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Hardware13 min Lesezeit

Netzteil und Kühlung: was der Rechner wirklich braucht

Illustration: Querschnitt durch ein Gehäuse — unten die Netzteilkammer, darüber Mainboard mit Grafikkarte und Turmkühler, vorn und hinten die Lüfterplätze

Zwei Fragen entscheiden über das Innenleben eines Rechners: Reicht die Leistung, und bleibt es dabei kühl und leise. Sie werden meist getrennt behandelt und gehören zusammen, denn sie sind dieselbe Zahl von zwei Seiten: Jedes Watt, das ein Bauteil aufnimmt, wird am Ende Wärme, die aus dem Gehäuse muss.

Die kurze Antwort vorweg, weil sie fast immer dieselbe ist: Die meisten Zusammenstellungen brauchen deutlich weniger Netzteil, als im Forum steht, und deutlich mehr Aufmerksamkeit beim Luftweg, als sie bekommen. Warum das so ist, steht unten — jeder Abschnitt sagt, woher seine Zahl kommt.

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Aufschlag zwischen 10 und 50 Prozent einstellbar.

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Illustration: Querschnitt durch ein Gehäuse — unten die Netzteilkammer, darüber Mainboard mit Grafikkarte und Turmkühler, vorn und hinten die Lüfterplätze

Wie viel Watt der Rechner wirklich zieht

Die Rechnung hat vier Posten, und sie ist absichtlich langweilig. Wer sie einmal gesehen hat, braucht keine Faustregel mehr:

  • Prozessor: die TDP des Herstellers, je nach Modell 60 bis 170 Watt.
  • Grafikkarte: die Referenz-TGP, 115 bis 575 Watt. Der mit Abstand größte Posten und der einzige, der die Größenordnung bestimmt.
  • Zubehör: je RAM-Riegel 3 Watt, je SSD 6, je Festplatte 8, je Gehäuselüfter 2,5. Eine übliche Bestückung landet bei rund 20 Watt.
  • Grundlast: 45 Watt für Mainboard, Spannungswandler und alles, was sonst noch mitläuft.

Die Summe ist die Systemlast unter Volllast. Darauf kommt ein Aufschlag von 30 Prozent, und die nächstgrößere handelsübliche Wattklasse ist die Antwort. Der Aufschlag ist keine Angst-Reserve, sondern zwei Dinge zusammen: kurze Lastspitzen der Grafikkarte, die die Durchschnittsangabe nicht zeigt, und der Umstand, dass ein Netzteil bei etwa halber Last am effizientesten arbeitet.

Beim Prozessor steht dabei nicht die Nenn-TDP in der Rechnung, sondern was er unter Last zieht — bei AMD das PPT, bei Intel die Maximum Turbo Power. Ein Ryzen 7 5800X3D ist mit 105 Watt angegeben und zieht 142, ein Core i9-14900K mit 125 und zieht 253.

485 W

gerechnete Systemlast plus Aufschlag für eine RTX 4070 Super mit einem Ryzen 5 7600: 373 Watt Systemlast, mal 1,3. Die Empfehlung ist damit ein 550-Watt-Netzteil — nicht 850.

Die Faustregel „nimm 850 Watt, dann passt es schon" ist bequem und selten schädlich. Sie kostet aber Geld, das in der Grafikkarte besser aufgehoben wäre. Wie weit sie danebenliegt, lässt sich zählen: Der Netzteil-Reserve-Rechner hat die Empfehlung für alle 451 Kombinationen aus Grafikkarte und Prozessor durchgerechnet, die unser Netzteil-Verzeichnis führt.

Empfohlene Netzteilklasse über 451 gerechnete Kombinationen 450 W 35 550 W 62 650 W 86 750 W 49 850 W 16 1000 W 14 1200 W 4 Farbig: die drei Klassen, die zusammen gut die Hälfte aller Kombinationen abdecken
Gerechnet aus dem Netzteil-Verzeichnis, Stand 08.09.2026. Grundlage sind Hersteller-TDP und Referenz-TGP, nicht eigene Messungen.
240 von 451

Kombinationen kommen mit 650 Watt oder weniger aus — 46 mit 450 W, 87 mit 550 W, 107 mit 650 W. Das sind 53 Prozent. Die 850-Watt-Regel trifft 16 Kombinationen, also 6 Prozent.

