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Resident Evil Requiem Systemanforderungen: Windows 11 ist Pflicht, und beide Spalten rechnen mit Hochskalierung

Für Resident Evil Requiem verlangt Capcom mindestens Windows 11, einen Intel Core i5-8500 oder AMD Ryzen 5 3500, 16 GB Arbeitsspeicher und eine GeForce GTX 1660 mit 6 GB oder Radeon RX 5500 XT mit 8 GB — für 1080p mit 30 Bildern je Sekunde, hochskaliert aus 640p. Empfohlen sind ein Core i7-8700 oder Ryzen 5 5500, 16 GB und eine GeForce RTX 2060 Super oder Radeon RX 6600 mit je 8 GB — für 1080p mit 60 Bildern, hochskaliert aus 720p. Eine SSD ist in beiden Spalten Pflicht. Stand der Steam-Seite am 26. September 2026.
Zwei Zeilen sortieren mehr aus, als die Grafikkarten vermuten lassen: Windows 11 ist in beiden Spalten die einzige genannte Windows-Version, und die Bildraten gelten ausdrücklich mit Hochskalierung — die native Auflösung, die Capcom nennt, liegt unter 720p.
Die offiziellen Anforderungen
| Bauteil | Minimum | Empfohlen |
|---|---|---|
| Betriebssystem | Windows 11, 64 Bit | Windows 11, 64 Bit |
| Prozessor | Intel Core i5-8500 AMD Ryzen 5 3500 | Intel Core i7-8700 AMD Ryzen 5 5500 |
| Arbeitsspeicher | 16 GB | 16 GB |
| Grafikkarte | GeForce GTX 1660, 6 GB Radeon RX 5500 XT, 8 GB | GeForce RTX 2060 Super, 8 GB Radeon RX 6600, 8 GB |
| DirectX | Version 12 | Version 12 |
| Datenträger | SSD erforderlich | SSD erforderlich |
| Ziel laut Capcom | 1080p / 30 FPS, hochskaliert aus 640p | 1080p / 60 FPS, hochskaliert aus 720p |
Quelle: Steam-Seite von Resident Evil Requiem, abgelesen am 26. September 2026. Capcom schreibt zu beiden Spalten: „Frame rate may drop when the processing load is high." Eine Speicherplatzangabe steht in der Steam-Liste nicht; auch Anforderungen für Raytracing oder 4K nennt sie nicht.
Was die Zielangaben bedeuten
Die meisten Studios nennen Karten und schweigen zur Bildrate. Capcom nennt beides — und dazu die Auflösung, die der Grafikchip tatsächlich berechnet. Das ist der Wert, an dem man die Liste lesen sollte:
- Minimum heißt 640p intern. Die GTX 1660 rendert in 640 Zeilen, ein Hochskalierer rechnet auf 1080p hoch, und das ergibt 30 Bilder. Wer auf 1080p nativ besteht, liegt mit dieser Karte unter 30.
- Empfohlen heißt 720p intern für 60 Bilder. Auch die RTX 2060 Super rendert nicht in voller Auflösung. Wer 1080p nativ mit 60 Bildern will, braucht mehr als die Empfehlungszeile — wie viel mehr, sagt Capcom nicht.
- Der Arbeitsspeicher steigt nicht. 16 GB in beiden Spalten; die Liste hängt am Prozessor (sechs Kerne ab Coffee Lake) und an der Grafikkarte.
Welche Hochskalierer es gibt und was sie mit dem Bild machen, steht in Nvidia DLSS erklärt.
Windows 11: die Zeile, die alte Rechner aussortiert
Capcom nennt in beiden Spalten nur Windows 11 („64bit required"). Ein Rechner, der den Anforderungen von Windows 11 nicht genügt — meist wegen TPM 2.0 oder eines nicht gelisteten Prozessors —, fällt damit aus der Liste, auch wenn Grafikkarte und Speicher passen. Die Prozessorzeile (Core i5-8500, Ryzen 5 3500) liegt zugleich im Bereich der Chips, die Microsoft für Windows 11 zulässt; ältere Vier- und Sechskerner scheitern oft an beidem. Was dann bleibt, steht in Windows 11 nicht kompatibel.
Reicht mein PC? Die Karten der Liste im heutigen Vergleich
Die genannten Karten stammen von 2019 bis 2021. Der Leistungsindex von PC Games Hardware misst alte und neue Karten im selben Lauf; für die Karten der Liste braucht es zwei Jahrgänge:
- Im Index 2019–2020 (Titan RTX = 100) liegen GTX 1660 bei 36,6, RX 5500 XT/8G bei 34,8, RTX 2060 Super bei 59,3 und RX 5700 XT bei 63,8. Die Empfehlungszeile ist also gut das 1,6-Fache des Minimums.
- Im Index 2021 (v1.1, RTX 3090 = 100) liegt die RX 6600 bei 39,7, die RTX 3060 bei 44,5.
