Zum Inhalt springen
EliteGear
PC BuilderBuilder

BuildsVon Stefan Haun14 min LesezeitPreise und Produktbilder von Geizhals

PC für Videobearbeitung: acht Teile für Premiere Pro und DaVinci Resolve, gemessen an den Anforderungen der Hersteller

Illustration: ein Schnittplatz bei Nacht mit zwei Monitoren, auf denen nur unscharfe Farbflächen zu sehen sind, davor eine kleine Kamera und ein Kopfhörer, rechts ein offenes PC-Gehäuse

Kurz gesagt: Ein PC für Videobearbeitung braucht einen Prozessor mit vielen Kernen und Hardware-Decoder, eine Nvidia-Grafikkarte mit mindestens 12 GB und 32 GB Arbeitsspeicher – das ist Adobes Empfehlung für 4K. Unsere Liste: Intel Core Ultra 7 270K Plus, GeForce RTX 5070 mit 12 GB, 32 GB DDR5-6000 und 2-TB-SSD, am 5. Oktober 2026 zusammen rund 2.174 Euro, täglich neu gerechnet in der Tabelle. Tagespreis RTX 5070: ab 843,90 € (Stand 13.10.2026, Geizhals).

Fast ein Viertel der Summe ist der Arbeitsspeicher. Das liegt an den Speicherpreisen, nicht am Schnittprogramm – und es ist der Grund, warum diese Liste mit 32 statt 64 GB anfängt.

Ein PC für Videobearbeitung sieht anders aus als ein Gaming-PC gleichen Preises. Beim Spielen zählt die Bildrate der Grafikkarte; beim Schneiden zählen die Kerne des Prozessors, die Hardware-Decoder für H.264 und HEVC, der Arbeitsspeicher und ein zweites schnelles Laufwerk. Diese Liste ist für Adobe Premiere Pro und DaVinci Resolve gerechnet, die beiden meistgenutzten Schnittprogramme am PC. Wer nebenher streamt, findet die verwandte Rechnung unter Bester Streaming-PC; alle anderen Zusammenstellungen stehen unter Gaming-PC selbst zusammenstellen.

Wer mobil schneiden will: Acht Geräte, geprüft gegen dieselben Vorgaben, stehen in Laptop für Videobearbeitung.

Wie diese Auswahl entsteht: Wir betreiben kein Testlabor und haben mit diesem Rechner kein Video geschnitten. Die Anforderungen stammen von Adobe und Blackmagic Design, die Leistungsangaben aus den zitierten Tests und Empfehlungen von Puget Systems, einem US-Hersteller von Workstations, der seine Messungen veröffentlicht – jeweils mit Datum. Die Preise fragen wir täglich bei Geizhals ab. Mehr dazu in Wie wir testen.

2.173,69 €

kosteten diese acht Teile am 5. Oktober 2026. Davon entfielen 474,46 Euro auf die 32 GB Arbeitsspeicher und 799 Euro auf die Grafikkarte. Die Tabelle darunter zeigt den Stand von heute; weicht die Summe ab, ist das die Nachricht und nicht der Fehler.

Was Premiere Pro und DaVinci Resolve verlangen

Beide Hersteller nennen Mindest- und Empfehlungswerte. Die Tabelle gibt sie so wieder, wie sie auf den offiziellen Seiten stehen (abgerufen am 5. Oktober 2026):

MerkmalPremiere Pro, MinimumPremiere Pro, empfohlenDaVinci Resolve 20, Minimum
ProzessorIntel Core 6. Gen. oder Ryzen 1000Intel Core 11. Gen. mit Quick Sync oder Ryzen 3000keine Angabe
Arbeitsspeicher8 GB16 GB für HD, 32 GB für 4K16 GB, 32 GB mit Fusion
Grafikspeicher4 GB8 GB4 GB (OpenCL 1.2 oder CUDA 12.8)
Speicherplatz8 GBschnelle interne SSD, zweites Laufwerk für MedienSSD mit 80 GB frei
Diese ListeCore Ultra 7 270K Plus (Quick Sync), GeForce RTX 5070 (12 GB), 32 GB DDR5-6000, 2 TB SSD

Quellen: Adobe, Systemanforderungen Premiere Pro; Blackmagic Design, DaVinci Resolve 20, Mindestanforderungen. Beide abgerufen am 5. Oktober 2026.

