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BuildsAktualisiert am 6 min LesezeitPreise von Geizhals

Sim-Racing-PC: die Teileliste für den einzigen Rechner, bei dem das Zubehör teurer ist

Titelkarte: Das Zubehör kostet mehr als der Rechner. Große Kennzahl 8–10 — so viele USB-Geräte hängen an einem ausgebauten Rig

Acht Teile, alle lieferbar, und die Summe steht in der Tabelle unten — sie wird täglich neu gerechnet, nicht von mir behauptet. Diese Liste ist die teuerste im Haus, und das hat zwei Gründe: Drei Bildschirme oder eine VR-Brille verlangen mehr Grafikleistung als ein einzelner Monitor, und ein Rig lebt länger als ein Spiele-PC.

Die Teileliste

BauteilModellTagespreis
GrafikkarteGIGABYTE Radeon RX 9070 XT Gaming OC 16G, 16GB GDDR6, 2x HDMI, 2x DP, 16 GB, vier Ausgängeab 766,99 €
34 Angebote · mind. 14 lagernd
ProzessorAMD Ryzen 7 9700X, 8C/16T, 3.80-5.50GHz, tray, AM5ab 226,00 €
32 Angebote · mind. 9 lagernd
inkl. Versand ab 229,00 €
ArbeitsspeicherG.Skill Flare X5 16GB Kit DDR5-6000, CL30ab 283,45 €
16 Angebote · 4 lagernd
inkl. Versand ab 293,44 €
MainboardASUS TUF Gaming B650-Plus WiFi, ATX, AM5ab 141,90 €
49 Angebote · mind. 17 lagernd
inkl. Versand ab 146,89 €
SSDCrucial P310 SSD 1TB, M.2 2280 / M-Key / PCIe 4.0 x4, M.2 PCIe 4.0ab 162,90 €
31 Angebote · mind. 16 lagernd
inkl. Versand ab 167,89 €
NetzteilCorsair RM750e, 750 W ATX 3.1ab 99,98 €
33 Angebote · mind. 13 lagernd
inkl. Versand ab 103,58 €
Gehäusebe quiet! Pure Base 500, schallgedämmtab 73,89 €
18 Angebote · 9 lagernd
inkl. Versand ab 77,79 €
CPU-KühlerThermalright Peerless Assassin 120 SEab 38,89 €
28 Angebote · 18 lagernd
inkl. Versand ab 40,81 €
Summeohne Betriebssystem, ohne Lenkrad, ohne Rig1794,00 €
8 Teile, Tagespreise

Der Posten, der nicht in der Tabelle steht

Sim-Racing ist die einzige Art zu spielen, bei der das Zubehör den Rechner überholt. Eine Direktantriebs-Basis kostet mehr als die Grafikkarte oben, Pedale mit Drucksensor kommen dazu, dann Shifter, Handbremse, Rig oder zumindest ein stabiler Tisch.

Wer sein Budget plant, plant es deshalb rückwärts: erst die Basis, dann die Pedale, dann den Rechner mit dem, was übrig ist. Ein zu schwacher Rechner an guter Hardware ist ärgerlich; gute Hardware am schwachen Rechner bleibt gute Hardware.

Welche Lenkräder das leisten und wo die Klassengrenzen liegen, steht in Beste PC-Lenkräder. Ob Shifter und Pedale den Aufpreis rechtfertigen, klärt Shifter und Pedale.

USB ist hier ein Bauteil, kein Detail

Zähl einmal durch, was an einem ausgebauten Rig hängt: Lenkradbasis, Pedale, Shifter, Handbremse, Button-Box, dazu Tastatur, Maus, Headset und gegebenenfalls Kopfverfolgung. Das sind acht bis zehn Geräte, und viele davon wollen einen eigenen Anschluss ohne Hub dazwischen.

Genau deshalb steht hier ein ATX-Board und kein Micro-ATX. Der Unterschied kostet ein paar Euro und ein größeres Gehäuse, und er ist der Grund, warum diese Liste nicht die Platine der Budget-Rechner benutzt. Wer später einen aktiven USB-Hub nachkaufen muss, hat an der falschen Stelle gespart — Lenkradbasen reagieren auf Hubs empfindlich.

Drei Bildschirme oder VR: die Rechnung ändert sich

Drei Full-HD-Monitore haben mehr Bildpunkte als ein einzelner 1440p-Monitor. Das ist die ganze Begründung für die große Karte. Wer bei einem Bildschirm bleibt, kann hier eine Klasse tiefer greifen und das Geld in die Basis stecken.

Bei VR kommt etwas dazu, das keine Bildrate abbildet: Gleichmäßigkeit. Ein einzelner ausgelassener Frame ist am Monitor ein Ruckler und in der Brille Übelkeit. Deshalb steht in dieser Liste eine Karte mit Reserve statt einer, die im Mittel gerade reicht.

Die vier Ausgänge der Karte sind kein Zufall: Für drei Bildschirme brauchst du drei, und der vierte bleibt für die Brille frei. Wie mehrere Monitore sauber eingerichtet werden, steht in Zweiten Monitor anschließen.

Warum hier AM5 und bei 1500 Euro nicht

Die 1500-Euro-Liste bleibt bei AM4, weil der DDR5-Aufpreis dort einen ganzen Prozessor kostet. Hier ist derselbe Aufpreis ein kleinerer Anteil an einem größeren Budget — und ein Rig wird länger benutzt als ein Spiele-PC. Auf AM5 lässt sich der Prozessor in drei Jahren tauschen, ohne Board und Speicher mitzunehmen.