Wer wissen will, was gerade verbaut ist, statt was verbaut werden sollte: Welches Netzteil habe ich zeigt, wo die Angabe steht, ohne dass das Gehäuse aufgeht. Und wenn der Rechner gar nicht erst anläuft, trennt Netzteil oder Mainboard die zwei häufigsten Ursachen, bevor irgendetwas gekauft wird.

Mehr Watt heißt nicht mehr Stromverbrauch

Die Wattzahl auf dem Netzteil ist eine Obergrenze, keine Aufnahme. Ein 1000-Watt-Netzteil in einem Rechner, der 300 Watt braucht, zieht 300 Watt aus der Steckdose plus die Verluste — nicht 1000. Wer ein größeres Netzteil kauft, verschwendet also keinen Strom, sondern Geld beim Kauf.

Es gibt trotzdem einen Grund, nicht beliebig groß zu kaufen: Der Wirkungsgrad ist nicht über den ganzen Bereich gleich. Er ist bei etwa halber Last am höchsten und fällt zu beiden Enden hin ab. Ein stark überdimensioniertes Netzteil läuft dauerhaft im unteren Bereich seiner Kennlinie und arbeitet dort schlechter als ein passendes. Der Unterschied ist klein — er ist nur kein Argument für die größere Klasse, wie er oft dargestellt wird.

Was der Aufschlag abdeckt und was nicht

Die 30 Prozent sind für den laufenden Betrieb gerechnet. Sie decken nicht ab, was moderne Grafikkarten in sehr kurzen Spitzen ziehen: Lastwechsel im Millisekundenbereich, die deutlich über der Referenz-TGP liegen können. Bei den Reihen RX 9000 und RTX 5000 sind das mindestens 50 Prozent der Dauerleistung obendrauf, im ungünstigen Fall das Doppelte. Ein Netzteil mit knapper Auslegung und empfindlicher Schutzschaltung kann dabei abschalten, obwohl die Durchschnittsaufnahme sauber im Rahmen liegt.

Ab ATX 3.0 ist dieser Fall erledigt. Netzteile nach dieser Norm müssen solche Spitzen laut Spezifikation abkönnen — dort ist nichts aufzuschlagen. Die Warnung gilt älteren Geräten, und einem, das seit Jahren läuft, besonders: Kondensatoren altern, und die Angabe auf dem Typenschild galt im Neuzustand. Der Netzteilrechner fragt deshalb nach dem Baujahr und rechnet die Spitze nur bei älteren Netzteilen mit.

Das ist der eine Fall, in dem eine Klasse mehr sinnvoll sein kann — und es ist ein anderer Grund als der, der meistens genannt wird. Wer einen Rechner hat, der unter Last ohne Vorwarnung ausgeht, findet in Netzteil testen die Reihenfolge, mit der sich das eingrenzen lässt, statt auf Verdacht zu tauschen.

Die Anschlüsse, und warum sie sich nicht verwechseln lassen

Ein Netzteil hat vier Sorten Stecker, und jede passt nur an ihren Platz. Das ist keine Selbstverständlichkeit, sondern Absicht: Die Kodierung der Kontakte verhindert, dass ein Grafikkartenstrang am Prozessor landet.

Illustration: modulares Netzteil mit aufgefächertem Kabelsatz — breiter Mainboardstecker, schmalere Prozessorstecker, mehrere Grafikkartenstränge

Der breite 24-polige Stecker versorgt das Mainboard, die schmaleren 8-poligen den Prozessor, die Stränge mit geteiltem Ende die Grafikkarte, die flachen Ketten die Laufwerke. Welcher wohin gehört und woran man die neuere 12-polige Bauform erkennt, steht in der Übersicht der Netzteilanschlüsse. Wer ein Netzteil außerhalb des Rechners prüfen will, findet in Netzteil überbrücken den Handgriff dafür — und in Netzteil testen die Reihenfolge, in der man vorgeht, bevor man ein neues bestellt.

Gold oder Platin: wann sich der Aufpreis zurückholt

Bei einem Spielerechner in aller Regel nicht. Der Wirkungsgrad sagt, wie viel von dem, was aus der Steckdose kommt, hinten bei den Bauteilen ankommt; der Rest wird Wärme. Bei halber Last und 230 Volt sind das 92 Prozent für Gold und 94 für Platin.

