HardwareVon Stefan Haun10 min LesezeitPreise von Geizhals
Grafikkarte für 4K-Gaming: sechs Karten von der RX 9070 bis zur RTX 5090, mit 4K-Bildraten aus der Rangliste

Kurz gesagt: Die Grafikkarte für 4K-Gaming mit dem besten Verhältnis aus Bildrate und Preis ist die Radeon RX 9070 XT: 16 GB, laut ComputerBase-Rangliste 54 FPS in 4K ohne Raytracing und ohne Upscaling. Tagespreis RX 9070 XT: ab 835,43 € (Stand 14.10.2026, Geizhals). Wer 60 FPS nativ will, braucht die GeForce RTX 5080 mit 66,7 FPS. Tagespreis RTX 5080: ab 1569,00 € (Stand 14.10.2026, Geizhals).
Die RTX 5090 ist mit 99 FPS die einzige Karte, die 4K mit hoher Bildwiederholrate ohne Hilfsmittel schafft – zu einem Preis, der die übrigen fünf zusammen übertrifft. Tagespreis RTX 5090: ab 6699,00 € (Stand 14.10.2026, Geizhals).
Ob 4K überhaupt die richtige Auflösung ist, hängt an Sitzabstand, Spiel und Budget – das klärt Full HD oder 4K zum Zocken, bewusst ohne Produktnamen. Diese Seite ist die Fortsetzung für den Fall, dass die Antwort 4K lautet: welche Grafikkarte für 4K-Gaming die 8,3 Millionen Bildpunkte je Bild tatsächlich liefert. Die Rechnung ist unerbittlich: 4K hat viermal so viele Bildpunkte wie Full HD und 2,25-mal so viele wie WQHD, und eine Karte, die in WQHD 90 FPS schafft, landet in 4K bei rund 55. Karten, die in Full HD glänzen, fallen hier durch.
Wie diese Auswahl entsteht: Wir betreiben kein Testlabor und haben keine dieser Karten selbst gemessen. Die Bildraten stammen aus der Grafikkarten-Rangliste von ComputerBase (Stand 29. Juli 2026, Durchschnitt über 21 Spiele in 3840×2160, Rasterizer ohne Raytracing, ohne Upscaling) und aus unserem Leistungsindex, der sie mit der PCGH-Rangliste zusammenführt. Aufgenommen haben wir je Chip die Ausführung, die am 14. Oktober 2026 bei mindestens 14 Angeboten den niedrigsten Preis hatte – bei der RTX 5090, deren Verfügbarkeit dünn ist, die mit sechs Angeboten. Speicher, TGP, Stromanschluss und Länge stammen aus den Datenblättern (Technische Daten: Geizhals, abgerufen am 14. Oktober 2026). Die Preise fragen wir täglich ab. Mehr dazu in Wie wir testen.
Die Verweise auf Angebote sind Partnerlinks. Kaufst du darüber, kann EliteGear eine Provision erhalten — für dich ändert sich am Preis nichts, und auf die Auswahl hat es keinen Einfluss.
