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BuildsVon Stefan HaunAktualisiert am 10 min LesezeitPreise und Produktbilder von Geizhals

Gaming-PC für 1000 Euro: die Teileliste zum Selbstbauen, mit Tagespreisen

Titelkarte „1000 Euro, acht Teile — und zwölf Gigabyte Grafikspeicher“ mit drei Punkten: 12 GB statt 10 GB Grafikspeicher, die Summe kommt aus dem täglichen Preisvergleich, und die Plattform bleibt AM4

Kurz gesagt: Für 1000 Euro bekommst du einen Gaming-PC mit Intel Arc B580 (12 GB) und Ryzen 7 5700X (8 Kerne), eigenem Turmkühler, B550-Board mit WLAN, 16 GB DDR4 und einer Samsung 990 EVO Plus mit 1 TB. Das ist ein Full-HD-Rechner mit hohen Details; WQHD geht mit einer Stufe weniger. Summe heute: 1083,05 € (Stand 03.11.2026, Geizhals).

Die Grafikkarte ist dieselbe wie in der 900-Euro-Liste. Der Aufpreis kauft zwei Kerne mehr, den Kühler und die schnellere SSD — das lohnt sich, wenn du nebenher streamst oder aufnimmst. Wer nur spielt, nimmt die 900-Euro-Liste.

Black Friday am : Im Black-Friday-Check für Gaming-PCs stehen die Tagespreise, bis Cyber Monday täglich neu.

Für 1000 Euro bekommst du derzeit eine Intel Arc B580 mit zwölf Gigabyte Grafikspeicher, einen AMD Ryzen 7 5700X mit acht Kernen, 16 GB DDR4 und eine 1-TB-SSD — was die acht Teile heute zusammen kosten, rechnet die Tabelle unten täglich neu. Das reicht für Full HD auf hohen Einstellungen, für WQHD mit einer Stufe weniger, nicht für 4K. Acht Teile, alle lieferbar; der Aufbau ist derselbe wie bei der 800-Euro-Liste: AM4 mit DDR4, weil DDR5 bei diesem Budget mehr kostet, als es bringt. Was die Differenz zur 800-Euro-Liste kauft, sind drei Dinge, und keines davon ist Zierrat.

Die Teileliste

BauteilModellTagespreis
GrafikkarteASRock Arc B580 Challenger 12GB OC, 12 GB GDDR6ab 380,13 €
24 Angebote · 11 lagernd
inkl. Versand ab 390,12 €
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ProzessorAMD Ryzen 7 5700X, 8 Kerne, trayab 146,24 €
33 Angebote · mind. 13 lagernd
inkl. Versand ab 152,19 €
CPU-KühlerThermalright Peerless Assassin 120 SEab 44,95 €
32 Angebote · mind. 20 lagernd
versandkostenfrei
MainboardMSI B550M Pro-VDH WIFI, AM4ab 104,99 €
36 Angebote · mind. 16 lagernd
inkl. Versand ab 105,42 €
ArbeitsspeicherG.Skill Aegis 16GB Kit DDR4-3200, CL16ab 119,99 €
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SSDSamsung 990 EVO Plus 1TB, M.2 PCIe 4.0ab 199,99 €
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GehäuseEndorfy Ventum 200 Airab 46,24 €
25 Angebote · 11 lagernd
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NetzteilGIGABYTE P550SS, 550 W ATX 3.040,52 €
16 Angebote · 3 lagernd
inkl. Versand ab 46,47 €
Summeohne Betriebssystem1083,05 €
8 Teile, Tagespreise
Zusammenbau Schritt für Schritt: so werden die Teile aus dieser Liste eingebaut und verkabelt.Video von KreativEcke, auf YouTube ansehen. Erst beim Abspielen wird YouTube geladen.

1000 oder 900 Euro: was die hundert Euro mehr kaufen

Keine schnellere Grafikkarte. Die 900-Euro-Liste hat dieselbe Arc B580, dasselbe Board, denselben Speicher, dasselbe Gehäuse und dasselbe Netzteil. In Spielen, in denen die Grafikkarte begrenzt — und in dieser Klasse ist das fast jedes —, liefern beide Rechner dieselben Bilder. Der Unterschied steckt in drei Teilen:

