BuildsVon Stefan Haun10 min LesezeitPreise von Geizhals
Gaming-PC für 900 Euro: sieben Teile mit Arc B580 und 12 GB, mit Tagespreisen

Kurz gesagt: Für 900 Euro bekommst du einen Gaming-PC mit Intel Arc B580 (12 GB) und Ryzen 5 5600, B550-Board mit WLAN, 16 GB DDR4 und 1-TB-SSD — am 30. September 2026 zusammen rund 893 Euro, täglich neu gerechnet in der Tabelle. Das ist ein Full-HD-Rechner mit hohen Details; WQHD geht, in fordernden Spielen mit reduzierten Einstellungen. Tagespreis Arc B580: ab 324,90 € (Stand 30.09.2026, Geizhals).
Gegenüber der 1000-Euro-Liste fehlen nur zwei Kerne und die schnellere SSD — die Grafikkarte ist dieselbe.
Die 900-Euro-Liste ist die Grafikkarte der 1000-Euro-Liste auf der Plattform der 800-Euro-Liste. Sieben neue Teile: Intel Arc B580 mit zwölf Gigabyte, AMD Ryzen 5 5600 mit beiliegendem Kühler, ein B550-Mainboard mit WLAN, 16 Gigabyte DDR4, eine 1-TB-NVMe-SSD, ein 550-Watt-Netzteil und ein Gehäuse mit vier Lüftern. Was hundert Euro mehr oder weniger ändern, zeigt die Reihe unter Gaming-PC selbst zusammenstellen.
kosteten diese sieben Teile am 30. September 2026. Die 800-Euro-Liste lag am selben Tag bei 793,88 Euro, die 1000-Euro-Liste bei 1.000,70 Euro. Der Sprung nach unten kostet zwei Gigabyte Grafikspeicher, der nach oben kauft keinen einzigen. Die Tabelle darunter zeigt den Stand von heute; weicht die Summe ab, ist das die Nachricht und nicht der Fehler.
Die Teileliste
Die Verweise auf Angebote sind Partnerlinks. Kaufst du darüber, kann EliteGear eine Provision erhalten — für dich ändert sich am Preis nichts, und auf die Auswahl hat es keinen Einfluss.
| Bauteil | Modell | Tagespreis |
|---|---|---|
| Grafikkarte | ASRock Arc B580 Challenger 12GB OC, 12 GB GDDR6 | ab 324,90 € 25 Angebote · 11 lagernd versandkostenfrei Bei Amazon ansehen |
| Prozessor | AMD Ryzen 5 5600, 6C/12T, 3.50-4.40GHz, boxed (100-100000927BOX), mit Kühler | ab 124,88 € 37 Angebote · mind. 16 lagernd inkl. Versand ab 124,89 € |
| Mainboard | MSI B550M Pro-VDH WIFI, AM4 | ab 100,59 € 32 Angebote · mind. 15 lagernd versandkostenfrei |
| Arbeitsspeicher | G.Skill Aegis 16GB Kit DDR4-3200 | ab 124,99 € 42 Angebote · mind. 21 lagernd inkl. Versand ab 129,43 € |
| SSD | Kingston NV3 NVMe PCIe 4.0 SSD 1TB, M.2 2280 / M-Key / PCIe 4.0 x4 | ab 134,90 € 59 Angebote · mind. 22 lagernd inkl. Versand ab 142,89 € |
| Gehäuse | Endorfy Ventum 200 Air | ab 42,24 € 22 Angebote · 12 lagernd inkl. Versand ab 48,15 € Tiefstpreis 38,99 € |
| Netzteil | GIGABYTE P550SS, 550 W | 40,28 € 15 Angebote · 3 lagernd inkl. Versand ab 41,28 € |
| Summe | ohne Betriebssystem, Monitor und Eingabegeräte | 892,78 € 7 Teile, Tagespreise |
Die Preise füllt der Bau einmal täglich aus dem Abgleich mit Geizhals. Alle Teile sind neu, nichts ist gebraucht. Die Bestpreise liegen nicht unbedingt alle beim selben Shop; Versandkosten kommen dazu.
Warum diese sieben Teile
- Grafikkarte: Arc B580 mit 12 GB. Laut Intel-Datenblatt zwölf Gigabyte GDDR6 und 190 Watt Leistungsaufnahme. In unseren Listen ist sie am 30. September neben der kleineren B570 die einzige Karte unter 350 Euro mit mehr als acht Gigabyte. Warum das zählt, steht weiter unten. Wichtig beim Einrichten: Intel setzt für volle Leistung Resizable BAR voraus. B550 und Ryzen 5000 können das; wie du es einschaltest, steht unter Resizable BAR aktivieren.