Die Mindestwerte sind kein Maßstab. Ein Rechner mit 8 GB Arbeitsspeicher startet Premiere Pro, mehr nicht. Die Empfehlungen der Hersteller sind das Minimum für flüssiges Arbeiten in 4K, und Puget Systems geht für seine Workstations noch weiter: 64 GB für 1080p, 96 GB für 4K und 12 GB Grafikspeicher für 4K in Resolve. Zwischen diesen Werten liegt diese Liste – aus einem Grund, der weiter unten steht.

Die Teileliste

Die Verweise auf Angebote sind Partnerlinks. Kaufst du darüber, kann EliteGear eine Provision erhalten — für dich ändert sich am Preis nichts, und auf die Auswahl hat es keinen Einfluss.

BauteilModellTagespreis
ProzessorIntel Core Ultra 7 270K Plus, 8P+16E/24T, 3.70-5.50GHz, boxed ohne Kühler (BX80768270K)ab 289,99 €
44 Angebote · mind. 22 lagernd
inkl. Versand ab 294,98 €
Tiefstpreis 269,99 €
KühlerThermalright Peerless Assassin 120 SE, Doppelturmab 29,15 €
27 Angebote · 15 lagernd
inkl. Versand ab 38,05 €
MainboardASRock B860 Pro RS WiFi (Intel 1851) (90-MXBRK0-A0UAYZ), ATX, mit WLANab 141,90 €
28 Angebote · 11 lagernd
inkl. Versand ab 141,91 €
ArbeitsspeicherPatriot Viper VENOM UDIMM 32GB Kit, DDR5-6000, CL30-40-40-76 (PVV532G600C30K), 2 × 16 GBab 486,20 €
26 Angebote · 18 lagernd
inkl. Versand ab 496,19 €
Bei Amazon ansehen
GrafikkarteMSI GeForce RTX 5070 12G Ventus 2X OC, G5070-12V2C, 12GB GDDR7, HDMI, 3x DP (V532-003R)ab 843,90 €
31 Angebote · mind. 17 lagernd
inkl. Versand ab 848,89 €
Bei Amazon ansehen
SSDKingston NV3 NVMe PCIe 4.0 SSD 2TB, M.2 2280 / M-Key / PCIe 4.0 x4 (SNV3S/2000G)ab 249,89 €
54 Angebote · mind. 17 lagernd
inkl. Versand ab 254,63 €
NetzteilCorsair RMe Series 2025 RM850e 850W, ATX 3.1 (CP-9020296-EU)ab 104,50 €
44 Angebote · mind. 14 lagernd
inkl. Versand ab 107,25 €
GehäuseFractal Design Pop Air Black TG Clear Tintab 77,08 €
36 Angebote · mind. 16 lagernd
inkl. Versand ab 81,98 €
Summeohne Betriebssystem, Monitor, Software und zweite SSD2222,61 €
8 Teile, Tagespreise

Die Preise füllt der Bau einmal täglich aus dem Abgleich mit Geizhals. Alle Teile sind neu. Die Bestpreise liegen nicht unbedingt alle beim selben Shop; Versandkosten kommen dazu.

