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HardwareVon Stefan Haun15 min Lesezeit

Welche Grafikkarte für Enshrouded? Jede kaufbare Karte gegen Keens Empfehlung – und warum Radeon hier mehr schafft

Illustration: eine lange Grafikkarte mit drei Lüftern liegt auf dunklem Stein, dahinter unscharf ein Monitor mit violettem Nebel und fernen Turmruinen

Kurz gesagt: Keens Empfehlung für Enshrouded erfüllt jede Grafikkarte, die mindestens die Leistung einer Arc A770 hat (Index 24,2) und 6 GB Grafikspeicher mitbringt – das schafft heute fast jede kaufbare Karte. Die eigentliche Grenze zieht der Speicher: Für volle Details in WQHD empfiehlt ComputerBase 12 GB. Welche Karte am günstigsten ist und welche am meisten Leistung je Euro bringt, steht unten in der Prüftabelle, mit Tagespreis von Geizhals.

Enshrouded ist seit dem 15. Oktober 2026 in Version 1.0 erhältlich, und für die Grafikkarte für Enshrouded gelten zwei Besonderheiten. Das Spiel rechnet mit Vulkan statt DirectX und mit einer Voxel-Welt, deren Beleuchtung vollständig in Echtzeit entsteht – ohne die Raytracing-Einheiten der Karte. Und Keen nennt zu seinen beiden Stufen weder Auflösung noch Bildrate.

Hier geht es nur um die Grafikkarten-Zeile. Jeder lieferbare Chip wird gegen Keens Empfehlung geprüft; weil diese Zeile niedrig liegt, steht daneben, was die Messungen zum Start in WQHD und 4K zeigen. Prozessor, Arbeitsspeicher und die 60 GB Speicherplatz stehen auf der Seite zu den Systemanforderungen.

Was Keen für die Grafikkarte verlangt

  • Minimum: GeForce GTX 1060, Radeon RX 580 oder Arc A380, laut Keen mit 6 GB
  • Empfohlen: GeForce RTX 2070 Super, Radeon RX 6700 XT oder Arc A770, ebenfalls mit dem Zusatz „6 GB VRAM“

Beide Zeilen stehen so auf der Steam-Seite, ohne Auflösung, Bildrate oder Preset. Die Tabelle prüft gegen die Empfehlung und gegen Keens 6 GB. Der Maßstab ist nach unserer Regel das schwächste genannte Modell, das im Index steht: die Arc A770 mit 24,2 Punkten; die RX 6700 XT liegt bei 28,8, die RTX 2070 Super steht nicht im Index.

Die Kartennamen in der Tabelle führen zum Preisvergleich bei Geizhals. Das sind Partnerlinks: Kaufst du darüber, kann EliteGear eine Provision erhalten — für dich ändert sich am Preis nichts, und auf die Auswahl hat es keinen Einfluss. Gewählt haben die Regeln unter der Tabelle, nicht wir.

