BuildsAktualisiert am 6 min LesezeitPreise von Geizhals
Gaming PC für 1000 Euro: die Teileliste — 977 € (Stand 19.09.)

Acht Teile, alle lieferbar, und die Summe steht in der Tabelle unten — sie wird täglich neu gerechnet, nicht von mir behauptet. Der Aufbau ist derselbe wie bei der 800-Euro-Liste: AM4 mit DDR4. Was die Differenz kauft, sind drei Dinge, und keines davon ist Zierrat.
Die Teileliste
| Bauteil | Modell | Tagespreis |
|---|---|---|
| Grafikkarte | ASRock Arc B580 Challenger 12GB OC, 12 GB GDDR6 | ab 314,90 € 29 Angebote · 14 lagernd versandkostenfrei |
| Prozessor | AMD Ryzen 7 5700X, 8 Kerne, tray | ab 138,32 € 37 Angebote · mind. 12 lagernd inkl. Versand ab 144,76 € |
| CPU-Kühler | Thermalright Peerless Assassin 120 SE | ab 38,89 € 28 Angebote · 18 lagernd inkl. Versand ab 40,81 € |
| Mainboard | MSI B550M Pro-VDH WIFI, AM4 | ab 99,38 € 36 Angebote · mind. 12 lagernd versandkostenfrei |
| Arbeitsspeicher | G.Skill Aegis 16GB Kit DDR4-3200, CL16 | ab 118,75 € 46 Angebote · mind. 20 lagernd inkl. Versand ab 124,74 € |
| SSD | Samsung 990 EVO Plus 1TB, M.2 PCIe 4.0 | ab 184,90 € 74 Angebote · mind. 21 lagernd inkl. Versand ab 189,80 € |
| Gehäuse | Endorfy Ventum 200 Air | ab 42,24 € 19 Angebote · 10 lagernd inkl. Versand ab 48,43 € Tiefstpreis 38,99 € |
| Netzteil | GIGABYTE P550SS, 550 W ATX 3.0 | 39,81 € 16 Angebote · 3 lagernd inkl. Versand ab 40,78 € |
| Summe | ohne Betriebssystem | 977,19 € 8 Teile, Tagespreise |
Was der Aufpreis gegenüber der 800-Euro-Liste bringt
Zwei Gigabyte mehr Grafikspeicher, und das ist der wichtigste Posten. Die Arc B580 hat zwölf statt zehn, und das entscheidet in aktuellen Spielen öfter über flüssige Bilder als der Chip selbst. Wer in Full HD mit hohen Texturen spielt, läuft mit acht Gigabyte inzwischen regelmäßig in die Wand; zehn reichen meistens, zwölf lassen Luft.
Acht Kerne statt sechs. Zum Spielen allein bringt der Ryzen 7 5700X gegenüber dem 5600 wenig — dort limitiert ohnehin die Grafikkarte. Er lohnt sich, sobald nebenher etwas läuft: Aufnahme, Streaming, ein Browser mit dreißig Tabs. Wer nur spielt, kann hier sparen und beim kleineren Prozessor bleiben.
Die doppelte SSD. Ein Terabyte statt einem halben ist keine Bequemlichkeit mehr. Zwei große Titel plus Betriebssystem füllen 500 GB, und wer dann jedes Mal etwas löschen muss, bevor er installiert, hat am falschen Ende gespart.
Der Kühler kommt dazu, weil der 5700X als tray geliefert wird — ohne Lüfter. Das ist in der Liste eingepreist und kein Nachschlag.
Warum weiterhin AM4 und DDR4
Die aktuelle Plattform kostet bei diesem Budget mehr, als sie liefert, und der Grund steht bei einem einzigen Teil: Arbeitsspeicher. DDR5 verlangt derzeit ein Vielfaches dessen, was DDR4 kostet — genug, um allein damit den Unterschied zwischen dieser Liste und einem 1300-Euro-Rechner zu erklären.
Warum das so ist, steht in Warum ist DDR5 RAM so teuer geworden?. Für die Kaufentscheidung reicht die Folge: Solange der Abstand so groß ist, kauft man bei tausend Euro die vorige Plattform und steckt den Unterschied in die Grafikkarte. Dass diese Rechnung bis über fünfzehnhundert Euro trägt, zeigt die 1500-Euro-Liste.
Was du dafür bekommst — und was nicht
- Full HD, hohe Einstellungen, flüssig. Das ist die Klasse, in der diese Zusammenstellung zu Hause ist.
- WQHD ist möglich, aber nicht in jedem Titel mit allem aufgedreht. Wer einen 1440p-Monitor hat, dreht in fordernden Spielen eine Stufe zurück.
- 4K nicht. Dafür ist weder die Karte gedacht noch das Budget.
- Aufrüstbar bleibt vor allem die Grafikkarte. Das 550-Watt-Netzteil trägt eine Klasse darüber noch mit; beim Prozessor ist AM4 am Ende der Fahnenstange.
Die ehrliche Einschränkung
Diese Liste ist eine Momentaufnahme des Preisvergleichs, keine Empfehlung für alle Zeiten. Die Zellen oben werden täglich neu gefüllt, und die Summe rechnet nur, was an dem Tag wirklich gelistet war — steht dort weniger als acht Teile, sagt sie das ausdrücklich, statt eine vollständige Summe vorzutäuschen.
Zwei Dinge bleiben trotzdem deine Aufgabe. Prüfe die Verfügbarkeit, bevor du bestellst; „gelistet" heißt bei einzelnen Händlern nicht „auf Lager". Und rechne das Betriebssystem dazu, wenn du keine Lizenz hast — die Liste führt es bewusst nicht, weil die Preise dort zu weit auseinandergehen, um sie sinnvoll zu mitteln.
Wer weniger ausgeben will, findet die kleineren Sprossen unter 800 Euro, 400 Euro und 300 Euro. Alle Zusammenstellungen stehen in der Übersicht.
Häufig gestellte Fragen
Vier Fragen, die zu dieser Teileliste immer wieder kommen.