Warum diese acht Teile

  • Prozessor: Intel Core Ultra 7 270K Plus. Acht Performance- und sechzehn Effizienzkerne, 24 Threads, Basis 3,7 und Turbo 5,5 GHz, 125 Watt Basis- und bis zu 250 Watt Turbo-Leistungsaufnahme laut Intel, ohne Kühler. Der Grund für Intel statt AMD steht im nächsten Abschnitt: die integrierte Grafik mit Quick Sync. Puget Systems nennt genau diesen Prozessor in seinen Premiere-Pro-Empfehlungen (Stand 12. August 2026) als Wahl für H.264- und HEVC-Material. Nimm die Ausführung ohne F im Namen, denn die KF-Variante hat keine integrierte Grafik und damit kein Quick Sync.
  • Kühler: Thermalright Peerless Assassin 120 SE. Ein Doppelturm mit sechs Heatpipes und zwei 120-Millimeter-Lüftern, laut Thermalright für Sockel LGA1851 geeignet und 155 Millimeter hoch; das Gehäuse nimmt laut Fractal Design Kühler bis 170 Millimeter. Beim Rendern läuft der Prozessor lange am Limit, deshalb kein Box-Kühler und kein Einzelturm.
  • Mainboard: ASRock B860 Pro RS WiFi. ATX für Sockel LGA1851 mit WLAN. Der B860-Chipsatz reicht, weil kein Übertakten nötig ist; wichtig sind genug M.2-Steckplätze für die zweite SSD, die früher oder später dazukommt. Für Prozessoren der Plus-Reihe kann ein BIOS-Update nötig sein – beim Händler nach dem Auslieferungsstand fragen oder ein Board mit BIOS-Flashback nehmen.
  • Arbeitsspeicher: 32 GB DDR5-6000 als 2 × 16 GB. Adobes Empfehlung für 4K und Blackmagics Empfehlung für Fusion. Das Patriot-Kit war am 5. Oktober das günstigste 32-GB-Kit DDR5-6000 mit CL30 in unserer Preisreihe. Zwei der vier Steckplätze bleiben frei; warum das der Plan ist und nicht ein Kompromiss, steht unten.
  • Grafikkarte: GeForce RTX 5070 mit 12 GB. Die kleinste Blackwell-Karte, die Puget Systems’ 12-GB-Minimum für 4K in DaVinci Resolve erfüllt – und die erste Karten-Generation, die 10-Bit-4:2:2-Material in Hardware dekodiert. Mehr dazu im Abschnitt zur Grafikkarte.
  • SSD: Kingston NV3 mit 2 TB. PCIe 4.0, laut Kingston bis 6.000 MB/s lesen und 5.000 MB/s schreiben, 640 TB Schreibvolumen, drei Jahre Garantie. Zwei Terabyte sind Platz für Windows, die Programme und das laufende Projekt; Archiv und Zwischenspeicher gehören auf ein zweites Laufwerk, siehe unten.
  • Netzteil: Corsair RM850e. Nvidia nennt für die RTX 5070 ein Netzteil ab 650 Watt, für die RTX 5070 Ti ab 750 Watt. 850 Watt lassen Luft für den Prozessor im Turbo und für die größere Karte, falls du später tauschst. Den Rest rechnet dir der Netzteilrechner aus.
  • Gehäuse: Fractal Design Pop Air. ATX mit Glasfenster, laut Fractal Design Platz für Grafikkarten bis 405 Millimeter und Kühler bis 170 Millimeter, dazu Einbauplätze für 3,5-Zoll-Festplatten – die beim Videoschnitt als Archiv immer noch die billigsten Terabyte liefern.
Illustration: eine Grafikkarte mit zwei Lüftern liegt auf einer dunklen Arbeitsmatte, daneben ein offenes PC-Gehäuse mit Mainboard und großem Doppelturm-Kühler

Intel oder AMD für Videoschnitt?

Für Premiere Pro Intel, für DaVinci Resolve egal – deshalb Intel. Puget Systems hat die Core-Ultra-200S-Prozessoren am 24. Oktober 2024 gegen die Ryzen-9000-Reihe getestet. Die wichtigsten Ergebnisse:

  • In Premiere Pro lag der Core Ultra 7 265K 18 Prozent vor dem Ryzen 9 9900X und 9 Prozent vor dem Ryzen 9 9950X (Gesamtwertung).
  • In DaVinci Resolve lag er mit dem 9900X gleichauf und knapp hinter dem 9950X, innerhalb der Messtoleranz.
  • Pugets Erklärung: Premiere Pro „bevorzugt seit jeher Intel, vor allem wegen der Medienbeschleuniger in der integrierten Grafik, die über Quick Sync angesprochen werden“. Der Vorteil liegt bei H.264 und HEVC, also dem Material fast jeder Kamera und jedes Handys; bei RAW- und Intraframe-Codecs sah Puget AMD vorn.