Welche Grafikkarten Enshrouded heute schaffen

GrafikchipIndexSpeicherEmpfohlengünstigste Karte heuteEuro je Punkt
RTX 5090
Netzteil · alle Karten
10032 GB✓GIGABYTE AORUS GeForce RTX 5090 Master ICE 32G
Tagespreis: ab 8279,00 € (Stand 02.11.2026, Geizhals).
82,79 € je Punkt
RTX 5080
Netzteil · alle Karten
72,516 GB✓GIGABYTE GeForce RTX 5080 Windforce OC SFF 16G
Tagespreis: ab 2039,00 € (Stand 02.11.2026, Geizhals).
28,12 € je Punkt
RTX 5070 Ti
Netzteil · alle Karten
63,716 GB✓PNY GeForce RTX 5070 Ti Triple Fan
Tagespreis: ab 1299,00 € (Stand 02.11.2026, Geizhals).
20,39 € je Punkt
RX 9070 XT
Netzteil · alle Karten
62,216 GB✓ASUS Prime Radeon RX 9070 XT OC
Tagespreis: ab 975,80 € (Stand 02.11.2026, Geizhals).
15,69 € je Punkt
RX 9070
Netzteil
5516 GB✓ASRock Radeon RX 9070 Challenger 16GB
Tagespreis: ab 740,68 € (Stand 02.11.2026, Geizhals).
13,47 € je Punkt
RTX 5070
Netzteil · alle Karten
51,312 GB✓MSI GeForce RTX 5070 12G Ventus 2X OC
Tagespreis: ab 839,95 € (Stand 02.11.2026, Geizhals).
16,37 € je Punkt
RX 9070 GRE4712 GB✓Sapphire Pulse Radeon RX 9070 GRE
Tagespreis: 645,90 € (Stand 02.11.2026, Geizhals).
13,74 € je Punkt
RTX 5060 Ti 16 GB
Netzteil
37,916 GB✓ASUS Dual GeForce RTX 5060 Ti OC
Tagespreis: ab 799,00 € (Stand 02.11.2026, Geizhals).
21,08 € je Punkt
RX 7700 XT
Netzteil
36,712 GB✓ASUS Dual Radeon RX 7700 XT OC
Tagespreis: ab 929,89 € (Stand 02.11.2026, Geizhals).
25,34 € je Punkt
RX 9060 XT
Netzteil
36,316 GB✓Sapphire Nitro+ Radeon RX 9060 XT
Tagespreis: ab 677,90 € (Stand 02.11.2026, Geizhals).
18,67 € je Punkt
RTX 5060 Ti 8 GB
Netzteil
35,58 GB✓ASUS Dual GeForce RTX 5060 Ti OC
Tagespreis: ab 499,00 € (Stand 02.11.2026, Geizhals).
14,06 € je Punkt
RTX 5060
Netzteil
29,48 GB✓GIGABYTE GeForce RTX 5060 Eagle MAX OC 8G
Tagespreis: ab 459,99 € (Stand 02.11.2026, Geizhals).
15,65 € je Punkt
Arc B58026,612 GB✓ASRock Arc B580 Challenger 12GB OC
Tagespreis: ab 375,71 € (Stand 02.11.2026, Geizhals).
14,12 € je Punkt
RX 7600
Netzteil
22,18 GB✗ASUS Dual Radeon RX 7600 EVO OC
Tagespreis: ab 363,90 € (Stand 02.11.2026, Geizhals).
16,47 € je Punkt

Anforderungen: Steam-Seite von Enshrouded. Maßstäbe: Empfohlen: GeForce RTX 2070 Super, Radeon RX 6700 XT oder Arc A770, mind. 6 GB – Maßstab Arc A770, Index 24,2. Leistungsindex: Mittel aus den Grafikkarten-Ranglisten von ComputerBase und PC Games Hardware, RTX 5090 = 100, Stand 25.10.2026. ✓: Index mindestens wie das schwächste genannte Modell im Index und genug Grafikspeicher; „✗ (Speicher)“: schnell genug, Speicher zu klein. Je Chip die günstigste lagernde Karte mit mindestens 5 Angeboten; Euro je Punkt = Tagespreis durch Index. Die Auswahl vom 27.10.2026, Preise von heute. Preise und technische Daten: Geizhals. Ohne Spalte, weil keine der genannten Karten im Leistungsindex steht: Minimum (GeForce GTX 1060, Radeon RX 580 oder Arc A380).

Günstigster Einstieg, bester Euro-Wert, Reserve für WQHD

Die günstigste Karte, die die jeweilige Stufe heute erfüllt:

Preis-Leistungs-Sieger für Empfohlen: Von den 13 Chips, die diese Stufe erfüllen, kostet die Sapphire Pulse Radeon RX 9070 GRE (RX 9070 GRE, Index 47, 12 GB) am wenigsten je Indexpunkt: 13,74 € je Punkt. Regel: Tagespreis der günstigsten Karte geteilt durch den Index, der kleinste Wert gewinnt.

