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Gaming Gear11 min LesezeitPreise von Geizhals

Gran Turismo 7 Lenkrad: welche Räder die PS5 erkennt — und was Direct Drive dort bringt

Illustration: ein rundes Lenkrad ohne Logo, an die Kante eines niedrigen Tischs geklemmt, in einem Wohnzimmer am Abend; ein Pedalset auf dem Boden, an der Wand ein dunkler Fernseher, daneben eine flache rechteckige Box

Ein Lenkrad für Gran Turismo 7 muss zwei Türen passieren, nicht eine. Die erste ist die Konsole: GT7 gibt es nur für PlayStation 5 und PlayStation 4, und die PS5 nimmt nur Räder an, die Sony für die Plattform freigegeben hat. Die zweite ist das Spiel selbst: Polyphony Digital führt im Online-Handbuch eine eigene Liste der Lenkrad-Controller, die GT7 unterstützt — und die ist kürzer als das Regal im Handel.

Diese Liste ist der Maßstab dieser Seite, nicht der Preis. Ein Rad, das dort nicht steht, ist nicht automatisch unbrauchbar, aber niemand sagt zu, dass es läuft. Welche Komplettsets es für die Konsole überhaupt gibt, steht mit allen Preisen in Lenkrad und Pedale für PS5; hier geht es nur um die Frage, welches Rad dieses Spiel kennt und wie es sich dort anfühlt. Dieselbe Frage für die Xbox und den PC beantwortet Forza Horizon 6 Lenkrad.

Welche Lenkräder GT7 auf PS5 und PS4 erkennt

Stand 14. September 2026 nennt das Online-Handbuch von Gran Turismo 7 vierzehn Einträge (Lenkrad-Controller, GT7-Handbuch). Bei Thrustmaster: T-GT, T-GT II, T248 („als T-GT-kompatibler Controller verwendet“), T300RS, T500RS (nur PS4), T150 Force Feedback, T80 Racing Wheel und T598. Bei Logitech: G PRO Racing Wheel, G29 Driving Force und G923 Racing Wheel. Bei Fanatec: CSL Elite Racing Wheel, GT DD Pro/Extreme und Podium. Was nicht dasteht, steht nicht da: kein MOZA, kein Hori, kein Logitech RS50, kein Thrustmaster T128.

Drei Einträge tragen eine Einschränkung, die in der Liste selbst oder beim Hersteller steht. Das T500RS führt Polyphony nur für die PS4. Das T80 ist laut Thrustmaster für die PlayStation 4 lizenziert; beim T150 schreibt der Hersteller, dass es auf der PS5 mit kompatiblen PS4-Spielen läuft, und nennt für PS5-Spiele eine eigene Liste (T80 Ferrari 488 GTB Edition, T150 Force Feedback). Beide bleiben hier draußen, das T80 zudem, weil es keinen Motor hat: Es zentriert über einen Gummizug und dreht bis 240 Grad.

Und die Gegenrichtung. Das Logitech RS50 gibt es laut Logitech ausdrücklich in einer PlayStation-Fassung (RS50 System), auf der GT7-Liste steht es nicht. Das MOZA R3 ist laut Hersteller für Xbox Series X|S lizenziert und läuft an Windows-PCs (MOZA R3 Racing Bundle); PlayStation nennt die Seite nicht. Beide fehlen deshalb unten, das RS50 mit dem Vermerk, dass ein Handbuch-Update das ändern kann. Was an der Konsole passiert, wenn die Freigabe fehlt, steht in Lenkrad an die PS5 anschließen.

Illustration: ein rundes Lenkrad ohne Logo an der Kante eines niedrigen Wohnzimmertischs am Abend, ein Pedalset auf dem Boden, dahinter ein dunkler Fernseher und daneben eine flache rechteckige Box

Die Bestenliste: acht Räder von der GT7-Liste, geordnet

Acht Räder, alle von der Liste oben, alle mit PS5-Freigabe des Herstellers und alle in Deutschland im Handel. Die Reihenfolge ist eine Einschätzung: Sie ordnet danach, was ein Rad in GT7 an Rückmeldung bringt, gegen das, was es dafür verlangt — Geld, Platz und Zubehör, das nicht in der Schachtel liegt. Gemessen ist hier nichts; die Zahlen sind Herstellerangaben und am Satz verlinkt.