Sechs Grafikkarten für 4K im Vergleich
| Grafikkarte | Speicher | 4K-FPS (ComputerBase) | TGP | Stromanschluss | Länge | Preis heute |
|---|---|---|---|---|---|---|
| ASRock Radeon RX 9070 Challenger 16GB, RX9070 CL 16G, 16GB GDDR6, HDMI, 3x DP (90-GA5NZZ-00UANF) | 16 GB GDDR6 | 47,4 | 220 W | 2× 8-Pin | 290 mm | ab 719,00 € 19 Angebote · 9 lagernd versandkostenfrei Bei Amazon ansehen |
| ASUS Dual GeForce RTX 5070 OC, DUAL-RTX5070-O12G, 12GB GDDR7, HDMI, 3x DP (90YV0M17-M0NA00) | 12 GB GDDR7 | 44,7 | 250 W | 12V-2x6 (Adapter 2× 8-Pin) | 249 mm | ab 849,00 € 27 Angebote · 12 lagernd versandkostenfrei Bei Amazon ansehen |
| XFX Swift Radeon RX 9070 XT Triple Fan Gaming Edition, 16GB GDDR6, HDMI, 3x DP (RX-97TSWF3B9) | 16 GB GDDR6 | 54,0 | 304 W | 2× 8-Pin | 325 mm | ab 835,43 € 38 Angebote · mind. 14 lagernd versandkostenfrei Bei Amazon ansehen |
| INNO3D GeForce RTX 5070 Ti X3, 16GB GDDR7, HDMI, 3x DP (N507T3-16D7-176068N) | 16 GB GDDR7 | 58,1 | 300 W | 12V-2x6 (Adapter 2× 8-Pin) | 300 mm | ab 1194,51 € 14 Angebote · 1 lagernd versandkostenfrei Bei Amazon ansehen |
| INNO3D GeForce RTX 5080 X3 OC, 16GB GDDR7, HDMI, 3x DP (N50803-16D7X-17603930) | 16 GB GDDR7 | 66,7 | 360 W | 12V-2x6 (Adapter 3× 8-Pin) | 300 mm | ab 1569,00 € 17 Angebote · 7 lagernd inkl. Versand ab 1640,96 € Bei Amazon ansehen |
| GIGABYTE AORUS GeForce RTX 5090 Master 32G, 32GB GDDR7, HDMI, 3x DP (GV-N5090AORUS M-32GD) | 32 GB GDDR7 | 99,0 | 575 W | 12V-2x6 (Adapter 4× 8-Pin) | 360 mm | ab 6699,00 € 6 Angebote · 3 lagernd inkl. Versand ab 6705,99 € Bei Amazon ansehen |
4K-FPS: ComputerBase, Grafikkarten-Rangliste 2026, Stand 29. Juli 2026 – geometrisches Mittel über 21 Spiele in 3840×2160, Rasterizer, ohne Raytracing und ohne Upscaling, gemessen mit dem Referenzmodell des jeweiligen Chips, nicht mit der hier genannten Ausführung. Speicher, TGP, Stromanschluss und Länge: Geizhals-Datenblatt der genannten Ausführung, Stand 14. Oktober 2026. Preise: Geizhals, täglich aktualisiert.
Die 60-FPS-Grenze: wo 4K ohne Hilfsmittel läuft

Die Tabelle teilt sich an 60 FPS. Darüber liegen nur RTX 5080 (66,7) und RTX 5090 (99,0) – die beiden Karten, die 4K in den 21 Spielen der ComputerBase-Rangliste nativ mit hohen Details halten. Die RTX 5070 Ti (58,1) und die RX 9070 XT (54,0) liegen knapp darunter: In den meisten Spielen reicht das, in den fordernden – die Rangliste mittelt über 21 Titel, darunter solche, die jede Karte in die 30er drücken – nicht ohne reduzierte Details oder Upscaling. RX 9070 (47,4) und RTX 5070 (44,7) sind 4K-Karten nur mit Hochskalierer. Zum Vergleich die Klasse darunter: RTX 5060 Ti 16 GB und RX 9060 XT 16 GB liegen nach PCGH-Index umgerechnet bei rund 31 FPS – das ist keine 4K-Karte, auch wenn sie 4K ausgeben kann. Wie sich das in der Praxis anfühlt und warum 60 FPS die Marke ist, erklärt Full HD oder 4K zum Zocken; den Schritt dazwischen rechnet WQHD vs 4K.
Speicher: 16 GB sind die Untergrenze
Fünf der sechs Karten haben 16 GB, die RTX 5090 hat 32 GB. Die Ausnahme ist die RTX 5070 mit 12 GB GDDR7 – und genau deshalb steht sie mit 44,7 FPS unter der RX 9070, obwohl beide Karten in WQHD näher beieinanderliegen (74,8 zu 78,7 FPS in derselben Rangliste). Texturen in 4K belegen mehr Speicher, und wenn er voll ist, bricht die Bildrate ein, statt gleichmäßig zu sinken. Wir haben das nicht selbst gemessen; die Rangliste zeigt den Abstand, und die 12 GB sind die naheliegende Erklärung. Für 4K ist die 5070 die Karte, die man nimmt, wenn sie schon da ist – nicht die, die man dafür kauft. Die ganze Speicherfrage, an der 8-GB-Klasse durchgerechnet, steht in RTX 5060 Ti: 8 GB oder 16 GB.