Der Core Ultra 7 270K Plus ist der 2026 nachgeschobene Nachfolger des 265K mit vier Effizienzkernen mehr; einen Test mit ihm in unseren Programmen haben wir nicht gefunden, Puget führt ihn aber in seiner aktuellen Premiere-Empfehlung. Am 5. Oktober kostete er in der Box rund 14 Euro weniger als der Ryzen 9 9900X. Wer vor allem in Resolve mit RAW arbeitet oder auf AM5 bleiben will, nimmt den Ryzen – die Alternative steht mit Tagespreis in der Tabelle unten. Grundsätzliches zur Frage steht in AMD oder Intel?

Welche Grafikkarte für Videobearbeitung?

Eine GeForce RTX 50 mit mindestens 12 GB. Drei Gründe, alle aus veröffentlichten Quellen:

  • Nvidia vor AMD. Puget Systems schreibt in seinen Empfehlungen für Premiere Pro, man sehe „durchgehend höhere Leistung mit NVIDIA-GeForce- und RTX-PRO-Karten als mit vergleichbar teuren AMD-Radeon-Karten“; für Resolve heißt es gleichlautend, Nvidia-Karten lieferten dort derzeit die bessere Leistung.
  • 4:2:2 in Hardware. Die RTX-50-Reihe ist laut Puget (21. Januar 2025) die erste Grafikkarten-Generation überhaupt, die H.264- und HEVC-Material mit 10 Bit und 4:2:2-Farbunterabtastung in Hardware dekodiert und kodiert – das Format, in dem viele Systemkameras von Sony, Canon und Panasonic aufzeichnen. Vorher konnte das nur Intels Quick Sync, und auch nur für HEVC. Mit dieser Liste hast du beides.
  • Grafikspeicher. Puget nennt 8 GB als Minimum für 4K in Premiere Pro und 12 GB für 4K in Resolve. Die RTX 5070 hat 12 GB GDDR7, einen NVENC-Encoder der neunten und einen NVDEC-Decoder der sechsten Generation (Nvidia).

Die RTX 5070 Ti hat 16 GB und zwei Encoder, kostete am 5. Oktober aber rund 410 Euro mehr. Die RTX 5060 Ti mit 16 GB ist rund 120 Euro günstiger als die 5070 und hat mehr Speicher, aber weniger Rechenleistung – für 4K-Schnitt ohne viele Effekte ein guter Sparweg. Beide stehen mit Tagespreis in der Tabelle unten; die Rangfolge der Karten beim Spielen steht in Die beste Grafikkarte.

Alternativen mit Tagespreis

Fünf Teile, die du gegen die Liste oben tauschen kannst. Die Preise kommen aus derselben täglichen Abfrage; sie zählen nicht in die Summe der Tabelle.

  • AMD Ryzen 9 9900X, 12C/24T, 4.40-5.60GHz, boxed ohne Kühler (100-100000662WOF) Prozessor-Alternative mit zwölf Kernen, ohne Quick Sync – für Resolve und RAW-Material gleichwertig, in Premiere Pro laut Puget langsamer. Tagespreis Ryzen 9 9900X: ab 329,90 € (Stand 13.10.2026, Geizhals).
  • GIGABYTE B850 EAGLE WIFI6E (AMD AM5) Das Board zum Ryzen: ATX, drei M.2-Steckplätze laut Gigabyte. Ersetzt zusammen mit dem Prozessor das Intel-Paar; Kühler, Speicher und alle übrigen Teile bleiben gleich. Tagespreis B850 Eagle: ab 151,77 € (Stand 13.10.2026, Geizhals).
  • ASUS Dual GeForce RTX 5060 Ti OC, DUAL-RTX5060TI-O16G, 16GB GDDR7, HDMI, 3x DP (90YV0MH0-M0NA00) Die günstigere Grafikkarte: 16 GB, derselbe 4:2:2-Decoder, weniger Rechenleistung. Tagespreis RTX 5060 Ti 16 GB: ab 739,00 € (Stand 13.10.2026, Geizhals).
  • MSI GeForce RTX 5070 Ti 16G Ventus 3X OC, G507T-16V3C, 16GB GDDR7, HDMI, 3x DP (V531-092R) Die schnellere Grafikkarte: 16 GB und zwei Encoder; dafür ist das 850-Watt-Netzteil der Liste ausgelegt. Tagespreis RTX 5070 Ti: ab 1210,00 € (Stand 13.10.2026, Geizhals).
  • Patriot Viper VENOM UDIMM 64GB Kit, DDR5-6000, CL30-40-40-76 (PVV564G600C30K) 64 GB als 2 × 32 GB statt der 32 GB der Liste – Pugets Empfehlung für 1080p, zum Preis einer Grafikkarte. Tagespreis 64-GB-Kit: ab 1113,23 € (Stand 13.10.2026, Geizhals).
Illustration: zwei Arbeitsspeicher-Riegel, eine M.2-SSD und eine kleine Kamera-Speicherkarte liegen nebeneinander auf einer dunklen Steinplatte