  1. Fanatec Gran Turismo DD Pro (5 Nm). Das einzige Rad, das mit dem Spiel im Namen verkauft wird: Fanatec nennt es das offizielle Direct-Drive-Rad für Gran Turismo, den Kranz hat Polyphony Digital entworfen. Die Basis liefert 5 Nm Spitzendrehmoment, mit dem Boost Kit 180 sind es 8 Nm; im Bundle stecken Basis, Kranz und ein Zweipedal-Set, freigegeben für PS5, PS4 und PC (Fanatec, Gran Turismo DD Pro 5 Nm), dazu laut Sony die Tischklemme. Platz 1, weil es die Bauart mit der feinsten Rückmeldung ist und trotzdem an einem Tisch bleibt. Was fehlt: das dritte Pedal.
  2. Logitech G923 (PlayStation). Logitechs Rad über dem G29, mit einem Zusatz, den GT7 tatsächlich benutzt: Polyphony schreibt, dass die Force-Feedback-Effekte über die TRUEFORCE-Funktion des G923 ausgegeben werden, um die Vibrationen von Motor und Radschlupf nachzubilden (Kompatibilitätshinweis vom März 2023). Logitech nennt 2,3 Nm, ein druckempfindliches Bremspedal und eine Fassung für PS5, PS4 und PC (Logitech G923). Platz 2, weil es das Rad ist, mit dem das Spiel am meisten anfängt, ohne dass du ein Rig brauchst.
  3. Thrustmaster T598. Direktantrieb mit 5 Nm und kurzzeitig mehr (Thrustmaster: „5 Nm + Überschwingen“), zwei Pedale im Karton, das dritte als Kit, für PC, PS4 und PS5 (Thrustmaster T598). Der Einstieg in Direct Drive auf der Liste. Platz 3 statt 2, weil zwei Pedale und Direct Drive ohne festen Unterbau zusammen eine halbe Sache sind; dazu unten mehr.
  4. Thrustmaster T300RS GT Edition. Das ältere Gran-Turismo-Rad von Thrustmaster: bürstenloser Motor mit 25 W, Doppelriemen, Dreipedal-Set T3PA-GT, lizenziert von PlayStation und Gran Turismo, für PC, PS3, PS4 und PS5 (Thrustmaster T300RS GT). Riemen statt Zahnrad heißt weniger Rattern um die Mittellage als beim G29, aber kein Direktantrieb. Platz 4, weil es das vollständigste Set der Mittelklasse ist: drei Pedale, GT-Lizenz, Wechselkranz.
  5. Logitech G29 Driving Force. 900 Grad Drehwinkel, zwei Motoren mit Schrägverzahnung, drei Pedale mit Kupplung, für PS5, PS4, PS3 und PC (Datenblatt G29). Gegenüber dem G923 fehlen TRUEFORCE und das druckempfindliche Bremspedal. Platz 5, weil das G923 in GT7 für den Aufpreis etwas bekommt; wer ihn nicht zahlen will, bekommt mit dem G29 trotzdem Force Feedback, 900 Grad und drei Pedale.
  6. Thrustmaster T248. Hybridantrieb aus Riemen und Zahnrad, drei voreingestellte Force-Feedback-Modi, 25 Aktionstasten, ein Display und das Dreipedal-Set T3PM mit vier Bremsdruckstufen; lizenziert für PS5 und PS4, PC-kompatibel (Thrustmaster T248). GT7 führt es „als T-GT-kompatiblen Controller“, also mit der Belegung des T-GT. Platz 6, weil es viel mitbringt und nichts davon in GT7 entscheidend ist; das Display zeigt, was ohnehin auf dem Bildschirm steht.
  7. Thrustmaster T-GT II. Das Rad, das für PlayStation 5 und Gran Turismo lizenziert ist: linearer bürstenloser Motor mit 40 W, Dreipedal-Set T3PA GT II, für PC, PS4 und PS5 (Thrustmaster T-GT II). Platz 7 aus einem Grund, der auf der Produktseite steht: Das 3D-Tiefen-Feedback T-DFB, das Besondere an diesem Rad, führt Thrustmaster mit dem Zusatz „nur GT Sport“. In GT7 bleibt ein gutes Rad mit GT-Logo, das gegen das ebenfalls GT-lizenzierte T300RS GT vor allem den stärkeren Motor ins Feld führt: 40 statt 25 W laut Hersteller.
  8. Logitech G PRO Racing Wheel (PlayStation). 11 Nm Direktantrieb mit TRUEFORCE, unter anderem in einer PlayStation/PC-Fassung, ohne Pedale im Karton (Logitech G PRO Racing Wheel). Das stärkste Rad der Liste und der letzte Platz, weil es die Voraussetzungen am weitesten vom Wohnzimmer wegschiebt: Pedale extra, ein Rahmen, der 11 Nm hält — welcher das ist, steht in Bestes Sim Racing Cockpit. Wer das Rig schon hat, liest diese Liste von unten.

