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BuildsVon Stefan Haun10 min LesezeitPreise und Produktbilder von Geizhals

Gaming-PC ohne RGB: acht Teile, in denen laut Datenblatt nichts leuchtet, mit Tagespreisen

Illustration: ein schwarzer PC-Tower mit Mesh-Front und Glasseite steht auf einem dunklen Schreibtisch, im Inneren sind nur schwarze Bauteile ohne Beleuchtung zu sehen

Kurz gesagt: Ein Gaming-PC ohne RGB besteht aus acht Teilen, bei denen das Geizhals-Datenblatt keine Beleuchtung nennt: Radeon RX 9060 XT mit 16 GB, Ryzen 7 5700X, ARCTIC Freezer 36, B550-Board mit WLAN, 32 GB DDR4, 1-TB-SSD, be quiet! Pure Base 501 Airflow und ein 650-Watt-Netzteil — am 14. Oktober 2026 zusammen rund 1.413 Euro, täglich neu gerechnet in der Tabelle. Das ist ein WQHD-Rechner, der nachts im Zimmer schwarz bleibt. Tagespreis RX 9060 XT Reaper: ab 569,00 € (Stand 14.10.2026, Geizhals).

Die zwei Stellen, an denen trotzdem Licht angeht – die Diagnose-LEDs des Mainboards und das Glasfenster, durch das man sie sieht – stehen weiter unten.

Ohne RGB ist eine Kaufentscheidung, die man bei jedem Teil einzeln treffen muss. Grafikkarten der oberen Klassen leuchten ab Werk, Gehäuse werden mit beleuchteten Lüftern verkauft, Speicherriegel tragen Lichtleisten, und ein Kühler ohne „ARGB“ im Namen ist inzwischen die Ausnahme. Diese Liste geht den umgekehrten Weg: Für jedes der acht Teile steht im Datenblatt entweder „ohne Beleuchtung“ oder gar kein Eintrag zur Beleuchtung. Was ein Budget sonst kauft, zeigt die Reihe unter Gaming-PC selbst zusammenstellen.

1.413,07 €

kosteten diese acht Teile am 14. Oktober 2026. Davon entfallen 256 Euro auf 32 GB DDR4 – mehr als auf Board und Prozessor zusammen –, und das ist der Grund, warum dieser Rechner auf AM4 bleibt: dieselben 32 GB als DDR5 kosteten am selben Tag rund das Doppelte. Die Tabelle darunter zeigt den Stand von heute; weicht die Summe ab, ist das die Nachricht und nicht der Fehler.

Die Teileliste

Die Verweise auf Angebote sind Partnerlinks. Kaufst du darüber, kann EliteGear eine Provision erhalten — für dich ändert sich am Preis nichts, und auf die Auswahl hat es keinen Einfluss.

BauteilModellBeleuchtung laut DatenblattTagespreis
GrafikkartePowerColor Reaper Radeon RX 9060 XT, 16GB GDDR6, HDMI, 2x DP (RX9060XT 16G-A)kein Eintrag (Backplate, 0-dB-Modus)ab 569,00 €
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ProzessorAMD Ryzen 7 5700X, 8C/16T, 3.40-4.60GHz, tray (100-000000926 / 100-100000926SPK)–ab 148,84 €
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CPU-KühlerARCTIC Freezer 36 (ACFRE00121A)kein Eintrag (schwarze Lüfter)ab 21,87 €
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MainboardMSI B550M Pro-VDH WIFI (AMD AM4) (7C95-001R)N/A – nur RGB-Header und Diagnose-LEDsab 104,99 €
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ArbeitsspeicherG.Skill Aegis UDIMM 32GB Kit, DDR4-3200, CL16-18-18-38 (F4-3200C16D-32GIS)N/Aab 256,00 €
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SSDKingston NV3 NVMe PCIe 4.0 SSD 1TB, M.2 2280 / M-Key / PCIe 4.0 x4 (SNV3S/1000G)–ab 143,99 €
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Gehäusebe quiet! Pure Base 501 Airflow Window Black, Glasfenster (BGW74)„ohne Beleuchtung“, 2× 140 mm Pure Wings 3ab 69,87 €
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Netzteilbe quiet! Pure Power 13 M 650W, ATX 3.1 (BP025EU)–ab 98,51 €
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Summeohne Betriebssystem, Monitor und Eingabegeräte1413,07 €
8 Teile, Tagespreise