- Prozessor: Ryzen 5 5600, boxed. Sechs Kerne, zwölf Threads, und in der Box-Version liegt der Wraith-Stealth-Kühler bei. Deshalb steht kein eigener Kühler in der Liste. Zum Spielen begrenzt in dieser Klasse die Grafikkarte, nicht der Prozessor.
- Mainboard: MSI B550M Pro-VDH WIFI. Dasselbe Board wie in der 800- und der 1000-Euro-Liste. B550 bindet Grafikkarte und SSD mit PCIe 4.0 an, WLAN ist schon drauf, und ein zweiter M.2-Steckplatz bleibt frei.
- Arbeitsspeicher: 2 × 8 GB DDR4-3200. Zwei Riegel für die zwei Speicherkanäle. Ohne XMP-Profil im BIOS läuft das Kit langsamer als angegeben; mehr dazu unter RAM richtig einsetzen.
- SSD: Kingston NV3 mit 1 TB. Dieselbe Reihe wie in der 800-Euro-Liste, in doppelter Größe. Zwei große aktuelle Spiele plus Windows füllen 500 GB; ein Terabyte ist in dieser Klasse keine Bequemlichkeit mehr.
- Netzteil: Gigabyte P550SS mit 550 Watt. Die Rechnung dazu steht in den Fragen unten, samt dem Punkt, an dem Intel eine andere Zahl nennt.
- Gehäuse: Endorfy Ventum 200 Air. Laut Endorfy mit vier vorinstallierten 120-Millimeter-Lüftern und Platz für Grafikkarten bis 315 Millimeter. Weitere Lüfter musst du nicht kaufen.
Reicht ein 900-Euro-PC für 1440p?
Ja, mit Abstrichen — Full HD ist die Klasse, in der er zu Hause ist. Wir messen keine Bildraten selbst. Die Zahlen hier stammen aus der Grafikkarten-Rangliste von ComputerBase (Stand 29. Juli 2026, Performancerating ohne Raytracing, gemittelt über 21 Spiele in den Testeinstellungen der Redaktion):
- Full HD: Arc B580 im Mittel 54,9 FPS.
- WQHD (1440p): Arc B580 im Mittel 37,2 FPS.
Unsere Einordnung daraus, keine eigene Messung: In Full HD laufen aktuelle Spiele mit hohen Details, in WQHD drehst du in fordernden Titeln die Einstellungen eine bis zwei Stufen zurück oder nimmst Upscaling (XeSS) dazu. E-Sport-Titel und ältere Spiele sind in beiden Auflösungen kein Thema. 4K ist nicht die Klasse dieses Rechners.
Der Grund für die B580 ist trotzdem nicht die Bildrate, sondern der Speicher. ComputerBase hat die RTX 5060 Ti mit 8 und 16 GB in 27 Spielen in WQHD verglichen: Elf waren mit 8 GB spürbar betroffen, im Mittel lagen die Frametimes 21 Prozent schlechter. Die Einordnung mit Quellen steht unter Beste Grafikkarte bis 300 Euro. Zwölf Gigabyte sind der Puffer, mit dem dieser Rechner auch in zwei, drei Jahren hohe Texturen fährt.
Lohnt sich der Aufpreis zum 1000-Euro-PC?
Zum reinen Spielen kaum. Die 1000-Euro-Liste hat dieselbe Grafikkarte, dasselbe Board, denselben Speicher, dasselbe Gehäuse und Netzteil. Am 30. September lag sie 107,92 Euro höher, und das Geld steckt in genau zwei Posten:
- Ryzen 7 5700X mit eigenem Kühler statt Ryzen 5 5600 boxed: rund 54 Euro mehr für acht statt sechs Kerne. Das hilft, wenn nebenher aufgenommen oder gestreamt wird; wo die Grafikkarte begrenzt, bringt es beim Spielen wenig.
- Samsung 990 EVO Plus statt Kingston NV3, beide 1 TB: rund 54 Euro mehr für die SSD mit den höheren Herstellerangaben. Beide hängen mit PCIe 4.0 am selben Steckplatz; für die Frage, ob ein Spiel installiert werden kann, zählt nur die Größe, und die ist gleich.
Wer streamt oder viel nebenher laufen lässt, nimmt die 1000-Euro-Liste. Wer nur spielt, behält die gut hundert Euro und steckt sie später in die nächste Grafikkarte.
Und nach unten: Was bringt der Schritt von 800 auf 900 Euro?
Die 800-Euro-Liste lag am 30. September 98,90 Euro darunter. Sie hat die Arc B570 mit zehn Gigabyte statt der B580 (58,90 Euro Unterschied) und eine SSD mit 500 GB statt 1 TB (40 Euro). Hier kauft der Aufpreis tatsächlich etwas: zwei Gigabyte Grafikspeicher und doppelten Platz. Wer bei 800 Euro eine harte Grenze hat, bekommt dort einen stimmigen Rechner; wer sie um hundert Euro dehnen kann, ist hier besser aufgehoben als bei 1000.