Mit Reserve: Wer nicht an der Kante kaufen will, nimmt mindestens das Anderthalbfache des Maßstabs von Empfohlen – Index 36,3 statt 24,2, dazu mindestens 6 GB. Am günstigsten schafft das heute die Sapphire Nitro+ Radeon RX 9060 XT (RX 9060 XT, Index 36,3, 16 GB) – Tagespreis: ab 677,90 € (Stand 02.11.2026, Geizhals). Das Anderthalbfache ist unsere Regel, keine Angabe von Keen Games – weil Keens Empfehlung keine Auflösung nennt und die Messungen zeigen, dass sie für volle Details in WQHD nicht reicht.

Was die Messungen zu Enshrouded anders sortieren

Der Leistungsindex ist ein Mittel über viele Spiele. In Enshrouded weicht die Reihenfolge davon deutlich ab, und das ist für die Kaufentscheidung wichtiger als jeder Haken in der Tabelle. ComputerBase hat Version 1.0 am 16.10.2026 in WQHD mit dem Preset „Ultra-Qualität“ und Hochskalierung im Leistungsmodus gemessen. Ergebnis: Radeon-Karten liegen klar über ihrem Indexplatz. Die RX 9070 XT (Index 62,2) kam auf 88,6 Bilder, die RTX 5070 Ti (Index 63,7) auf 71,8; die RX 9070 (55,0) mit 77,2 Bildern lag gleichauf mit der RTX 5080 (72,5) und ihren 78,0.

Intel liegt in die andere Richtung daneben. Keen nennt die Arc A770 als empfohlene Karte, und im Index erfüllt die Arc B580 (26,6) die Empfehlung. Gemessen kam die B580 in WQHD aber auf 22,4 Bilder, die Arc Pro B70 (Index 36,8) auf 28,0 – laut ComputerBase ist Intel in dem Spiel „äußerst langsam“. Ein Haken bei einer Arc-Karte heißt hier deshalb weniger als bei den anderen.

Und Keens Empfehlung selbst liegt niedrig: Die RX 6700 XT kam in derselben Messung auf 40,8 Bilder. 60 Bilder in WQHD erreichten laut ComputerBase erst RTX 5070, RTX 4070 Ti, RX 9070 GRE und RX 7800 XT; in 4K RTX 5080, RTX 4080 Super, RX 9070 und RX 7900 XT. Wer auf einem WQHD-Monitor mit vollen Details spielen will, liest die Tabelle deshalb ab Index 43 aufwärts.

Grafikspeicher: 6 GB laut Keen, 12 GB laut Messung

Keen schreibt zu beiden Stufen „6 GB VRAM“. Das ist das Minimum, mit dem das Spiel startet, nicht die Menge für volle Details. ComputerBase hält fest, dass 8 GB in WQHD teilweise zu wenig sind, abhängig von PCIe-Version und Zahl der Lanes, und dass GeForce-Karten davon stärker betroffen sind als Radeon. Für maximale Details empfiehlt ComputerBase in WQHD, UWQHD und 4K jeweils 12 GB. PC Games Hardware erlebte mit der GTX 1060 und ihren 6 GB in den höchsten Einstellungen Abstürze beim Laden des Spielstands, mit reduzierten Details nicht.

Für die Tabelle heißt das: Ein Haken bei einer 8-GB-Karte gilt für Keens Empfehlung, nicht für volle Details in WQHD. Wer dort spielen will, schaut in der Spalte Grafikspeicher auf 12 GB und mehr.

DLSS oder FSR: der Haken an der schnelleren Radeon

Die Radeon liefert in Enshrouded mehr Bilder, die GeForce das schönere Bild. Weil das Spiel Vulkan nutzt, bekommen Radeon-Karten nur FSR 3.1 – AMDs FSR 4 läuft lediglich unter DirectX. GeForce-Karten nutzen DLSS 4.5, das laut ComputerBase deutlich besser aussieht. XeSS fehlt, Frame Generation gibt es für keinen Hersteller. Am Abstand liegt das nicht: Mit FSR 3 auf beiden Karten blieb die RX 9070 XT laut ComputerBase in WQHD 19 Prozent vor der RTX 5070 Ti.