Die Preise füllt der Bau einmal täglich aus dem Abgleich mit Geizhals. Alle Teile sind neu, nichts ist gebraucht. Die Bestpreise liegen nicht unbedingt alle beim selben Shop; Versandkosten kommen dazu. „Beleuchtung laut Datenblatt“: Technische Daten Geizhals, Stand 14. Oktober 2026 – „N/A“ heißt, das Feld existiert und ist leer; „kein Eintrag“ heißt, das Datenblatt führt kein Beleuchtungsfeld.

Warum diese acht Teile

Illustration: Blick durch die Glasseite eines schwarzen PC-Gehäuses auf schwarze Lüfter, einen schwarzen Turmkühler und eine Grafikkarte ohne jede Beleuchtung
  • Grafikkarte: PowerColor Reaper RX 9060 XT 16 GB. PowerColors Reaper-Reihe ist die ohne Lichtleiste – das Datenblatt nennt unter Besonderheiten nur Backplate und Wärmeleitmaterial, keine Beleuchtung; die Hellhound-Schwester derselben Karte nennt „Beleuchtung (blau)“. Zwei 90-mm-Lüfter mit 0-dB-Modus bis 60 °C, 150 Watt über einen 8-Pin-Stecker, 200 mm lang. 16 GB statt 8 sind bei WQHD die Grenze, die zählt; die Rechnung steht in RTX 5060 Ti: 8 GB oder 16 GB.
  • Prozessor: Ryzen 7 5700X als Tray. Acht Kerne, 65 W TDP, ohne Kühler – am 14. Oktober 2026 rund 40 Euro unter der Boxed-Fassung ohne Kühler. Warum er und nicht ein 5600 oder 5800X3D, steht in Bester AM4-Prozessor für Gaming.
  • Kühler: ARCTIC Freezer 36. Die Ausführung ohne „A-RGB“ im Namen: zwei schwarze 120-mm-Lüfter, 159 mm hoch, Sockel AM4 und AM5, sechs Jahre Garantie. Das Gehäuse erlaubt laut Datenblatt 178 mm. Die Alternativen stehen in CPU-Kühler für AM4.
  • Mainboard: MSI B550M Pro-VDH WIFI. Das Board der 800- und 900-Euro-Liste, mit WLAN und einem M.2-Passivkühler. Es hat laut Datenblatt zwei RGB- und zwei ARGB-Header – an denen hängt nichts –, und es hat Diagnose-LEDs, dazu unten mehr.
  • Arbeitsspeicher: G.Skill Aegis 32 GB DDR4-3200. Die Aegis-Reihe hat flache schwarze Kühlbleche ohne Lichtleiste; das Beleuchtungsfeld im Datenblatt ist leer. 32 GB, weil 16 GB in aktuellen Spielen knapp werden – siehe Reichen 16 GB RAM – und weil das Kit mit 256 Euro am 14. Oktober 2026 trotzdem die Hälfte eines DDR5-Kits kostete.
  • SSD: Kingston NV3 1 TB. PCIe 4.0, ohne Kühlkörper, ohne Licht. Das Datenblatt weist darauf hin, dass die NV3 mit verschiedenen Speicherbestückungen im Umlauf ist; für einen Spiele-Rechner ist das ohne Belang.
  • Gehäuse: be quiet! Pure Base 501 Airflow Window Black. Das einzige Teil, bei dem „ohne Beleuchtung“ wörtlich im Datenblatt steht. Mesh-Front, zwei 140-mm-Pure-Wings-3 ab Werk (1200 U/min, 21,9 dB(A) laut Datenblatt), Platz für 368 mm Grafikkarte und 178 mm Kühler, Netzteil bis 200 mm. Die „DX“-Schwester hat einen LED-Streifen – deshalb die Airflow-Fassung.
  • Netzteil: be quiet! Pure Power 13 M 650 W. ATX 3.1, vollmodular, laut Cybenetics-Zertifikat 6,3 dB(A) – das leiseste Teil im Rechner. 650 Watt für 150 Watt Grafikkarte und 65 Watt Prozessor sind mehr als genug; warum nicht weniger, steht unter den Fragen.

