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PC Builder

BuildsAktualisiert am 6 min LesezeitPreise von Geizhals

Gaming-PC für 700 Euro: warum diese Klasse gerade leer ist — 795 € (Stand 18.09.)

Zwischen 603 und 742 Euro liegt genau eine Grafikkarte, 139 Euro Sprung

Es gibt Budgets, auf die sich ein Rechner zuschneiden lässt, und es gibt Budgets, die zwischen zwei Stufen fallen. 700 Euro sind zurzeit das zweite.

Die Nachbarklassen und die Builds nach Zweck stehen unter Gaming-PC selbst zusammenstellen.

Der Grund lässt sich auf den Cent genau angeben, weil sich unsere beiden Zusammenstellungen in genau einem Teil unterscheiden.

+139,03 €

kostet der Schritt von der Einstiegs- zur nächsten Grafikkarte — mehr als die 100 Euro, die zwischen den beiden Budgetstufen liegen. Alles andere in den beiden Listen unten ist identisch: derselbe Prozessor, dasselbe Mainboard, derselbe Speicher, dieselbe SSD, dasselbe Netzteil, derselbe Kühler, dasselbe Gehäuse.

Die beiden Flanken

Links der Bau, der unter 700 bleibt. Rechts der, der darüber hinausgeht. Ein 700-Euro-Bau wäre einer von beiden mit einem falschen Preisschild.

BauGrafikkarteSumme am 6.9.2026
600-Euro-BauIntel Arc A380 6GB602,94 €
derselbe Bau, eine Karte höherPowerColor Hellhound Radeon RX 7600 8GB741,97 €

Korrektur vom 17. September 2026: In beiden Listen stand der Silentware Bora als Gehäuse. Er ist ein CPU-Kühler. Die Summen vom 6. September sind deshalb ohne Gehäuse gerechnet; der Abstand zwischen den beiden Bauten ändert sich dadurch nicht, weil das Gehäuse in beiden fehlte. Seit dem 17. September steht in beiden Listen das Endorfy Ventum 200 Air als Gehäuse.

Auf 700 Euro fällt nichts. Wer genau dieses Budget hat, kauft entweder den kleineren Rechner und legt 97 Euro zurück, oder er legt 42 Euro drauf und bekommt die deutlich stärkere Karte. Ein Zwischending gäbe es nur über kleineren Speicher oder eine kleinere SSD — beides spart weniger, als es kostet.

Die Liste mit der größeren Karte

TeilWas es istPreis
ProzessorAMD Ryzen 5 3600ab 89,00 €
14 Angebote · 6 lagernd
versandkostenfrei
GrafikkartePowerColor Hellhound Radeon RX 7600, 8GB GDDR6, HDMI, 3x DPab 301,99 €
8 Angebote · 2 lagernd
inkl. Versand ab 307,47 €
MainboardMSI B550M Pro-VDH WIFIab 99,38 €
35 Angebote · mind. 15 lagernd
versandkostenfrei
ArbeitsspeicherG.Skill Aegis 16GB Kit DDR4-3200ab 117,99 €
46 Angebote · mind. 20 lagernd
SSDCrucial E100 SSD 480GB, M.2 2280 / M-Key / PCIe 4.0 x4ab 83,55 €
33 Angebote · mind. 15 lagernd
inkl. Versand ab 89,44 €
NetzteilGIGABYTE P550SS39,77 €
14 Angebote · 2 lagernd
inkl. Versand ab 40,78 €
CPU-KühlerSilentware Boraab 20,89 €
10 Angebote · 5 lagernd
inkl. Versand ab 26,67 €
GehäuseEndorfy Ventum 200 Airab 42,79 €
19 Angebote · 10 lagernd
inkl. Versand ab 48,43 €
Tiefstpreis 38,99 €
Summedieselbe Liste, nur die Grafikkarte ist eine andere795,36 €
8 Teile, Tagespreise

Dieselben Preise wie im 600-Euro-Beitrag, einmal täglich abgefragt. Die Grafikkarte ist die einzige Zeile, die sich unterscheidet.

Zusammengebauter Gaming-PC mit offener Seitenwand und sichtbaren Komponenten
Beide Bauten sehen identisch aus. Der Unterschied steckt in einem Steckplatz — und in 139 Euro.

Warum die Lücke gerade so groß ist

Zwischen einer Einstiegskarte für rund 160 Euro und der nächsten Klasse liegt zurzeit nichts, was sich zu kaufen lohnt. Die Karten dazwischen sind entweder ausgelaufen oder kosten mehr, als sie leisten. Diese Lücke ist nicht die Regel — vor einem Jahr war sie halb so breit —, aber sie ist der Zustand, in dem heute gekauft wird.

Dazu kommt der Speicherpreis, der jedes kleine Budget von unten auffrisst: 16 Gigabyte kosten in beiden Listen mehr als das Mainboard. Warum, steht unter Warum ist RAM so teuer geworden?