Zwei Prozentpunkte klingen nach viel. In Watt sind sie es nicht: Bei 300 Watt Systemlast zieht das Gold-Netzteil 326 Watt aus der Steckdose, das Platin-Netzteil 319. Der Unterschied beträgt 6,9 Watt — ungefähr eine LED-Lampe.

21 Jahre

bis sich ein Aufpreis von 64,99 € über 6,9 Watt Ersparnis zurückholt. Gerechnet mit vier Stunden Volllast am Tag und 30 Cent je Kilowattstunde: 64,99 € entsprechen 217 kWh, und 6,9 Watt sparen die in rund 31.200 Betriebsstunden. Die Preise sind das einzige Paar gleicher Wattzahl in unserem Katalog — 850 W in Gold für 94,89 €, 850 W in Platin für 159,88 €. Setz deinen eigenen Strompreis ein, er steht auf der Jahresabrechnung.

Damit ist die Sache nicht erledigt, nur eingeordnet: Die höhere Klasse kauft man wegen der Bauteile, der Garantie und oft der Lautstärke — nicht wegen der Stromrechnung. Die ausführliche Rechnung samt der Frage, wo der Aufpreis besser aufgehoben wäre, steht in Netzteil-Effizienz: Gold oder Platin. Was der Rechner insgesamt im Jahr kostet, rechnet PC-Stromverbrauch berechnen vor.

Wie lange ein Netzteil hält

Es gibt keine Laufleistung, und jede Zahl mit einer Jahresangabe darin ist geraten. Ein Netzteil altert nach Wärme und Last, und beides ist bei jedem Rechner anders. Was sich sagen lässt, ist, was altert: die Elektrolytkondensatoren, deren Elektrolyt über die Jahre austrocknet, das Lüfterlager, und in seltenen Fällen die Lötstellen.

Die Faustregel der Elektronik lautet, dass rund zehn Grad mehr die Lebensdauer eines Kondensators halbieren. Genau deshalb ist die Einbaulage keine Kleinigkeit — Netzteil-Lüfter nach oben oder nach unten geht der Frage nach. Die ehrlichste Angabe steht ohnehin auf der Verpackung: Kein Hersteller nennt eine Lebensdauer, aber jeder nennt eine Garantiezeit, und die ist eine echte Aussage darüber, wie lange er bereit ist, das Gerät zu ersetzen. Üblich sind fünf bis zwölf Jahre. Woran man ein sterbendes Netzteil vorher erkennt, steht in Wie lange hält ein Netzteil.

Das Netzteil aus dem alten Rechner mitnehmen

Beim Neubau ist das Netzteil das Bauteil, bei dem am ehesten gespart wird — es fällt nicht auf, es steht in keinem Vergleich, und das alte funktioniert ja noch. Drei Fragen entscheiden, ob das trägt:

  • Reicht die Wattklasse für die neuen Teile? Die Rechnung von oben mit den neuen Werten, nicht mit den alten.
  • Sind die nötigen Stecker vorhanden? Aktuelle Grafikkarten verlangen mehr Stränge als ältere, und ein Adapter ist eine Notlösung, keine Aufrüstung.
  • Wie alt ist es? Nicht nach Gefühl, sondern nach der Garantiezeit, die der Hersteller gegeben hat — sie steht auf der Verpackung und ist die einzige belastbare Angabe zur Haltbarkeit.

Fällt eine der drei Antworten unsicher aus, ist das Netzteil der falsche Posten zum Sparen: Es ist das einzige Bauteil, das beim Ausfall andere mitnehmen kann.

Der Luftweg: die Hälfte, die nichts kostet

Ein Gehäuse kühlt nicht durch Lüfter, sondern durch einen Weg. Luft muss vorn hinein, an den warmen Bauteilen vorbei und hinten oder oben wieder hinaus. Wo dieser Weg unterbrochen ist — durch eine geschlossene Frontblende, ein Kabelbündel vor dem Einlass oder Lüfter, die gegeneinander blasen —, helfen auch mehr Lüfter nicht.

Deshalb ist die Reihenfolge beim Aufräumen: erst der Weg, dann die Zahl der Lüfter, dann ihre Drehzahl. Der Airflow-Guide nimmt sich diesen Weg im Einzelnen vor, von der Frontblende bis zur Frage, ob Über- oder Unterdruck im Gehäuse besser ist. Wie viel Platz überhaupt zur Verfügung steht, hängt an der Bauform: PC-Gehäusegrößen ordnet sie, und die leisen Gehäuse zeigen, welche Bauformen den Weg von vornherein freihalten.