- Im Index 2025 (RTX 5090 = 100) stehen RX 5700 XT (19,6), RTX 3060 12GB (19,9), RX 7600 (20,8), RTX 4060 (21,6), RTX 5060 (27,4), Arc B580 (26,9) und RX 9060 XT 16GB (35,1).
Quelle: PC Games Hardware, Leistungsindex 2016–2025, jeweils Index gesamt, Referenzkarten; abgerufen am 26. September 2026.
Rechnet man die Jahrgänge über die gemeinsam gemessenen Karten aneinander, liegt die Empfehlungszeile unter jeder aktuellen Einsteigerkarte: Die RTX 2060 Super entspricht rund 93 Prozent einer RX 5700 XT, die RX 6600 rund 89 Prozent einer RTX 3060 — beide also unter dem Niveau von RTX 3060, RX 7600 und RTX 4060. Eine RTX 5060 liegt beim etwa 1,4-Fachen der Empfehlung, eine RX 9060 XT 16GB beim 1,8-Fachen. Das ist eine Ableitung aus dem Index, keine Messung im Spiel: Ob damit 1080p nativ mit 60 Bildern gelingt, hat Capcom nicht gesagt, und wir haben es nicht gemessen.
Wer mit einer Karte aus der Minimumzeile spielt und wissen will, ob sie oder der Prozessor bremst, blendet die Bildrate ein — die Wege stehen in FPS anzeigen lassen.
Was das Upgrade heute kostet
kostete am 25. September 2026 die günstigste Grafikkarte in unserem Katalog, eine NVIDIA GeForce RTX 5050 8GB (Geizhals-Bestpreis, 23 Angebote). Sie bringt die 8 GB der Empfehlungszeile mit; die NVIDIA GeForce RTX 5060 8GB, die nach dem Index beim 1,4-Fachen der Empfehlung liegt, kostete am selben Tag 419 €.
Für dieses Spiel lohnt der Blick nach oben nicht: Die Empfehlung ist eine Karte von 2019, und jede Karte aus Beste Grafikkarte bis 300 Euro liegt darüber. Teurer wird es nur, wenn die Windows-11-Zeile einen neuen Prozessor samt Mainboard verlangt — dann ist der Gaming-PC für 800 Euro der Vergleichsmaßstab, nicht die Einzelkarte. Wer nur die SSD nachrüstet: Beste SSDs für Gaming.
Reicht ein Laptop?
Die Liste gilt für Notebooks genauso. Da Capcom ohnehin mit Hochskalierung aus 640p oder 720p rechnet, ist die Liste für Laptops freundlicher als ihre Kartennamen: Ein Notebook mit RTX 3050 oder RTX 4050 liegt über der Minimumzeile, und die 16 GB Arbeitsspeicher sind bei Gaming-Notebooks üblich. Die Windows-11-Zeile erfüllt jedes Gerät der letzten Jahre. Welche Geräte in welcher Preisklasse stehen: Günstiger Gaming-Laptop.
Release und Plattformen
Die Steam-Fassung ist laut Capcoms Ankündigung auf Steam am 27. Februar 2026 erschienen (die deutsche Store-Seite zeigt wegen der Zeitzone den 26. Februar), zum Preis von 69,99 Euro; Entwickler und Publisher ist Capcom. Für die Konsolenfassungen veröffentlicht Capcom keine Anforderungsliste.
Häufige Fragen
Läuft Resident Evil Requiem unter Windows 10?
Laut Steam-Liste nicht: Capcom nennt in beiden Spalten ausschließlich Windows 11 in 64 Bit. Ob das Spiel unter Windows 10 startet, sagt die Liste nicht; offiziell unterstützt ist es dort nicht.
Welche Grafikkarte braucht Resident Evil Requiem für 60 FPS?
Capcom nennt für 1080p mit 60 Bildern eine RTX 2060 Super oder RX 6600, jeweils hochskaliert aus 720p. Nach dem PCGH-Index liegt jede aktuelle Karte ab RTX 5050, RX 7600 oder Arc B580 darüber.
Wie viel Speicherplatz braucht Resident Evil Requiem?
Die Steam-Liste nennt am 26. September 2026 keine Zahl, nur die SSD-Pflicht. Wie viel der Download tatsächlich belegt, zeigt der Steam-Client vor der Installation.
Reichen 16 GB RAM?
Ja — 16 GB stehen in beiden Spalten, mehr verlangt Capcom nicht.
Quellen und was hier nicht steht
Die Anforderungen und der Preis stammen von der Steam-Seite von Resident Evil Requiem, der Starttermin aus Capcoms Steam-Ankündigung zum Vorverkauf, die Indexwerte von PC Games Hardware; alle abgerufen am 26. September 2026. Die Tagespreise sind Geizhals-Bestpreise vom 25. September 2026 aus unserer eigenen Preisreihe. Wir haben das Spiel nicht selbst vermessen; die Umrechnung zwischen den Indexjahrgängen ist unsere Ableitung und als solche gekennzeichnet. Alle Seiten dieser Reihe stehen in der Übersicht Systemanforderungen; womit wir arbeiten, in Wie wir testen.