  • Prozessor: Ryzen 7 5700X statt Ryzen 5 5600. Acht Kerne und sechzehn Threads statt sechs und zwölf, auf derselben AM4-Plattform. Das hilft, wenn neben dem Spiel etwas läuft: Aufnahme, Streaming mit Software-Encoder, Discord und ein voller Browser. Tagespreis Ryzen 7 5700X: ab 146,24 € (Stand 03.11.2026, Geizhals).
  • Kühler: Thermalright Peerless Assassin 120 SE statt Boxed-Kühler. Der 5700X kommt als tray-Version ohne Lüfter, also steht ein eigener Doppelturm-Kühler mit zwei 120-mm-Lüftern in der Liste. Der 5600 der 900-Euro-Liste bringt seinen kleinen Boxed-Kühler mit. Tagespreis Peerless Assassin: ab 44,95 € (Stand 03.11.2026, Geizhals).
  • SSD: Samsung 990 EVO Plus statt Kingston NV3, beide 1 TB. Beide hängen mit PCIe 4.0 am selben M.2-Steckplatz. Die Samsung hat die höheren Herstellerangaben; für die Frage, wie viele Spiele draufpassen, zählt nur die Größe, und die ist gleich. Tagespreis 990 EVO Plus: ab 199,99 € (Stand 03.11.2026, Geizhals).

Wann diese Liste die richtige ist: wenn du streamst, aufnimmst oder viel nebenher laufen lässt, und wenn der Rechner ein paar Jahre halten soll, ohne dass der Prozessor zuerst getauscht wird. Wann die 900-Euro-Liste reicht: wenn du nur spielst. Dann behältst du das Geld und steckst es später in die nächste Grafikkarte. Wie weit die beiden Summen heute auseinanderliegen, zeigen die Tabellen beider Seiten mit demselben Preisstand.

Was der Aufpreis gegenüber der 800-Euro-Liste bringt

Zwei Gigabyte mehr Grafikspeicher, und das ist der wichtigste Posten. Die Arc B580 hat zwölf statt zehn, und das entscheidet in aktuellen Spielen öfter über flüssige Bilder als der Chip selbst. Wer in Full HD mit hohen Texturen spielt, läuft mit acht Gigabyte inzwischen regelmäßig in die Wand; zehn reichen meistens, zwölf lassen Luft.

Acht Kerne statt sechs. Zum Spielen allein bringt der Ryzen 7 5700X gegenüber dem 5600 wenig — dort limitiert ohnehin die Grafikkarte. Er lohnt sich, sobald nebenher etwas läuft: Aufnahme, Streaming, ein Browser mit dreißig Tabs. Wer nur spielt, kann hier sparen und beim kleineren Prozessor bleiben — das ist die 900-Euro-Liste oben.

Die doppelte SSD. Ein Terabyte statt einem halben ist keine Bequemlichkeit mehr. Zwei große Titel plus Betriebssystem füllen 500 GB, und wer dann jedes Mal etwas löschen muss, bevor er installiert, hat am falschen Ende gespart.

Der Kühler kommt dazu, weil der 5700X als tray geliefert wird — ohne Lüfter. Das ist in der Liste eingepreist und kein Nachschlag.

Geht ein 1000-Euro-PC mit DDR5 und AM5?

Nicht mit dieser Grafikkarte, und die Zahlen aus dem Preisvergleich sagen warum. Der Grund steht bei einem einzigen Teil: Arbeitsspeicher. Ein Ryzen 5 7600, ein ASUS TUF B650-Plus WiFi und das kleinste DDR5-Kit unserer Preisreihe (Corsair Vengeance 32 GB DDR5-6000) kosteten am 25. September 2026 zusammen rund 835 Euro. Ryzen 7 5700X, MSI B550M Pro-VDH WIFI und 16 GB DDR4-3200 aus der Liste oben: rund 360 Euro. Rund 475 Euro Unterschied für die Plattform — das ist mehr, als die Grafikkarte kostet. DDR5 verlangt derzeit ein Vielfaches dessen, was DDR4 kostet, genug, um allein damit den Abstand zwischen dieser Liste und einem 1300-Euro-Rechner zu erklären.

Dasselbe gilt für die Karten, die in Suchanfragen zu diesem Budget oft auftauchen: Eine RTX 5070 kostete am selben Tag rund 780 Euro, eine RTX 5060 Ti mit 16 GB rund 695 Euro — jede von beiden allein wäre zwei Drittel des Budgets. In dieser Klasse ist die Arc B580 mit zwölf Gigabyte die Karte, die das Geld übrig lässt, das der Rest des Rechners braucht.