Dazu kommt das Frame Pacing: GeForce-Karten gaben in der Messung regelmäßig einzelne verspätete Bilder aus, Radeon nicht. Ein Monitor mit variabler Bildwiederholrate fängt das laut ComputerBase gut ab. Wer vor allem Enshrouded spielt, ist mit einer Radeon besser bedient; wer viele andere Spiele mit DLSS spielt, wägt ab.

Voxel, Raymarching, Nebel: woran die Karte in Enshrouded arbeitet

Keen Games baut Enshrouded auf der hauseigenen Holistic Engine. Die Welt Embervale besteht im Kern aus Voxeln, also aus dreidimensionalen Volumenpunkten; daraus errechnet die Engine Polygone, die organisch ineinander übergehen. Gräbst du einen Hang ab, entsteht eine abgerundete Senke statt eines eckigen Lochs. PC Games Hardware beschreibt, dass dieselbe Voxelbasis als Beschleunigungsstruktur für die globale Beleuchtung dient: Statt Strahlen vollständig zu verfolgen wie beim Raytracing, tastet das Raymarching sie in wachsenden Schritten ab, ergänzt um Signed Distance Fields, Sonden und Zwischenspeicher. Nichts davon ist vorgebacken, und genau das kostet Rechenzeit auf den Shadern, nicht auf spezialisierten RT-Kernen.

Dazu kommen eine große Sichtweite, volumetrischer Nebel, dichte Vegetation und seit dem Update „Wake of the Water“ eine Wassersimulation, die Mühlen antreibt und Felder bewässert. ComputerBase nennt als größte Schwäche der Darstellung den aggressiven Detailwechsel: Objekte ploppen in Bewegung sichtbar auf. Gegen dieses Aufploppen hilft keine stärkere Karte, es ist eine Entscheidung der Engine. Und weil Voxeltechnik laut PCGH speicherhungrig ist, erklärt sich auch, warum ausgerechnet dieses Spiel bei 8 GB an seine Grenze kommt, obwohl die Texturen nicht außergewöhnlich groß wirken.

Strom, Stecker, Länge: was die Karten dieser Tabelle im Gehäuse verlangen

Wer von einer älteren Karte aufrüstet, scheitert selten am Steckplatz, öfter an Netzteil und Gehäuse. Ein paar Beispiele aus den Geizhals-Datenblättern der Karten, die in der Tabelle vorkommen: Die Sapphire Nitro+ Radeon RX 9060 XT nennt 150 Watt laut AMD, einen einzelnen 8-Pin-Anschluss und 300 Millimeter Länge. Die Sapphire Pulse RX 9070 GRE kommt mit 220 Watt, zwei 8-Pin-Steckern und 280 Millimetern aus. Die GIGABYTE RX 9070 XT Gaming OC verlangt 304 Watt und drei 8-Pin-Stecker, bei 288 Millimetern. Bei GeForce-Karten der 50er-Reihe sitzt oft ein 12V-2x6-Anschluss, für den ein Adapter auf zwei 8-Pin-Stecker beiliegt.

Vor dem Kauf lohnen deshalb drei Blicke: auf die freien PCIe-Stränge des Netzteils, auf die maximale Kartenlänge im Datenblatt des Gehäuses und auf die Höhe des CPU-Kühlers, falls die Karte breit baut. Welche Wattklasse zusammen mit deinem Prozessor reicht, rechnet der Netzteilrechner aus. Die Herstellerangaben zur Leistungsaufnahme beziehen sich auf die Grafikkarte allein, nicht auf den ganzen Rechner.

Aufrüsten von älteren Karten: wann sich der Tausch für Enshrouded lohnt

Die Frage, die nach dem Start von 1.0 am häufigsten kommt, ist die nach der vorhandenen Karte. Drei grobe Gruppen lassen sich aus Keens Angaben und den Messungen ableiten. Wer eine GTX 1060, RX 580 oder vergleichbare Karte aus der Zeit um 2016 besitzt, liegt auf Keens Minimum: Das Spiel startet, aber nur mit den unteren Presets, und laut PCGH sind die höchsten Stufen mit 6 GB absturzgefährdet. Hier bringt jede heutige Karte aus der Tabelle einen Sprung um ein Vielfaches.