Reichen 32 GB RAM für Videobearbeitung?

Für 4K in Premiere Pro und Resolve ja, für Workstation-Ansprüche nein. 32 GB sind Adobes Empfehlung für 4K und Blackmagics Empfehlung für Fusion. Puget Systems rät seinen Kunden zu 64 GB schon für 1080p und 96 GB für 4K – wer ganztags mit vielen Spuren, Effekten und offenen Programmen arbeitet, merkt den Unterschied. Zu den Preisen vom 5. Oktober hätten 64 GB die Liste um rund 614 Euro verteuert: Das 64-GB-Kit kostete 1.088 Euro, mehr als die Grafikkarte.

Deshalb der Plan mit zwei freien Steckplätzen: 32 GB jetzt, ein zweites Kit, wenn die Preise fallen. Zwei Dinge dazu. Erstens: Vier Riegel laufen auf aktuellen Plattformen oft nicht mit der vollen Taktrate des Kits; wer später nachrüstet, sollte das im BIOS prüfen oder gleich zwei 32-GB-Riegel kaufen und die alten verkaufen. Zweitens: Wie es mit den Speicherpreisen weitergeht, steht in Wann wird RAM wieder günstiger? – die kurze Antwort dort: nicht vor der zweiten Hälfte 2027. Warum zwei Riegel besser sind als einer, erklärt Ein oder zwei RAM-Riegel?

Wie viele Laufwerke braucht ein Schnitt-PC?

Zwei, besser drei – aber nicht alle am ersten Tag. Puget Systems empfiehlt für Schnittrechner drei Laufwerke: eines für System und Programme, eines für die Projektdateien, eines für Cache und Zwischendateien, letzteres am besten NVMe. Und: nicht direkt von externen Festplatten schneiden. Diese Liste beginnt mit einer 2-TB-NVMe-SSD, auf der System, Programme und das laufende Projekt liegen. Sobald die Projekte wachsen, kommt eine zweite NVMe für Cache und Projekte in den freien M.2-Steckplatz, und eine 3,5-Zoll-Festplatte im Gehäuse übernimmt das Archiv. Ob sich 2 TB gleich lohnen, steht in SSD mit 1 oder 2 TB?, die Alternativen fürs Archiv in SSD oder HDD für Backup?