Warum das so ist, steht in Warum ist DDR5 RAM so teuer geworden?. Für die Kaufentscheidung reicht die Folge: Solange der Abstand so groß ist, kauft man bei tausend Euro die vorige Plattform und steckt den Unterschied in die Grafikkarte. Dass diese Rechnung bis über fünfzehnhundert Euro trägt, zeigt die 1500-Euro-Liste.

Ist ein Gaming-PC für 1000 Euro gut? Was du bekommst — und was nicht

  • Full HD, hohe Einstellungen, flüssig. Das ist die Klasse, in der diese Zusammenstellung zu Hause ist.
  • WQHD ist möglich, aber nicht in jedem Titel mit allem aufgedreht. Wer einen 1440p-Monitor hat, dreht in fordernden Spielen eine Stufe zurück.
  • 4K nicht. Dafür ist weder die Karte gedacht noch das Budget.
  • Aufrüstbar bleibt vor allem die Grafikkarte. Das 550-Watt-Netzteil trägt eine Klasse darüber noch mit; beim Prozessor ist AM4 am Ende der Fahnenstange.

Fertig-PC oder selbst bauen für 1000 Euro?

Bei 1000 Euro ist der Abstand klein — und mit Windows dreht er sich um. Wir haben am 15. September 2026 bei Geizhals nach Komplett-PCs mit genau dieser CPU und Grafikkarte gesucht, Ryzen 7 5700X und Arc B580. Der günstigste ohne Windows war der Captiva Entry Gaming R10-1555 (16 GB, 1 TB SSD) für 1.043,33 Euro bei fünf Angeboten. Die acht Teile dieser Liste kosteten am selben Tag 965,63 Euro, also rund 8 Prozent weniger. Mit vorinstalliertem Windows 11 Home lag die Captiva-Variante R10-1551 bei 1.061,31 Euro. Rechnest du für den Selbstbau eine Lizenz aus dem Microsoft Store dazu (145 Euro), ist der Fertig-PC günstiger.

Die Zahlen sind ein Stand, keine Tagespreise wie in der Tabelle oben, und fast alle Treffer kamen von einem einzigen Anbieter. Die ganze Rechnung samt Gewährleistung und Widerruf steht unter Gaming-PC selbst bauen oder kaufen?.

Was du bei einem Fertig-PC für 1000 Euro prüfst, bevor du bestellst — denn gleiche CPU und GPU heißt nicht gleiches Gerät:

  • Netzteil: Steht Hersteller und Modell im Datenblatt? Fehlt der Name, ist das meist der Posten, an dem gespart wurde.
  • Arbeitsspeicher: „16 GB“ kann ein Riegel sein oder zwei. Nur zwei Riegel laufen im Dual-Channel-Betrieb.
  • SSD: „1 TB SSD“ sagt nichts darüber, ob es eine NVMe mit PCIe 4.0 ist wie in dieser Liste oder eine langsamere SATA-SSD.
  • Grafikkarte: Ein Angebot mit „RTX 5060“ für 1000 Euro hat acht Gigabyte Grafikspeicher, die Arc B580 hier zwölf.

Welche fertigen Rechner es bis 1000 Euro gibt, sortiert nach Leistung pro Euro und mit Tagespreisen, steht in Gaming-PC fertig kaufen unter 1000 Euro; darüber geht es weiter mit bis 1200 Euro.

Dafür bekommst du beim Fertig-PC den Zusammenbau und einen einzigen Ansprechpartner für die Garantie. Wer selbst baut, geht nach PC zusammenbauen: die Reihenfolge vor.

Mit Tagespreisen weiterrechnen PC Builder mit Kompatibilitätsprüfung

Sockel, Formfaktor und Netzteilleistung werden geprüft, während du wählst, und die Summe steht mit dem Tagespreis je Teil daneben.

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Die ehrliche Einschränkung

Diese Liste ist eine Momentaufnahme des Preisvergleichs, keine Empfehlung für alle Zeiten. Die Zellen oben werden täglich neu gefüllt, und die Summe rechnet nur, was an dem Tag wirklich gelistet war — steht dort weniger als acht Teile, sagt sie das ausdrücklich, statt eine vollständige Summe vorzutäuschen.

Zwei Dinge bleiben trotzdem deine Aufgabe. Prüfe die Verfügbarkeit, bevor du bestellst; „gelistet" heißt bei einzelnen Händlern nicht „auf Lager". Und rechne das Betriebssystem dazu, wenn du keine Lizenz hast — die Liste führt es bewusst nicht, weil die Preise dort zu weit auseinandergehen, um sie sinnvoll zu mitteln.