Beim Anschließen entscheidet sich, ob sich die Lüfter später überhaupt regeln lassen — Gehäuselüfter anschließen erklärt den Unterschied zwischen den drei- und vierpoligen Anschlüssen. Welche Lüfter sich lohnen, steht unter beste Gehäuselüfter. Und Staub ist kein Schönheitsfehler, sondern eine Dämmschicht: PC-Lüfter reinigen ist die billigste Kühlmaßnahme, die es gibt.

Über- oder Unterdruck im Gehäuse

Ob mehr Luft hinein- als hinausgeblasen wird, entscheidet nicht über die Temperatur, sondern über den Staub. Bei Überdruck — mehr Einlass als Auslass — verlässt Luft das Gehäuse durch jede Ritze, und Staub kommt nur dort hinein, wo ein Filter sitzt. Bei Unterdruck ist es umgekehrt: Die Luft wird durch jede ungefilterte Öffnung nachgesaugt, und der Staub kommt mit.

Für die Kühlleistung selbst ist der Unterschied klein. Wer die Wahl hat, nimmt leichten Überdruck und spart sich Reinigungsintervalle. Wer schon Unterdruck hat und zufrieden ist, muss nichts umbauen — es ist eine Frage der Wartung, nicht der Grade.

Die Bauteile, die man beim Luftweg vergisst

Drei Stellen unterbrechen den Weg häufiger als zu wenige Lüfter. Erstens die Frontblende: Gehäuse mit geschlossener Glas- oder Metallfront ziehen ihre Luft nur durch einen schmalen Spalt an der Seite, und der begrenzt alles Weitere. Zweitens das Kabelbündel hinter dem Mainboard-Tray, wenn es vor dem unteren Einlass liegt. Drittens die Grafikkarte selbst: Sie gibt ihre Wärme nach unten und zur Seite ab, mitten in den Weg, den die aufsteigende Luft nehmen soll.

Keine dieser drei Stellen kostet Geld. Sie kosten eine halbe Stunde und stehen deshalb vor jedem Lüfterkauf.

Turm oder Wasser: die zwei Bauformen der Prozessorkühlung

Für die allermeisten Rechner tut es ein Turmkühler. Er hat kein Pumpenlager, das ausfallen kann, keine Flüssigkeit, die verdunstet, und er kostet einen Bruchteil. Eine Kompaktwasserkühlung lohnt sich, wo der Platz über dem Prozessor knapp ist, wo die Abwärme direkt aus dem Gehäuse soll, oder wo ein sehr heißer Prozessor sitzt.

Illustration: die zwei Bauformen der Prozessorkühlung nebeneinander — links ein Turmkühler mit Lamellenblock und Heatpipes, rechts eine Kompaktwasserkühlung mit Pumpe, Schläuchen und Radiator

Die entscheidende Zahl vor dem Kauf ist nicht die Leistung, sondern die Bauhöhe: Ein Turmkühler, der zwei Millimeter zu hoch ist, passt nicht, und daran ändert keine Angabe auf der Verpackung etwas. CPU-Kühler: Watt und Höhe führt beide Maße zusammen. Wer sich für die Wasserkühlung entscheidet, findet unter 240-mm-AiO-Kühlungen die gängigste Radiatorgröße. Beim Einbau gilt: fest, aber über Kreuz und gleichmäßig — CPU-Kühler anziehen.

Bei Notebooks fällt die Wahl weg, dort bleibt nur der Unterbau: Laptop-Kühler sagt, was diese Geräte leisten und was nicht.

Wärmeleitpaste: wenig Aufwand, viel Aberglaube

Wärmeleitpaste füllt Unebenheiten, sie leitet nicht besser als Metall. Deshalb ist mehr nicht besser — eine zu dicke Schicht verschlechtert das Ergebnis. Wie viel es sein soll und wie sie verteilt wird, steht in Wie viel Wärmeleitpaste auf die CPU.

Wann sie erneuert gehört, beantwortet Wie oft Wärmeleitpaste erneuern; die Antwort ist seltener, als das Internet nahelegt. Ob statt Paste ein Pad in Frage kommt, klärt Wärmeleitpaste oder Wärmeleitpad. Für Konsolen gilt dasselbe Vorgehen mit anderem Werkzeug — PS5 und PS4 haben eigene Anleitungen, weil sich beide anders öffnen lassen.