Wo du sparen kannst und wo nicht

  • Grafikkarte, wenn du 4K ohne viele Effekte schneidest: Die RTX 5060 Ti mit 16 GB kostete am 5. Oktober rund 120 Euro weniger als die RTX 5070 und hat denselben Decoder für 4:2:2-Material. Sie hat mehr Grafikspeicher, aber weniger Rechenleistung – Effekte und Farbkorrektur in Resolve dauern länger.
  • Nicht am Arbeitsspeicher unter 32 GB. 16 GB sind Adobes Wert für HD. Wer in 4K schneidet, landet damit im Auslagern auf die SSD, und das ist langsamer als jede Grafikkarte schnell.
  • Nicht am Prozessor auf sechs Kerne. Exportieren und Rendern skalieren mit Kernen; Puget warnt zugleich, dass extrem viele Kerne mit niedrigem Takt wieder schlechter abschneiden. 24 Threads mit hohem Takt sind die Mitte.
  • Beim Gehäuse und Netzteil sind rund 30 Euro drin, wenn du ein kleineres Netzteil mit 750 Watt nimmst – dann aber ohne den Weg zur RTX 5070 Ti.
  • Betriebssystem, Software und Monitor stehen in keiner Summe oben. Für die Farbkorrektur zählt der Monitor mehr als jedes Bauteil in dieser Liste.
Mit Tagespreisen weiterrechnen PC Builder mit Kompatibilitätsprüfung

Sockel, Formfaktor und Netzteilleistung werden geprüft, während du wählst – praktisch, wenn du Grafikkarte oder Speicher tauschen willst.

PC Builder öffnen

Häufig gestellte Fragen

Was kostet ein guter PC für Videobearbeitung?
Diese acht Teile kosteten am 5. Oktober 2026 zusammen 2.173,69 Euro, ohne Betriebssystem, Monitor, Software und Versand. Die Summe in der Tabelle oben wird täglich neu gerechnet. Mit der RTX 5060 Ti 16 GB statt der RTX 5070 sind es rund 120 Euro weniger, mit 64 statt 32 GB Arbeitsspeicher rund 614 Euro mehr.
Reicht ein Gaming-PC für Videobearbeitung?
Für HD und gelegentliche 4K-Projekte ja, wenn er 32 GB Arbeitsspeicher und eine Nvidia-Karte mit 12 GB hat. Unsere 1000-Euro-Liste hat 16 GB und eine Karte mit 12 GB – sie schneidet HD, für 4K fehlt der Arbeitsspeicher. Der Unterschied zu dieser Liste liegt im Prozessor mit Quick Sync, im Arbeitsspeicher und im zweiten Laufwerk.
Ist AMD für Videoschnitt schlechter?
In DaVinci Resolve nicht: Dort lag der Core Ultra 7 265K im Test von Puget Systems (24.10.2024) mit dem Ryzen 9 9900X gleichauf. In Premiere Pro lag Intel 18 Prozent vorn, wegen der Hardware-Decoder in der integrierten Grafik (Quick Sync). Bei RAW- und Intraframe-Material sah Puget AMD vorn. Der Ryzen 9 9900X steht als Alternative mit Tagespreis in der Tabelle.
Braucht man für Videobearbeitung eine Nvidia-Grafikkarte?
Nicht zwingend, aber Puget Systems misst in Premiere Pro und Resolve durchgehend höhere Leistung mit Nvidia-Karten als mit gleich teuren Radeon-Karten, und nur die RTX-50-Reihe dekodiert 10-Bit-4:2:2-Material von Systemkameras in Hardware. Resolve verlangt mindestens 4 GB Grafikspeicher mit OpenCL 1.2 oder CUDA 12.8.
Wie viel Grafikspeicher braucht DaVinci Resolve?
Blackmagic nennt 4 GB als Minimum. Puget Systems empfiehlt 12 GB für 4K und 20 GB oder mehr für 6K und 8K. Die RTX 5070 in dieser Liste hat 12 GB, die Alternativen RTX 5060 Ti und RTX 5070 Ti haben 16 GB.

Alle Zusammenstellungen nach Budget und Zweck stehen in der Übersicht. Wer zum ersten Mal einen Rechner zusammenstellt, beginnt mit Gaming-PC für Anfänger, und die Reihenfolge beim Zusammenbau steht unter PC zusammenbauen: die Reihenfolge.

Quellen

Neue Builds und Preisstürze — sonst nichts

Wir messen die Preise aus unseren Listen einmal am Tag bei Geizhals. Fällt einer unter alles, was wir bisher gemessen haben, schreiben wir dir — genauso, wenn eine neue Zusammenstellung fertig ist. Sonst hörst du nichts: kein Rundbrief nach Plan, keine Werbung Dritter, kein Weiterverkauf der Adresse.