-Euro-Liste lag an diesem Tag knapp unter der 700-Euro-Liste, weil ihre Arc B570 mit rund 266 Euro günstiger war als die RX 7600 mit rund 298 Euro. Die 500-Euro-Liste fehlt in der Übersicht, weil sie noch ohne Mainboard und SSD geführt wird. Seit dem 30. September füllt die 900-Euro-Liste die Lücke zwischen 800 und 1000 Euro: Arc B580 mit 12 GB auf der Plattform der 800-Euro-Liste, an diesem Tag rund 893 €. Wie sich ein Budget sinnvoll auf die Teile verteilt, steht in Gaming-PC-Budget verteilen.

Was läuft auf einem Gaming-PC für 400 Euro?

Gut spielbar: E-Sport-Titel wie League of Legends, Counter-Strike 2, Valorant und Fortnite in Full HD, dazu Minecraft und die meisten Indie-Spiele.

Mit Abstrichen: ältere große Titel und aktuelle Spiele mit niedrigen Einstellungen. Die Arc A380 ist eine Einstiegskarte mit 6 GB Grafikspeicher – sie macht aus dem Rechner einen Spiele-PC, aber keinen für hohe Details.

Bildraten messen wir nicht selbst; die Einordnung beruht auf den Leistungsklassen der Bauteile und den Mindestanforderungen der Spiele.

Zusammenbauen: zwei Punkte, die bei dieser Liste zählen

  • Resizable BAR einschalten. Intel setzt es bei den Arc-Karten für volle Leistung voraus; ohne läuft die Karte, nach Intels eigener Aussage aber nicht mit voller Leistung. Die Einstellung liegt im BIOS des Mainboards – wie das geht, steht in Resizable BAR aktivieren.
  • Das Speicherprofil einschalten. Ohne XMP- bzw. DOCP-Profil im BIOS läuft der DDR4-3200-Speicher langsamer als angegeben.

Der Monitor gehört an die Grafikkarte, nicht an das Mainboard: Der Ryzen 5 3600 hat keine eingebaute Grafik, die Anschlüsse am Mainboard bleiben dunkel.

Wenn 400 Euro die Grenze sind

  • Ohne Grafikkarte starten. Mit einem Prozessor mit eingebauter Grafik fällt der Posten weg, der in dieser Klasse den Unterschied macht; die Karte kommt später dazu. Den Aufbau dafür zeigt Gaming PC für 300 Euro.
  • Gebraucht kaufen. Ein gebrauchter Rechner mit nachgerüsteter Grafikkarte kommt unter 400 Euro – worauf du dabei achten musst, steht unter Für 300 Euro: gebraucht.

Fertig kaufen geht bei 400 Euro nicht. Neue Fertig-PCs mit eigener Grafikkarte, die Geizhals bei mindestens fünf Händlern führt, liegen deutlich darüber. Tagespreis des günstigsten Fertig-PCs mit Grafikkarte: 639,00 € (Stand 03.11.2026, Geizhals). Die Auswahl bis 1000 Euro mit Tagespreisen steht in Gaming-PC fertig kaufen unter 1000 Euro.

Wer etwas mehr ausgeben kann: Die 600-Euro-Liste nimmt dieselbe Grafikkarte auf ein B550-Board mit WLAN und PCIe 4.0 und kostete am 25. September 2026 nur rund 29 Euro mehr als diese; eine Klasse dazwischen steht unter Gaming-PC für 500 Euro.

Später aufrüsten

  • Grafikkarte: der größte Sprung. Eine Karte der Klasse RX 7600 passt zum 550-W-Netzteil; die Zusammenstellung dafür steht in der 700-Euro-Liste.
  • Prozessor: Das Mainboard hat den Sockel AM4. Nach einem BIOS-Update passen Ryzen-5000-Prozessoren bis zum Ryzen 7 5700X3D – Prozessoren für AM5 passen nicht.
  • Der Endausbau derselben Plattform: Wohin die AM4-Leiter führt — 12-GB-Grafikkarte, acht Kerne, 1 TB SSD —, zeigt der Gaming-PC für 1000 Euro mit Tagespreisen.
  • SSD: 512 GB sind mit zwei, drei großen Spielen voll; eine zweite SSD lässt sich über SATA nachrüsten.

