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Sim-Racing-PC: die Teileliste für den einzigen Rechner, bei dem das Zubehör teurer ist

Acht Teile, alle lieferbar, und die Summe steht in der Tabelle unten — sie wird täglich neu gerechnet, nicht von mir behauptet. Diese Liste ist die teuerste im Haus, und das hat zwei Gründe: Drei Bildschirme oder eine VR-Brille verlangen mehr Grafikleistung als ein einzelner Monitor, und ein Rig lebt länger als ein Spiele-PC.
Die Teileliste
| Bauteil | Modell | Tagespreis |
|---|---|---|
| Grafikkarte | GIGABYTE Radeon RX 9070 XT Gaming OC 16G, 16GB GDDR6, 2x HDMI, 2x DP, 16 GB, vier Ausgänge | ab 766,99 € 34 Angebote · mind. 14 lagernd |
| Prozessor | AMD Ryzen 7 9700X, 8C/16T, 3.80-5.50GHz, tray, AM5 | ab 226,00 € 32 Angebote · mind. 9 lagernd inkl. Versand ab 229,00 € |
| Arbeitsspeicher | G.Skill Flare X5 16GB Kit DDR5-6000, CL30 | ab 283,45 € 16 Angebote · 4 lagernd inkl. Versand ab 293,44 € |
| Mainboard | ASUS TUF Gaming B650-Plus WiFi, ATX, AM5 | ab 141,90 € 49 Angebote · mind. 17 lagernd inkl. Versand ab 146,89 € |
| SSD | Crucial P310 SSD 1TB, M.2 2280 / M-Key / PCIe 4.0 x4, M.2 PCIe 4.0 | ab 162,90 € 31 Angebote · mind. 16 lagernd inkl. Versand ab 167,89 € |
| Netzteil | Corsair RM750e, 750 W ATX 3.1 | ab 99,98 € 33 Angebote · mind. 13 lagernd inkl. Versand ab 103,58 € |
| Gehäuse | be quiet! Pure Base 500, schallgedämmt | ab 73,89 € 18 Angebote · 9 lagernd inkl. Versand ab 77,79 € |
| CPU-Kühler | Thermalright Peerless Assassin 120 SE | ab 38,89 € 28 Angebote · 18 lagernd inkl. Versand ab 40,81 € |
| Summe | ohne Betriebssystem, ohne Lenkrad, ohne Rig | 1794,00 € 8 Teile, Tagespreise |
Der Posten, der nicht in der Tabelle steht
Sim-Racing ist die einzige Art zu spielen, bei der das Zubehör den Rechner überholt. Eine Direktantriebs-Basis kostet mehr als die Grafikkarte oben, Pedale mit Drucksensor kommen dazu, dann Shifter, Handbremse, Rig oder zumindest ein stabiler Tisch.
Wer sein Budget plant, plant es deshalb rückwärts: erst die Basis, dann die Pedale, dann den Rechner mit dem, was übrig ist. Ein zu schwacher Rechner an guter Hardware ist ärgerlich; gute Hardware am schwachen Rechner bleibt gute Hardware.
Welche Lenkräder das leisten und wo die Klassengrenzen liegen, steht in Beste PC-Lenkräder. Ob Shifter und Pedale den Aufpreis rechtfertigen, klärt Shifter und Pedale.
USB ist hier ein Bauteil, kein Detail
Zähl einmal durch, was an einem ausgebauten Rig hängt: Lenkradbasis, Pedale, Shifter, Handbremse, Button-Box, dazu Tastatur, Maus, Headset und gegebenenfalls Kopfverfolgung. Das sind acht bis zehn Geräte, und viele davon wollen einen eigenen Anschluss ohne Hub dazwischen.
Genau deshalb steht hier ein ATX-Board und kein Micro-ATX. Der Unterschied kostet ein paar Euro und ein größeres Gehäuse, und er ist der Grund, warum diese Liste nicht die Platine der Budget-Rechner benutzt. Wer später einen aktiven USB-Hub nachkaufen muss, hat an der falschen Stelle gespart — Lenkradbasen reagieren auf Hubs empfindlich.
Drei Bildschirme oder VR: die Rechnung ändert sich
Drei Full-HD-Monitore haben mehr Bildpunkte als ein einzelner 1440p-Monitor. Das ist die ganze Begründung für die große Karte. Wer bei einem Bildschirm bleibt, kann hier eine Klasse tiefer greifen und das Geld in die Basis stecken.
Bei VR kommt etwas dazu, das keine Bildrate abbildet: Gleichmäßigkeit. Ein einzelner ausgelassener Frame ist am Monitor ein Ruckler und in der Brille Übelkeit. Deshalb steht in dieser Liste eine Karte mit Reserve statt einer, die im Mittel gerade reicht.
Die vier Ausgänge der Karte sind kein Zufall: Für drei Bildschirme brauchst du drei, und der vierte bleibt für die Brille frei. Wie mehrere Monitore sauber eingerichtet werden, steht in Zweiten Monitor anschließen.
Warum hier AM5 und bei 1500 Euro nicht
Die 1500-Euro-Liste bleibt bei AM4, weil der DDR5-Aufpreis dort einen ganzen Prozessor kostet. Hier ist derselbe Aufpreis ein kleinerer Anteil an einem größeren Budget — und ein Rig wird länger benutzt als ein Spiele-PC. Auf AM5 lässt sich der Prozessor in drei Jahren tauschen, ohne Board und Speicher mitzunehmen.
Sechzehn Gigabyte genügen: Rennsimulationen laden eine Strecke und ein Feld an Fahrzeugen, keine offene Welt. Der Unterschied zum LS25-Rechner ist genau das — dort fressen die Modlisten den Speicher, hier nicht.
Wo diese Liste bewusst spart
- Ein Terabyte SSD. Zwei bis drei Simulationen plus Strecken passen. Wer sammelt, steckt später ein zweites Laufwerk nach.
- Luftkühlung im gedämmten Gehäuse. Beim Rennen sitzt der Rechner direkt neben dir und du trägst nicht immer ein Headset. Das Pure Base 500 ist die leise Wahl, nicht die luftigste.
- Kein RGB. Es leuchtet ohnehin gegen drei Bildschirme an.
Die ehrliche Einschränkung
Diese Liste passt für drei Bildschirme oder VR. Bei einem einzelnen Monitor ist sie überdimensioniert, und zwar deutlich — dann ist eine Karte eine Klasse darunter die vernünftigere Wahl und der Unterschied gehört in die Pedale.
Und was diese Seite nicht sagen kann: welche Simulation du fährst. Die einen sind vor allem grafiklastig, die anderen rechnen viel Physik. Wer ausschließlich eine davon fährt, verschiebt den Schwerpunkt entsprechend — die Liste hier ist der Mittelweg, der beides trägt.
Wie jede Liste ist auch diese eine Momentaufnahme des Preisvergleichs. Die Zellen oben werden täglich neu gefüllt, und die Summe rechnet nur, was an dem Tag wirklich gelistet war.
Häufig gestellte Fragen
Vier Fragen, die zu dieser Teileliste immer wieder kommen.