Upscaling: DLSS und FSR verschieben die Grenze
Die Bildraten der Tabelle sind nativ – die Karte berechnet jedes der 8,3 Millionen Bildpunkte. Mit DLSS (GeForce) oder FSR (Radeon) rechnet sie ein kleineres Bild und skaliert es auf 4K hoch; je nach Stufe und Spiel steigt die Bildrate deutlich, und Frame Generation legt Zwischenbilder dazu. Damit wird aus einer RX 9070 XT eine Karte, die 4K mit 60 FPS und mehr anzeigt – aber mit einem Bild, das nicht nativ gerechnet ist, und mit Latenz, die Frame Generation nicht senkt. Wie weit das trägt, ist je Spiel verschieden, und wir nennen dafür keine Zahl. Die Mechanik erklärt NVIDIA DLSS erklärt; wer AMD und NVIDIA grundsätzlich gegeneinander abwägt, findet die Abwägung in Beste Grafikkarte.
Raytracing kostet in 4K am meisten
Die Rangliste misst ohne Raytracing. Mit Raytracing fällt die Bildrate in 4K bei allen Karten, bei den Radeon-Karten stärker als bei den GeForce-Karten – das ist in den Einzelmessungen von ComputerBase und PCGH seit Jahren so, und auch bei RX 9070 XT gegen RTX 5070 Ti bleibt der Abstand. Wer Spiele mit Pfadverfolgung in 4K spielen will, landet bei RTX 5080 oder 5090 mit DLSS; wer Raytracing abschaltet, bekommt mit der RX 9070 XT für weniger Geld dieselbe Rasterizer-Bildrate wie mit der 5070 Ti. Das ist die eigentliche Entscheidung zwischen den beiden 16-GB-Karten der Mittelklasse.
Netzteil, Stecker und Länge
4K-Karten sind die stromhungrigsten: Die RX 9070 XT nennt 304 Watt, die RTX 5080 360 Watt, die RTX 5090 575 Watt – alles TGP laut Datenblatt. Die vier GeForce-Karten hängen am 12V-2x6-Stecker; liegt ein Adapter auf zwei, drei oder vier 8-Pin-Kabel bei, besser ist ein Netzteil mit nativem Anschluss – die Liste dazu in Bestes Netzteil für den Gaming-PC, die weißen in Netzteil weiß. Die Radeon-Karten kommen mit zwei 8-Pin-Steckern aus. Welche Wattklasse zu welcher Karte und welchem Prozessor gehört, steht im Netzteil-Verzeichnis; die Steckbriefe RTX 5080, RTX 5090, RTX 5070 Ti und RX 9070 XT führen Stromverbrauch und Länge aller Ausführungen. Die Länge ist die zweite Hürde: Die XFX Swift misst 325 mm, die AORUS 5090 360 mm – nicht jedes Gehäuse nimmt das auf, siehe PC-Gehäuse Größe.
Der Monitor dazu: HDMI 2.1 und DisplayPort 2.1
Alle sechs Karten haben laut Datenblatt HDMI 2.1b und DisplayPort 2.1 – die GeForce-Karten mit UHBR20, die Radeon-Karten mit UHBR13.5. Für 4K mit 144 Hz reicht beides; für 4K mit 240 Hz ohne Kompression braucht es DisplayPort 2.1 mit UHBR20 am Monitor und an der Karte. Welche 4K-Monitore das mitbringen und welche Bildwiederholrate zu welcher Karte passt, steht in Beste 4K-Gaming-Monitore; ob Monitor und Karte zusammenpassen, prüft Monitor und Grafikkarte zusammenpassen.
Welche 4K-Grafikkarte passt zu dir?