Woher die Zahlen auf dieser Seite kommen

Wir betreiben kein Testlabor. Was hier steht, sind Katalogdaten und Preise: Die Preise fragen wir täglich bei Geizhals ab, über die Herstellernummer und nicht über den Produktnamen — jeder Preiskasten nennt sein Messdatum daneben. Die technischen Angaben stammen aus den Datenblättern der Hersteller. Bildraten messen wir nicht; wo wir Leistung vergleichen, ist es ein relativer Index aus zitierten Ranglisten, jeweils mit Quelle und Stand. Was das im Einzelnen heißt, steht in Wie wir testen.

Häufig gestellte Fragen

Vier Fragen, die zu dieser Teileliste immer wieder kommen.

Reicht das 550-Watt-Netzteil?
Ja. Prozessor und Grafikkarte ziehen unter Volllast zusammen so viel, dass der Rechner mit Riegeln, SSD, Lüftern und Grundlast auf rund 228 Watt kommt. Mit den 30 Prozent Reserve, die der Netzteilrechner aufschlägt, sind das 296 Watt Ziel — die nächste angebotene Größe darüber ist 450 Watt. Verbaut sind 550 Watt. Das ist also reichlich, und zwar mit Absicht: unter 550 Watt wird brauchbare ATX-Ware kaum noch billiger. Wichtig dabei: 228 Watt sind die Spitzenlast aus den Datenblattwerten, nicht der Verbrauch beim Spielen — der liegt darunter.
Geht DDR5 auf dem ASRock A520M-HDV?
Nein. Der Ryzen 5 3600 auf dem A520M-HDV sitzt auf AM4, und AM4 kennt ausschließlich DDR4 — das ist keine Einstellung, sondern eine andere Bauform der Riegel. DDR5 setzt AM5 oder eine aktuelle Intel-Plattform voraus, also Prozessor, Mainboard und Speicher auf einmal. Innerhalb von DDR4 ist DDR4-3600 die sinnvolle Obergrenze: bis dahin läuft der Speicher 1:1 mit dem Infinity Fabric des Prozessors, darüber koppelt der Speichercontroller ab und die Latenz steigt trotz höherer Zahl. Auf AM5 laufen die Zusammenstellungen für den HTPC, den Sim-Racing-PC und die Empfehlungs- und Raid-Liste im Gaming-PC für WoW Forever, dazu die Teileliste mit Reserve für GTA 6 auf dem PC.
Was passiert, wenn die Grafikkarte 80 Euro teurer wird?
Die Summe oben steigt um genau diese 80 Euro, und zwar am nächsten Morgen von selbst: die Preiszellen werden täglich neu gefüllt, keine Zahl in diesem Text ist festgeschrieben. Die Frage dahinter ist eine andere. Die Arc A380 ist in dieser Liste der Posten, der sie überhaupt zu einem Spiele-Rechner macht. Kostet sie so viel wie eine Karte der nächsten Klasse, ist sie die falsche Wahl — dann führt der Weg zur 700-Euro-Liste mit der RX 7600. Entscheidend ist der Abstand zur nächstgrößeren Karte, nicht der Preis für sich.
Fertig-PC oder selbst bauen bei 400 Euro?
In dieser Klasse ist der Abstand am größten. Ein Fertig-PC enthält dieselben Teile plus Montage, Windows-Lizenz und Handel — bei 400 Euro wiegt jeder dieser Posten prozentual schwer, und gespart wird an den Teilen, nicht an der Marge. Worauf du bei jedem Angebot zuerst siehst: ob Grafikkarte, Netzteil und Mainboard mit vollem Modellnamen dastehen. Fehlt der Name, ist das der Posten, an dem gespart wurde — und bei einem Rechner dieser Klasse ist das fast immer das Netzteil. Die Rechnung mit echten Preisen steht in Gaming-PC selbst bauen oder kaufen; was es fertig mit eigener Grafikkarte gibt, in Gaming-PC fertig kaufen unter 1000 Euro.

Neue Builds und Preisstürze — sonst nichts

Wir messen die Preise aus unseren Listen einmal am Tag bei Geizhals. Fällt einer unter alles, was wir bisher gemessen haben, schreiben wir dir — genauso, wenn eine neue Zusammenstellung fertig ist. Sonst hörst du nichts: kein Rundbrief nach Plan, keine Werbung Dritter, kein Weiterverkauf der Adresse.