Ohne RGB heißt nicht ohne Licht: zwei Stolperfallen

Die Diagnose-LEDs des Mainboards. Das B550M Pro-VDH WIFI hat laut Datenblatt „Diagnostic LED (LED-Indikatoren)“ – vier kleine Leuchtdioden, die beim Start CPU, RAM, Grafikkarte und Boot prüfen und danach erlöschen. Im Betrieb leuchtet davon nichts; während der zwei Sekunden Startphase schon. Wer das stört, nimmt ein Gehäuse ohne Fenster. Das Glasfenster. Die Pure Base 501 Airflow gibt es nur mit Glasseite; ein Rechner ohne RGB zeigt dahinter schwarze Teile, was der Sinn der Sache ist – aber die Betriebs-LED am Gehäuse selbst bleibt. Wer auch die nicht will, sucht ein Gehäuse mit geschlossener Seite wie die be quiet! Silent Base 802 aus Beste Silent-PC-Gehäuse. Und die RGB-Header am Board: An ihnen hängt nichts, also leuchtet nichts – sie zu haben kostet nichts, und wer später doch einen Lüfter mit Licht nachrüstet, hat den Anschluss.

Leise und ohne Licht

Wer kein Licht will, will meist auch keinen Lärm, und die Liste ist darauf gebaut. Die zwei Gehäuselüfter laufen laut Datenblatt mit 1200 U/min bei 21,9 dB(A), der Freezer 36 nennt 0,3 Sone, das Netzteil 6,3 dB(A) laut Cybenetics, und die Grafikkarte hat einen 0-dB-Modus, in dem die Lüfter bis 60 °C stillstehen. Was davon im Alltag übrig bleibt, hängt an der Lüfterkurve – Lüfterkurve richtig einstellen –, und an dem, was man weglässt: keine Festplatte, kein Lüfter unter 120 mm. Wie ein Rechner ohne Umbau leiser wird, steht in PC leiser machen; die Gehäuse, die Dämmung über Durchsatz stellen, in Beste Silent-PC-Gehäuse. Grafikkarten der höheren Klassen mit großem Kühler stehen in Leise Grafikkarte, ruhigere Prozessorkühler in CPU-Kühler leise.

Warum AM4 und DDR4 und nicht AM5

Weil der Arbeitsspeicher die Rechnung entscheidet. 32 GB DDR4-3200 kosteten am 14. Oktober 2026 rund 256 Euro; ein 32-GB-Kit DDR5-6000 lag in unseren Listen am selben Tag bei rund 490 bis 530 Euro. Die 240 Euro Unterschied sind mehr als der Aufpreis von Ryzen 5 7600 und B650-Board zusammen – und auf AM4 bekommt man den Achtkerner 5700X für das Geld eines AM5-Sechskerners. Dass AM5 die Zukunft ist, steht außer Frage; dass sie derzeit teuer ist, ebenfalls. Warum DDR5 so teuer wurde und wann es sich ändern könnte, steht in Wann wird RAM wieder günstiger; die ganze Rechnung in AM4 oder AM5.

Was der Rechner leistet

Wir haben ihn nicht gemessen. Als Anhaltspunkt: ComputerBase führt die RX 9060 XT 16 GB in seiner Rangliste bei 82,7 FPS in Full HD und 53,5 FPS in WQHD (Durchschnitt über 21 Spiele, Rasterizer ohne Raytracing, Stand 29. Juli 2026); in 4K liegt die Karte nach PCGH-Index umgerechnet bei rund 30 FPS und ist damit keine 4K-Karte – die stehen in Grafikkarte für 4K-Gaming. Der 5700X liegt in der PCGH-Rangliste bei umgerechnet 93,9 FPS in 720p und bremst die Karte in WQHD nicht. Full HD mit hohen Details und WQHD mit FSR sind das Ziel dieses Rechners.