Warum nicht AM5 mit DDR5?
Weil der Speicher es verbietet, derselbe Grund wie bei den Nachbarn. Am 30. September kosteten Ryzen 5 7500F, ASUS Prime B650M-R und das günstigste 16-GB-Kit DDR5-6000 unserer Preisreihe (G.Skill Flare X5) zusammen 499,24 Euro. Prozessor, Board und Speicher dieser Liste: 350,46 Euro. Rund 150 Euro mehr für die Plattform, noch ohne Kühler — und der Rechner läge über 1000 Euro, ohne eine bessere Grafikkarte. Woher der Abstand kommt, steht unter Warum ist DDR5-RAM so teuer geworden?, was der Umstieg später kostet, unter AM4 oder AM5?
Der Preis dafür ist ehrlich zu nennen: AM4 bekommt keine neuen Prozessoren mehr. Aufrüsten geht innerhalb von Ryzen 5000, danach heißt es Board, Prozessor und Speicher zusammen tauschen.
Welche Alternativen gibt es bei der Grafikkarte?
Alle Zahlen vom 30. September 2026, Leistung wieder aus der ComputerBase-Rangliste:
- GeForce RTX 5060 (8 GB) statt B580: rund 459 Euro, also gut 130 Euro mehr — der Rechner läge bei rund 1.030 Euro. Im Mittel 68,3 FPS in Full HD und 43,5 FPS in WQHD, dafür nur acht Gigabyte. Sinnvoll, wenn du DLSS willst oder viele ältere DirectX-11-Spiele spielst, bei denen Intels Treiber uneinheitlicher sind.
- Radeon RX 9060 XT mit 16 GB: rund 535 Euro, der Rechner läge bei rund 1.100 Euro. Im Mittel 82,7 FPS in Full HD und 53,5 FPS in WQHD — die Karte, die 1440p ohne große Abstriche kann, aber eine andere Budgetklasse.
- Arc B570 (10 GB) statt B580: rund 59 Euro weniger. Das ist im Kern die 800-Euro-Liste.
Bei den Prozessoren gibt es auf dieser Plattform keine sinnvolle Intel-Alternative in unserer Preisreihe: Ein Core i5-14400 kostet als Tray-Version mehr als der boxed Ryzen 5 5600, bringt keinen Kühler mit und braucht ein eigenes LGA1700-Board. Welcher Hersteller wofür spricht, steht unter AMD oder Intel?
Was du zuerst aufrüstest
- Die Grafikkarte, wenn überhaupt. Eine Radeon RX 9060 XT mit 16 GB passt ohne weiteren Umbau: AMD nennt für sie ein Netzteil ab 450 Watt.
- Der Prozessor. Das B550-Board nimmt laut AMD die ganze Ryzen-5000-Serie auf, bis zum Ryzen 7 5800X3D. Sieh vor dem Kauf in der CPU-Liste des Boards nach, welche BIOS-Version er braucht.
- Der Arbeitsspeicher. Für 32 GB kaufst du ein neues Kit mit 2 × 16 GB, statt zwei Riegel dazuzustecken.
- Eine zweite SSD im freien M.2-Steckplatz, wenn das Terabyte voll ist.
Fertig-PC oder selbst bauen für 900 Euro?
Bei einem Fertig-PC dieser Klasse siehst du zuerst nach, ob Grafikkarte, Netzteil und Mainboard mit vollem Modellnamen im Datenblatt stehen. Fehlt der Name, ist das der Posten, an dem gespart wurde — meistens das Netzteil. Und bei der Grafikkarte zählt der Speicher: Ein Angebot mit „RTX 5060“ für 900 Euro hat acht Gigabyte, diese Liste zwölf. Dafür bekommst du beim Fertig-PC den Zusammenbau, meist eine Windows-Lizenz und einen einzigen Ansprechpartner für die Garantie. Die Rechnung mit echten Preisen steht unter Gaming-PC selbst bauen oder kaufen?; wer selbst baut, geht nach PC zusammenbauen: die Reihenfolge vor.
Sockel, Formfaktor und Netzteilleistung werden geprüft, während du wählst, und die Summe steht mit dem Tagespreis je Teil daneben.
Häufig gestellte Fragen
Was kostet ein Gaming-PC für 900 Euro wirklich?
Reicht das 550-Watt-Netzteil für die Arc B580?
Ist Windows im Preis enthalten?
Wie viele FPS schafft ein PC für 900 Euro?
Was passiert, wenn die Grafikkarte teurer wird?
Die Nachbarbudgets stehen unter 700 Euro, 800 Euro und 1000 Euro; alle Zusammenstellungen in der Übersicht, und wie sich ein Budget auf die Teile verteilt, in Gaming-PC-Budget verteilen.