Sechzehn Gigabyte genügen: Rennsimulationen laden eine Strecke und ein Feld an Fahrzeugen, keine offene Welt. Der Unterschied zum LS25-Rechner ist genau das — dort fressen die Modlisten den Speicher, hier nicht.

Wo diese Liste bewusst spart

  • Ein Terabyte SSD. Zwei bis drei Simulationen plus Strecken passen. Wer sammelt, steckt später ein zweites Laufwerk nach.
  • Luftkühlung im gedämmten Gehäuse. Beim Rennen sitzt der Rechner direkt neben dir und du trägst nicht immer ein Headset. Das Pure Base 500 ist die leise Wahl, nicht die luftigste.
  • Kein RGB. Es leuchtet ohnehin gegen drei Bildschirme an.

Die ehrliche Einschränkung

Diese Liste passt für drei Bildschirme oder VR. Bei einem einzelnen Monitor ist sie überdimensioniert, und zwar deutlich — dann ist eine Karte eine Klasse darunter die vernünftigere Wahl und der Unterschied gehört in die Pedale.

Und was diese Seite nicht sagen kann: welche Simulation du fährst. Die einen sind vor allem grafiklastig, die anderen rechnen viel Physik. Wer ausschließlich eine davon fährt, verschiebt den Schwerpunkt entsprechend — die Liste hier ist der Mittelweg, der beides trägt.

Wie jede Liste ist auch diese eine Momentaufnahme des Preisvergleichs. Die Zellen oben werden täglich neu gefüllt, und die Summe rechnet nur, was an dem Tag wirklich gelistet war.

Häufig gestellte Fragen

Vier Fragen, die zu dieser Teileliste immer wieder kommen.

Reicht das 750-Watt-Netzteil?
Ja. Prozessor und Grafikkarte ziehen unter Volllast zusammen so viel, dass der Rechner mit Riegeln, SSD, Lüftern und Grundlast auf rund 457 Watt kommt. Mit den 30 Prozent Reserve, die der Netzteilrechner aufschlägt, sind das 594 Watt Ziel — die nächste angebotene Größe darüber ist 650 Watt. Verbaut sind 750 Watt. Das Corsair RM750e liegt eine Größe über der Empfehlung, und das ist bei dieser Karte Absicht: Moderne Grafikkarten ziehen für Millisekunden deutlich mehr als ihre Nennleistung, und ATX 3.1 ist genau für diese Spitzen spezifiziert. Wichtig dabei: 457 Watt sind die Spitzenlast aus den Datenblattwerten, nicht der Verbrauch beim Spielen — der liegt darunter.
Geht DDR5-6000 auf dem Board?
Ja — genau dieses Kit steht in der Liste, und 6000 ist bei AM5 nicht zufällig gewählt. Bis dahin laufen Speichertakt und Infinity Fabric im Verhältnis 1:1; darüber koppelt der Controller ab, und die Latenz steigt trotz höherer Zahl. Ein 6400er-Kit ist auf dem Papier schneller und im Spiel meistens langsamer. Das ASUS TUF Gaming B650-Plus WiFi nimmt das Kit per EXPO, ohne dass du etwas von Hand einstellen musst.
Was passiert, wenn die Grafikkarte 80 Euro teurer wird?
Die Summe oben steigt um genau diese 80 Euro, und zwar am nächsten Morgen von selbst: die Preiszellen werden täglich neu gefüllt, keine Zahl in diesem Text ist festgeschrieben. Die Frage dahinter ist eine andere. Bei dieser Karte ist der Fall keiner Spekulation: Die RX 9070 XT stand in unserer eigenen Messreihe zwischen dem 27.08. und dem 18.09.2026 zwischen 715,89 und 760 Euro — 44 Euro Unterschied in drei Wochen, ohne dass sich am Gerät etwas geändert hätte. Sie ist außerdem der größte Einzelposten dieser Liste. Wer nicht heute kaufen muss, wartet auf die untere Hälfte dieser Spanne; die aktuelle steht in der Zelle oben und unter Preisindex.
Fertig-PC oder selbst bauen für Sim Racing?
Bei diesem Aufbau ist die Frage fast zweitrangig: Lenkrad, Pedale und Rig kosten mehr als der Rechner. Was den Fertig-PC hier trotzdem oft ausschließt, sind die Anschlüsse — an einem ausgebauten Rig hängen acht bis zehn USB-Geräte, und Gehäuse und Board müssen das hergeben. Worauf du bei jedem Angebot zuerst siehst: ob Grafikkarte, Netzteil und Mainboard mit vollem Modellnamen dastehen. Fehlt der Name, ist das der Posten, an dem gespart wurde — und bei einem Rechner dieser Klasse ist das fast immer das Netzteil. Die Rechnung mit echten Preisen steht in Gaming-PC selbst bauen oder kaufen.

Neue Builds und Preisstürze — sonst nichts

Wir messen die Preise aus unseren Listen einmal am Tag bei Geizhals. Fällt einer unter alles, was wir bisher gemessen haben, schreiben wir dir — genauso, wenn eine neue Zusammenstellung fertig ist. Sonst hörst du nichts: kein Rundbrief nach Plan, keine Werbung Dritter, kein Weiterverkauf der Adresse.