Alternativen ohne Licht

Grafikkarte: INNO3D GeForce RTX 5060 Ti Twin X2 (8 GB) und ASUS Dual RTX 5060 Ti OC (16 GB) nennen im Datenblatt ebenfalls keine Beleuchtung; die 16-GB-Fassung lag am 14. Oktober 2026 rund 150 Euro über der Reaper. Vorsicht bei „Challenger“ (ASRock) und „Hellhound“ (PowerColor): beide führen Beleuchtung im Datenblatt. Gehäuse: Fractal Design Meshify 3 Black und Endorfy Ventum 200 Air stehen ebenfalls mit „ohne Beleuchtung“ im Datenblatt, das Ventum ist günstiger und bringt vier Lüfter mit – die Liste in Beste Airflow-Gehäuse. Kühler: Thermalright Peerless Assassin 120 SE (Doppelturm, ohne ARGB) für einen 105-W-Chip. Sparvariante: Ryzen 5 5600 statt 5700X und 16 GB statt 32 GB nehmen rund 150 Euro aus der Summe – dann ist es der 900-Euro-PC mit einer stärkeren Karte.

Was du zuerst aufrüstest

Die Grafikkarte. Board, Speicher, Netzteil und Gehäuse tragen auch eine RX 9070 oder RTX 5070 – die ASRock RX 9070 Challenger hat allerdings Licht mit Schalter, die ASUS Dual RTX 5070 OC keines. Beim Prozessor ist der 5800X3D das letzte Upgrade auf diesem Board; danach wird es AM5, mit neuem Board und neuem Speicher.

Für deine Teileliste Netzteilrechner mit RX 9060 XT und Ryzen 7 5700X

Rechnet Systemlast und Wattklasse aus, Aufschlag einstellbar.

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Häufig gestellte Fragen

Was kostet ein Gaming-PC ohne RGB?
Diese acht Teile kosteten am 14. Oktober 2026 zusammen 1.413,07 Euro, ohne Betriebssystem, Monitor, Eingabegeräte und Versand. Die Summe in der Tabelle wird täglich neu gerechnet. Ohne RGB ist dabei nicht teurer als mit – die Reaper-Karte war am selben Tag günstiger als die beleuchtete Hellhound.
Leuchtet an diesem PC wirklich gar nichts?
Im Betrieb nichts, was das Datenblatt nennt. Beim Start zeigen die Diagnose-LEDs des Mainboards für Sekunden den Boot-Status, und das Gehäuse hat eine Betriebs-LED am Einschalter. Die RGB-Header des Boards bleiben unbelegt.
Kann ich RGB später nachrüsten?
Ja. Das B550M Pro-VDH WIFI hat laut Datenblatt zwei 4-Pin-RGB- und zwei 3-Pin-ARGB-Header; beleuchtete Lüfter oder Streifen lassen sich anschließen, ohne ein Teil zu tauschen.
Reicht das 650-Watt-Netzteil?
Deutlich. RX 9060 XT (150 W) und Ryzen 7 5700X (65 W) kommen mit Riegeln, SSD und Lüftern auf weit unter 400 Watt Spitzenlast; mit 30 Prozent Reserve bleibt die Rechnung unter 500 Watt. 650 Watt sind gewählt, weil die Pure Power 13 M erst dort mit nativem 12V-2x6-Anschluss beginnt – für eine spätere GeForce-Karte.
Warum kein Gehäuse ohne Fenster?
Weil ein Rechner ohne RGB hinter Glas genauso aussieht wie hinter Blech – schwarz –, und die Pure Base 501 Airflow mit Mesh-Front und zwei 140-mm-Lüftern die bessere Belüftung hat. Wer die Betriebs-LED und die Boot-Dioden nicht sehen will, nimmt die Silent Base 802 mit geschlossener Seite.

Die Nachbarn nach Budget stehen unter 900 Euro und 1000 Euro; alle Zusammenstellungen in der Übersicht, und wie sich ein Budget auf die Teile verteilt, in Gaming-PC-Budget verteilen. Dieselbe Basis mit RX 9070 und 32 GB für ein Aufbauspiel: PC für Anno 117. Wer es statt dunkel ganz weiß will: PC-Gehäuse weiß.

Neue Builds und Preisstürze — sonst nichts

Wir messen die Preise aus unseren Listen einmal am Tag bei Geizhals. Fällt einer unter alles, was wir bisher gemessen haben, schreiben wir dir — genauso, wenn eine neue Zusammenstellung fertig ist. Sonst hörst du nichts: kein Rundbrief nach Plan, keine Werbung Dritter, kein Weiterverkauf der Adresse.