Wer eine RTX 2070 Super, RX 6700 XT, RTX 3060 Ti oder Arc A770 hat, sitzt auf Keens Empfehlung. In WQHD mit vollen Details ergab die Messung von ComputerBase für die RX 6700 XT knapp 41 und für die RTX 3060 Ti gut 35 Bilder. Mit dem Preset „Qualität“ oder „Ausgeglichen“ ist das spielbar; der Tausch lohnt sich erst, wenn die neue Karte mindestens die Liga der RX 9070 GRE erreicht, die in derselben Messung gut 60 Prozent mehr Bilder lieferte als die RX 6700 XT. Wer schon eine RTX 4070, RX 7800 XT oder schneller besitzt, kauft für Enshrouded nichts: Hier hilft eher ein Monitor mit variabler Bildwiederholrate als eine neue Grafikkarte.

Full HD, WQHD, Ultrawide, 4K: wie stark die Auflösung in Enshrouded zieht

Ungewöhnlich an Enshrouded ist, wie wenig die Bildrate mit steigender Auflösung fällt. ComputerBase maß die schnellsten GeForce-Modelle von 2560 × 1440 auf 3840 × 2160 nur rund 15 Prozent langsamer, langsamere Karten verloren etwas mehr; ein Prozessorlimit war laut Redaktion nicht die Ursache. Gemessen wurde allerdings mit Hochskalierung im Leistungsmodus, also mit halber Renderauflösung – intern rechnet die Karte bei 4K ungefähr so viele Pixel wie nativ in Full HD.

Ultrawide-Spieler bekommt das Spiel sauber bedient: ComputerBase bestätigt korrekte Darstellung in 21:9. In 3440 × 1440 brauchte es für 60 Bilder schon eine RTX 5070 Ti, RTX 4070 Ti Super, RX 9070 GRE oder RX 7900 XT. Für Full HD hat ComputerBase keine eigene Messreihe veröffentlicht; dort reichen nach der Lage der WQHD-Werte deutlich kleinere Karten, was zu Keens niedriger Empfehlung passt. Wer einen schnellen Monitor mit 144 Hz und mehr ausreizen will, kommt in Enshrouded ohne Frame Generation nur über ein kleineres Preset dorthin.

Steam Deck, PS5 und Notebook-Grafik: wo die Tabelle nicht gilt

Die Prüftabelle meint Steckkarten für den Desktop. Auf dem Steam Deck läuft Enshrouded seit dem 23. Oktober 2026 mit Valves Siegel „Verifiziert“, mit der eingebauten RDNA-2-Grafik und eigenen Voreinstellungen; was das heißt, steht in Enshrouded auf dem Steam Deck. Auf der PlayStation 5 ist das Spiel seit dem 15. Oktober erhältlich, ohne Crossplay mit dem PC; eine Xbox-Fassung kündigt Keen für 2027 an. Notebook-Chips tragen dieselben Namen wie Desktop-Karten, arbeiten aber mit deutlich weniger Leistungsbudget – eine RTX 5070 im Laptop ist nicht die RTX 5070 aus dieser Tabelle. Eine geprüfte Laptop-Liste für Enshrouded gibt es bei uns noch nicht.

Treiber, Shader-Cache, Hotfixes: was Keen für Grafikkarten repariert hat

Keens Änderungsprotokolle lesen sich wie eine Liste typischer Grafikkarten-Eigenheiten. Im Änderungsprotokoll zu 1.0 stehen eingesparter Videospeicher „ohne Einbußen bei der Grafikqualität“, eine aktualisierte Liste der Presets für die automatische Erkennung der Grafikkarte und eine deutlich kürzere Shader-Übersetzung nach Spiel- oder Treiberupdates; ganz verschwinden werde diese Wartezeit nicht, schreibt Keen. Hotfix 1.0.0.2 beseitigte einen dichten grauen Schleier, der nur auf Nvidia-Karten auftrat, Hotfix 1.0.0.3 verbesserte ein Stottern mit V-Sync auf AMD-Karten.

