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PC Builder

Hardware4 min Lesezeit

Welche Teile braucht man für einen PC? Die sieben Positionen

Sieben Positionen in jedem Bau, die Grafikkarte mit 38 Prozent die größte

Die Frage klingt nach einer Liste, und Listen findet man reichlich. Sie sind unterschiedlich lang, weil jede Anleitung etwas anderes für selbstverständlich hält. Wir können hier statt einer Meinung eine Auszählung anbieten — aus unseren eigenen Zusammenstellungen, die täglich mit Preisen abgeglichen werden.

Welche Teile in welcher Preisklasse zusammenpassen, steht fertig zusammengestellt unter Gaming-PC selbst zusammenstellen.

7 Positionen

stehen in allen 17 unserer Bauten, vom 300-Euro-Rechner bis zum 3000-Euro-Bau. Eine achte — der CPU-Kühler — taucht in 10 von 17 auf. Alles darüber hinaus ist Zubehör und steht in keiner einzigen Liste.

Die sieben, und was sie kosten

Jede Zeile ist über die 17 Bauten sortiert und in der Mitte abgelesen. Die Mediane addieren sich deshalb nicht auf 100 Prozent — jede Zeile steht für sich, nicht für einen einzelnen Rechner.

PositionMedianSpanne
Grafikkarte38 %24–56 %
Prozessor13 %7–29 %
Arbeitsspeicher12 %7–31 %
Massenspeicher9 %5–18 %
Mainboard9 %6–18 %
Netzteil5 %3–11 %
Gehäuse5 %2–13 %
CPU-Kühler (in 10 von 17)6 %4–7 %

Eine Ausnahme steht bewusst nicht in der Spanne — der 300-Euro-Bau hat gar keine Grafikkarte, sondern die im Prozessor eingebaute Grafik. Dort steht in der Zeile eine Null. Das ist der einzige Fall, in dem eine der sieben Positionen nichts kostet, weil sie in einer anderen mitsteckt.

Zusammengebauter Gaming-PC mit offener Seitenwand und sichtbaren Komponenten
Sieben Positionen, in jedem Bau dieselben. Die Zahl der Teile ändert sich mit dem Budget kaum — nur ihr Anteil daran.

Was jede Position tut

  • Mainboard. Verbindet alles andere und legt fest, was zusammenpasst. Der Sockel entscheidet über den Prozessor, der Formfaktor über das Gehäuse. Welches zu welchem Sockel gehört, steht unter Welches AM5-Mainboard kaufen.
  • Prozessor. Rechnet alles, was nicht das Bild ist — Physik, Gegner, Ladevorgänge. Fürs Spielen selten der Engpass, siehe Flaschenhals-Rechner.
  • Grafikkarte. Die größte Position, mit Abstand. 38 Prozent im Median heißt, dass sie in fast jedem Bau mehr kostet als Mainboard, Netzteil und Gehäuse zusammen.
  • Arbeitsspeicher. Zwei Riegel, heute meist 16 oder 32 Gigabyte. Die Preisspanne von 7 bis 31 Prozent ist keine Kaufentscheidung, sondern ein Zeitpunkt — dazu Warum DDR5-RAM so teuer geworden ist.
  • Massenspeicher. Eine NVMe-SSD. Eine zweite Platte ist Zubehör, keine achte Position; ob sich der Aufpreis lohnt, klärt SSD gegen HDD.
  • Netzteil. Die kleinste Position mit der größten Folge, wenn sie zu knapp ausfällt. Wie viel Reserve nötig ist, steht unter Wie viel Reserve braucht ein Netzteil wirklich?
  • Gehäuse. Bestimmt Luftweg und Lautstärke stärker, als sein Anteil vermuten lässt — siehe PC leiser machen.

Die achte Position, und wann sie entfällt

Ein separater CPU-Kühler steht in 10 unserer 17 Bauten. In den anderen sieben liegt einer beim Prozessor bei, und der reicht für das, was der Bau vorhat. Es ist die einzige Position, die sich weglassen lässt, ohne dass etwas fehlt — und sie kostet mit 4 bis 7 Prozent auch die schmalste Spanne aller acht.

Ob du ihn brauchst, hängt am Prozessor und nicht am Budget. Sieben der zehn Bauten mit eigenem Kühler liegen unter 1500 Euro.

Mit Tagespreisen statt mit Anteilen PC Builder mit Kompatibilitätsprüfung

Sockel, Formfaktor und Netzteilleistung werden geprüft, während du wählst. Die Summe steht mit dem Tagespreis je Teil daneben — daraus werden die Anteile oben von selbst.

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Was nicht in die Liste gehört

Monitor, Tastatur, Maus und Betriebssystem tauchen in keiner unserer Zusammenstellungen auf, und das ist Absicht: Sie hängen nicht am Rechner, sondern an dir. Wer sie mitrechnet, kommt bei jedem Budget auf einen schwächeren Rechner — und wer sie vergisst, steht mit einem fertigen PC ohne Bildschirm da. Beides kommt vor.

Eine Ausnahme ist das Betriebssystem, wenn du es kaufst statt zu übertragen. In einer Aufstellung, die es mitzählt, steht es mit 7,6 Prozent zwischen Mainboard und Netzteil — nachgerechnet am billigsten vollständigen Bau.

Rechne den Rest deshalb daneben, nicht hinein. Für die Reihenfolge beim Zusammenbau geht es weiter unter PC zusammenbauen — die Reihenfolge.

Was wir hier nicht messen

Bildraten. Und die Anteile oben sind kein Marktdurchschnitt, sondern eine Auszählung unserer eigenen 17 Zusammenstellungen — einer Auswahl also, die wir selbst getroffen haben. Ein Bau mit gebrauchter Grafikkarte oder einem Gehäuse für zwanzig Euro käme auf andere Zahlen.

Was daran belastbar ist, ist die Struktur, nicht die einzelne Prozentzahl. Sieben Positionen in jedem Bau, die Grafikkarte als größte, das Netzteil als kleinste — das gilt über die ganze Spanne von 300 bis 3000 Euro.

Neue Builds und Preisstürze — sonst nichts

Wir messen die Preise aus unseren Listen einmal am Tag bei Geizhals. Fällt einer unter alles, was wir bisher gemessen haben, schreiben wir dir — genauso, wenn eine neue Zusammenstellung fertig ist. Sonst hörst du nichts: kein Rundbrief nach Plan, keine Werbung Dritter, kein Weiterverkauf der Adresse.