Wer weniger ausgeben will, findet die kleineren Sprossen unter 900 Euro, 800 Euro, 700 Euro, 600 Euro, 500 Euro, 400 Euro und 300 Euro. Alle Zusammenstellungen stehen in der Übersicht; wie sich ein Budget sinnvoll auf die Teile verteilt, in Gaming-PC-Budget verteilen.

Häufig gestellte Fragen

Vier Fragen, die zu dieser Teileliste immer wieder kommen.

Reicht das 550-Watt-Netzteil?
Ja. Prozessor und Grafikkarte ziehen unter Volllast zusammen so viel, dass der Rechner mit Riegeln, SSD, Lüftern und Grundlast auf rund 343 Watt kommt. Mit den 30 Prozent Reserve, die der Netzteilrechner aufschlägt, sind das 446 Watt Ziel — die nächste angebotene Größe darüber ist 450 Watt. Verbaut sind 550 Watt. Hier fällt die Empfehlung knapp auf 450 Watt — die 550 Watt im Bau sind die Größe, die auch eine stärkere Karte noch trägt, statt bei einem Aufrüsten gleich mitgetauscht zu werden. Wichtig dabei: 343 Watt sind die Spitzenlast aus den Datenblattwerten, nicht der Verbrauch beim Spielen — der liegt darunter.
Geht DDR5-6000 auf dem MSI B550M Pro-VDH WIFI?
Nein. Das B550M Pro-VDH WIFI sitzt auf AM4, und AM4 kennt ausschließlich DDR4 — das ist keine Einstellung, sondern eine andere Bauform der Riegel. DDR5 setzt AM5 oder eine aktuelle Intel-Plattform voraus, also Prozessor, Mainboard und Speicher auf einmal. Innerhalb von DDR4 ist DDR4-3600 die sinnvolle Obergrenze: bis dahin läuft der Speicher 1:1 mit dem Infinity Fabric des Prozessors, darüber koppelt der Speichercontroller ab und die Latenz steigt trotz höherer Zahl. Auf AM5 laufen die Zusammenstellungen für den HTPC, den Sim-Racing-PC und die Empfehlungs- und Raid-Liste im Gaming-PC für WoW Forever, dazu die Teileliste mit Reserve für GTA 6 auf dem PC. Für den Ryzen 7 5700X ist DDR4-3600 damit der schnellste Punkt, an dem Speicher und Infinity Fabric noch gleich takten.
Was passiert, wenn die Grafikkarte 80 Euro teurer wird?
Die Summe oben steigt um genau diese 80 Euro, und zwar am nächsten Morgen von selbst: die Preiszellen werden täglich neu gefüllt, keine Zahl in diesem Text ist festgeschrieben. Die Frage dahinter ist eine andere. Die Arc B580 ist der größte Einzelposten dieser Liste und ihr eigentliches Argument: zwölf Gigabyte Grafikspeicher. Wird sie teurer, fällt zuerst dieses Argument, nicht die Leistung — für dasselbe Geld gibt es dann 8-GB-Karten mit mehr Rohleistung, die in ein paar Jahren früher an die Wand laufen. Der Vergleich lohnt trotzdem: die Spanne der Karte steht in der Zelle oben.
Fertig-PC oder selbst bauen bei 1000 Euro?
Bei gleicher CPU und Grafikkarte kostete der günstigste Fertig-PC am 15. September 2026 rund 8 Prozent mehr als die Teile dieser Liste; mit Windows war er günstiger als Selbstbau plus Lizenz. Dafür nennt ein Fertig-PC Netzteil, Mainboard und SSD-Typ oft nicht — prüfe die vor dem Kauf. Zahlen und Checkliste stehen im Abschnitt Fertig-PC oder selbst bauen.

Dieselbe Klasse ohne ein einziges Licht, aus Teilen, deren Datenblatt keine Beleuchtung nennt: Gaming-PC ohne RGB.

Neue Builds und Preisstürze — sonst nichts

Wir messen die Preise aus unseren Listen einmal am Tag bei Geizhals. Fällt einer unter alles, was wir bisher gemessen haben, schreiben wir dir — genauso, wenn eine neue Zusammenstellung fertig ist. Sonst hörst du nichts: kein Rundbrief nach Plan, keine Werbung Dritter, kein Weiterverkauf der Adresse.