Schon im Early Access hatte Keen einzelne Treiberkombinationen nachgebessert: Im März 2026 behob Hotfix 36 Grafikfehler im Terrain, die mit RTX-50-Karten und dem Nvidia-Treiber 595.79 auftraten; Patch 13 im Januar reparierte DLSS-Einstellungen, die mit neueren Nvidia-Treibern die Spielwelt schwarz färbten, und führte einen optionalen Diagnosemodus nach Grafikkarten-Abstürzen ein. Praktischer Schluss daraus: Nach einem Treiberwechsel ist eine kurze Übersetzungsphase beim Start normal, und wer Darstellungsfehler sieht, prüft zuerst, ob Spiel und Treiber auf dem neuesten Stand sind, bevor er an der Karte zweifelt.

Was diese Tabelle nicht sagt

Ein Haken ✓ heißt: Im Durchschnitt vieler Spiele ist dieser Chip mindestens so schnell wie die Arc A770, und er hat mindestens 6 GB. Wie oben gezeigt, sortiert Enshrouded Radeon nach oben und Arc nach unten – der Index bildet das nicht ab. Das Minimum (GTX 1060, RX 580, Arc A380) hat keine Spalte, weil keine der drei Karten in den Ranglisten steht, aus denen der Index entsteht. Die Messwerte von ComputerBase stammen aus einer bewusst fordernden Szene; meist läuft das Spiel laut ComputerBase schneller. Werksübertaktete Modelle eines Chips weichen um wenige Prozent ab.

Weiter

Häufige Fragen

Reicht eine RTX 4060 für Enshrouded?

Für Keens Empfehlung ja: Ihr Index (25,7) liegt über dem Maßstab Arc A770 (24,2), und 8 GB sind mehr als die verlangten 6. In WQHD mit vollen Details nicht – ComputerBase maß dort 20,6 Bilder. Sie gehört in Full HD mit reduzierten Details.

Wie viel Grafikspeicher braucht Enshrouded?

Laut Keen 6 GB in beiden Stufen. Für maximale Details empfiehlt ComputerBase ab WQHD 12 GB; 8 GB seien dort teilweise zu wenig.

Ist die RX 6700 XT noch gut genug für Enshrouded?

Sie ist Keens empfohlene Karte und erfüllt die Stufe. Im höchsten Preset kam sie in WQHD auf 40,8 Bilder; für 60 Bilder senkst du das Preset oder spielst in Full HD.

Läuft Enshrouded gut auf Intel Arc?

Es läuft, aber langsam. Keen nennt Arc A380 und A770, doch in der Messung von ComputerBase kam die Arc B580 in WQHD nur auf 22,4 Bilder. Mit Arc planst du niedrigere Presets ein.

Braucht Enshrouded eine Raytracing-Karte?

Nein. Die Beleuchtung entsteht per Raymarching ohne die Raytracing-Einheiten der Grafikkarte, einen Raytracing-Regler gibt es nicht.

Warum fehlt eine Spalte für das Minimum?

Weil GTX 1060, RX 580 und Arc A380 in keiner der aktuellen Ranglisten stehen, aus denen der Index gerechnet wird. Wir schätzen keine Schwelle aus älteren Tests nach.

Welche Grafikkarte für Enshrouded in 4K?

Für 60 Bilder im Schnitt nennt ComputerBase RTX 5080, RTX 4080 Super, RX 9070 oder RX 7900 XT – gemessen mit Hochskalierung im Leistungsmodus. Die RX 9070 XT kam dort auf gut 68 Bilder.

Hilft Frame Generation in Enshrouded?

Nein, das Spiel unterstützt weder DLSS noch FSR Frame Generation. Mehr Bilder gibt es nur über eine schnellere Karte, ein niedrigeres Preset oder einen stärkeren Hochskalierungsmodus.

Neue Builds und Preisstürze — sonst nichts

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