Leise werden, ohne wärmer zu werden

Lautstärke ist fast immer eine Frage der Drehzahl, nicht der Lüfterzahl. Vier langsam drehende Lüfter bewegen dieselbe Luftmenge wie zwei schnelle und sind dabei deutlich leiser, weil das Geräusch überproportional mit der Drehzahl steigt. Der Hebel liegt deshalb in der Steuerung, nicht im Einkauf: Lüfterkurve richtig einstellen zeigt, wie man sie so legt, dass der Rechner im Leerlauf still bleibt und erst unter Last hörbar wird.

Was darüber hinaus wirkt und was nur teuer ist, sortiert PC leiser machen. Ein Hinweis vorweg, weil er oft übersehen wird: Wer die Drehzahl senkt, ohne den Luftweg in Ordnung zu bringen, tauscht Lautstärke gegen Temperatur. Erst der Weg, dann die Kurve.

Die Reihenfolge, wenn du bei null anfängst

  1. Teile festlegen, dann rechnen. Die Grafikkarte bestimmt die Größenordnung; alles andere ist Feinabstimmung.
  2. Netzteilklasse aus der Rechnung nehmen, nicht aus dem Forum. Systemlast mal 1,3, nächste handelsübliche Klasse.
  3. Gehäuse nach dem Luftweg wählen, nicht nach der Fensterscheibe — und die Bauhöhe des Kühlers dabei nachsehen.
  4. Lüfter anschließen, Kurve einstellen, danach messen. In dieser Reihenfolge, sonst weiß man nicht, was gewirkt hat.
Für deine Zusammenstellung Netzteilrechner: Systemlast und Wattklasse

Rechnet die vier Posten von oben mit deinen Teilen durch.

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Häufige Fragen

Kann ein zu großes Netzteil dem Rechner schaden?

Nein. Ein Netzteil liefert, was angefordert wird, und nicht, was auf ihm steht. Der einzige Nachteil ist der Preis — und dass der Wirkungsgrad im unteren Lastbereich etwas schlechter ausfällt.

Reicht das Netzteil noch, wenn nur die Grafikkarte getauscht wird?

Das ist die häufigste Frage überhaupt, und sie lässt sich rechnen statt raten: Die alte Referenz-TGP aus der Summe nehmen, die neue einsetzen, wieder mit 1,3 multiplizieren. Bleibt das Ergebnis unter der vorhandenen Wattklasse, reicht es. Der Netzteil-Check für eine neue Grafikkarte nimmt den Fall im Einzelnen durch.

Wie warm darf der Prozessor werden?

Die Obergrenze legt der Hersteller im Datenblatt fest, und moderne Prozessoren regeln sich selbst herunter, bevor sie sie erreichen. Praktisch interessanter ist die Frage, ob die Temperatur steigt, wo sie früher stabil war — das ist der Hinweis auf Staub oder eine alte Wärmeleitpaste, und beides ist in einer Stunde behoben.

Muss die Wärmeleitpaste regelmäßig erneuert werden?

Nicht nach Kalender. Sie gehört erneuert, wenn der Kühler ohnehin ab war oder wenn die Temperaturen ohne anderen Grund gestiegen sind. Die Einzelheiten stehen in Wie oft Wärmeleitpaste erneuern.

Woher die Zahlen auf dieser Seite kommen

Wir betreiben kein Testlabor. Die Watt-Angaben sind die Lastangaben der Hersteller — PPT beziehungsweise Maximum Turbo Power beim Prozessor, Referenz-TGP bei der Karte —, die Verteilung über die 451 Kombinationen ist daraus gerechnet, und die Preise im Effizienz-Abschnitt stammen aus dem täglichen Abgleich bei Geizhals über die Herstellernummer. Temperaturen und Lautstärken messen wir nicht; wo diese Seite darüber spricht, beschreibt sie Zusammenhänge und nennt keine eigenen Messwerte. Was das im Einzelnen heißt, steht in Wie wir testen.

Neue Builds und Preisstürze — sonst nichts

Wir messen die Preise aus unseren Listen einmal am Tag bei Geizhals. Fällt einer unter alles, was wir bisher gemessen haben, schreiben wir dir — genauso, wenn eine neue Zusammenstellung fertig ist. Sonst hörst du nichts: kein Rundbrief nach Plan, keine Werbung Dritter, kein Weiterverkauf der Adresse.