- 4K mit 60 FPS, ohne Hilfsmittel: GeForce RTX 5080 – 66,7 FPS, 16 GB, 360 Watt.
- Preis-Leistung in 4K, Raytracing aus: Radeon RX 9070 XT – 54 FPS, 16 GB, zwei 8-Pin-Stecker.
- Raytracing in 4K, mit DLSS: GeForce RTX 5070 Ti – 58,1 FPS nativ, 16 GB.
- 4K mit 120 Hz und mehr: GeForce RTX 5090 – 99 FPS, 32 GB, 575 Watt, 1000-Watt-Netzteil.
- 4K mit FSR, kleinstes Budget: Radeon RX 9070 – 47,4 FPS nativ, 16 GB.
- Schon vorhanden, nicht dafür kaufen: GeForce RTX 5070 – 44,7 FPS, 12 GB.
Was nicht in dieser Liste steht
Radeon RX 7900 XT und XTX liegen in der Rangliste bei 49 und 57,4 FPS, hatten am 14. Oktober 2026 aber nur noch ein bis drei Angebote – Auslaufmodelle ohne Marktpreis. RTX 5060 Ti und RX 9060 XT fehlen, weil sie nach PCGH-Index umgerechnet bei rund 31 FPS in 4K liegen; sie sind WQHD-Karten, siehe Beste Grafikkarte bis 300 Euro für die Klasse darunter. Intel Arc B580 liegt bei 23,7 FPS. Die RTX 5090 steht mit einer Ausführung in der Tabelle, die am 14. Oktober 2026 sechs Angebote hatte – die übrigen Partnerkarten lagen bei vier bis neun; wer kauft, vergleicht die Preise im RTX-5090-Steckbrief. Weiße Ausführungen der RX 9070 XT (XFX Swift White) und RTX 5070 Ti (ASUS TUF White) führen die Steckbriefe ebenfalls.
Die ehrliche Einschränkung
Die Tagespreise kommen aus dem Preisvergleich und werden bei jedem Bau neu gefüllt. Die Bildraten sind nicht unsere – sie stammen aus der ComputerBase-Rangliste vom 29. Juli 2026, gemessen am Referenzmodell jedes Chips mit den Testeinstellungen der Redaktion; die hier genannten Partnerkarten takten laut Datenblatt teils höher, was die Zahl um wenige Prozent verschiebt, nicht um Klassen. Werte mit „umgerechnet“ stammen aus dem PCGH-Index, auf die ComputerBase-Skala übertragen (Stand unseres Index: 19. September 2026). Was wir zu Raytracing und Upscaling sagen, ist eine Einordnung ohne eigene Zahl. Speicher, TGP, Stromanschluss, Länge und Anschlüsse stehen so im Datenblatt (Technische Daten: Geizhals, Stand 14. Oktober 2026).
Häufig gestellte Fragen
Welche Grafikkarte reicht für 4K-Gaming?
Reicht eine RTX 5070 für 4K?
Wie viel Grafikspeicher braucht 4K?
Welches Netzteil für eine 4K-Grafikkarte?
AMD oder NVIDIA für 4K?
Quellen
- 4K-Bildraten: ComputerBase, Grafikkarten-Rangliste 2026 (3840×2160, Rasterizer, Stand 29.07.2026); umgerechnete Werte: PC Games Hardware, Grafikkarten-Rangliste 2026 (Stand 15.07.2026) – zusammengeführt im Index von Beste Grafikkarte, Stand 19.09.2026.
- Technische Daten (Speicher, TGP, Stromanschlüsse, Abmessungen, Anschlüsse) und Angebotszahlen: Geizhals, abgerufen am 14.10.2026.
- Wattklassen: Netzteil nach Grafikkarte und Prozessor.
Weiter im Grafikkarten-Cluster: alle Klassen in Beste Grafikkarte, Karte gegen Karte in den Grafikkarten-Duellen, die Auflösungsfrage in Full HD oder 4K zum Zocken und die Bildschirme dazu in Beste 4K-Gaming-Monitore.