Die Lücke selbst nachsehen PC Builder mit Kompatibilitätsprüfung

Alle Grafikkarten mit Tagespreis nebeneinander — dort ist der Abstand zwischen zwei Klassen als Zahl zu sehen und nicht als Behauptung.

Builder öffnen

Was das für die Entscheidung heißt

  • Budget hart bei 700: nimm den 600-Euro-Bau. Die 97 Euro Differenz kaufen an keiner anderen Stelle so viel wie später eine ganze Karte.
  • Budget dehnbar: die 42 Euro über die 700 sind der beste Einzeleuro in dieser ganzen Aufstellung. Der Sprung bei der Grafikleistung ist größer als alles, was 42 Euro sonst bewegen.
  • Warten ist hier kein Rat. Der Speicherpreis fällt gerade nicht, und die Kartenlücke schließt sich nicht von allein.

Was wir hier nicht messen

Bildraten — deshalb steht hier keine Zahl dafür, wie viel die größere Karte bringt, weder in Prozent noch in Bildern. Dass der Abstand „deutlich" ist, stammt aus veröffentlichten Ranglisten Dritter und nicht aus einer eigenen Messung; die Einordnung dazu steht auf den Vergleichsseiten mit der Zahl der Quellen je Karte.

Gemessen sind die Preise: 602,94 und 741,97 Euro am 6. September 2026, Differenz 139,03 Euro. Verschieben sich die Preise, verschiebt sich auch der Schluss dieses Beitrags — und dann gäbe es eine 700-Euro- Klasse wieder.

Die Nachbarbudgets stehen unter 600 Euro und 800 Euro.

Häufig gestellte Fragen

Vier Fragen, die zu dieser Teileliste immer wieder kommen.

Reicht das 550-Watt-Netzteil?
Ja. Prozessor und Grafikkarte ziehen unter Volllast zusammen so viel, dass der Rechner mit Riegeln, SSD, Lüftern und Grundlast auf rund 318 Watt kommt. Mit den 30 Prozent Reserve, die der Netzteilrechner aufschlägt, sind das 413 Watt Ziel — die nächste angebotene Größe darüber ist 450 Watt. Verbaut sind 550 Watt. Die RX 7600 ist mit 165 Watt Referenzleistung angegeben und braucht einen 8-Pin-Stecker — den hat das P550SS. Wichtig dabei: 318 Watt sind die Spitzenlast aus den Datenblattwerten, nicht der Verbrauch beim Spielen — der liegt darunter.
Geht DDR5-6000 auf dem MSI B550M Pro-VDH WIFI?
Nein. Das B550M Pro-VDH WIFI sitzt auf AM4, und AM4 kennt ausschließlich DDR4 — das ist keine Einstellung, sondern eine andere Bauform der Riegel. DDR5 setzt AM5 oder eine aktuelle Intel-Plattform voraus, also Prozessor, Mainboard und Speicher auf einmal. Innerhalb von DDR4 ist DDR4-3600 die sinnvolle Obergrenze: bis dahin läuft der Speicher 1:1 mit dem Infinity Fabric des Prozessors, darüber koppelt der Speichercontroller ab und die Latenz steigt trotz höherer Zahl. Auf AM5 laufen die Zusammenstellungen für den HTPC und den Sim-Racing-PC.
Was passiert, wenn die Grafikkarte 80 Euro teurer wird?
Die Summe oben steigt um genau diese 80 Euro, und zwar am nächsten Morgen von selbst: die Preiszellen werden täglich neu gefüllt, keine Zahl in diesem Text ist festgeschrieben. Die Frage dahinter ist eine andere. Die RX 7600 hat 8 GB Speicher. Wandert sie preislich in die Nähe der 12-GB-Karten, kippt die Rechnung: In aktuellen Titeln entscheidet der Grafikspeicher öfter über flüssige Bilder als der Chip. Dann ist die 1000-Euro-Liste mit der Arc B580 die ehrlichere Wahl, auch wenn sie mehr kostet.
Fertig-PC oder selbst bauen bei 700 Euro?
Genau in dieser Klasse ist der Vergleich am lohnendsten, weil Fertig-PCs hier am dichtesten gebaut werden — und am häufigsten mit einer Karte, deren Speicherausbau im Angebot nicht dabeisteht. Worauf du bei jedem Angebot zuerst siehst: ob Grafikkarte, Netzteil und Mainboard mit vollem Modellnamen dastehen. Fehlt der Name, ist das der Posten, an dem gespart wurde — und bei einem Rechner dieser Klasse ist das fast immer das Netzteil. Die Rechnung mit echten Preisen steht in Gaming-PC selbst bauen oder kaufen.

Neue Builds und Preisstürze — sonst nichts

Wir messen die Preise aus unseren Listen einmal am Tag bei Geizhals. Fällt einer unter alles, was wir bisher gemessen haben, schreiben wir dir — genauso, wenn eine neue Zusammenstellung fertig ist. Sonst hörst du nichts: kein Rundbrief nach Plan, keine Werbung Dritter, kein Weiterverkauf der Adresse.