Drei Einträge der GT7-Liste fehlen mit Absicht: Fanatec Podium (laut Sonys Zubehörseite bis 20 Nm) und GT DD Extreme sind Rig-Klasse. Das CSL Elite Racing Wheel führt Sony auf seiner Lenkradseite für die PS5 nicht (PlayStation, Rennlenkrad-Controller für PS5), deshalb fehlt es hier auch.

Illustration: drei schematische Schnittzeichnungen einer Lenkradbasis nebeneinander — Motor mit Zahnrädern, Motor mit Riemen und zwei Scheiben, Lenkachse direkt auf dem Motor — mit Pfeilen für den Kraftweg, ohne Zahlen und ohne Beschriftung

Force Feedback in GT7: zwei Regler, und was Direct Drive dort ändert

GT7 hat für Lenkräder genau zwei Force-Feedback-Regler, und beide sitzen im Schnellmenü vor dem Rennen unter „Einstellungen“ → „Controller-Einstellungen“ (Controller-Einstellungen, GT7-Handbuch). „Force-Feedback – Max. Drehmoment“ begrenzt, wie stark das Rad überhaupt zieht; das Handbuch beschreibt die Wirkung so: Je höher der Wert, desto schwächer sprechen die Reifen auf Veränderungen in engen Kurven an, je niedriger, desto schneller spricht das Auto an. „Force-Feedback – Empfindlichkeit“ regelt den Widerstand zu Beginn des Lenkvorgangs; niedrig eingestellt, beruhigt sie das Rad beim Geradeausfahren. Mehr Regler gibt es im Spiel nicht; alles Weitere liegt am Rad selbst, etwa in den drei voreingestellten Modi des T248.

Direct Drive ändert nicht, was das Spiel sendet, sondern was davon ankommt. Bei Zahnrad und Riemen sitzt zwischen Motor und Kranz eine Übersetzung; sie vergrößert die Kraft eines kleinen Motors und nimmt dabei Feinheiten weg: Das Zahnrad rattert um die Mittellage, der Riemen glättet, beides dämpft. Beim Direktantrieb sitzt der Kranz auf der Motorachse. Ein Bordsteinschlag kommt als kurzer, harter Impuls, der Griffverlust beim Übersteuern als Nachlassen der Kraft, das man spürt, bevor man es sieht. Das ist eine Beschreibung der Bauart, kein Messwert dieser Räder.

Dass der Unterschied im Spiel real ist, hat Polyphony selbst gezeigt: Im Mai 2022 senkte das Studio per Update die Force-Feedback-Stärke für Thrustmaster T-GT, Fanatec Podium und Fanatec GT DD Pro, weil bestimmte Kombinationen aus Lenkrad und Fahrzeug ungewöhnlich starke Vibrationen erzeugten, die laut Hinweis zu Verletzungen führen konnten (Hinweis zum Force-Feedback, Mai 2022). Für dich heißt das zweierlei: Ein Direct-Drive-Rad braucht eine Befestigung, die diese Kräfte hält, und der Regler „Max. Drehmoment“ ist am ersten Abend kein Ort für den Höchstwert.

Illustration: die Tischklemme einer Lenkradbasis ohne Logo sitzt festgedreht an der Kante eines Holztischs, darunter ein Pedalset auf einem Teppich, abendliches Lampenlicht

Pedale, Kupplung und Schaltknüppel

GT7 nutzt ein Kupplungspedal nur zusammen mit einem Schaltknüppel. Das Handbuch ist da eindeutig: Wer Schaltknüppel und Kupplung hat, wählt in den Fahroptionen das manuelle Getriebe; im Rennen ist zunächst die Wippenschaltung aktiv, der erste Griff zum Knüppel schaltet auf den Knüppel mit automatischer Kupplung um, der erste Tritt aufs Kupplungspedal auf den ganz manuellen Modus — und ohne installierten Schaltknüppel lässt sich das Kupplungspedal laut Handbuch gar nicht verwenden (GT7-Handbuch, Lenkrad-Controller). Ein drittes Pedal allein bringt in GT7 also nichts; es wird erst mit einem Hebel wie dem im Handbuch genannten TH8 RS zur Funktion.

Das verschiebt die Pedalfrage. Drei Pedale haben G29, G923, T248, T300RS GT und T-GT II; zwei haben T598 und GT DD Pro, beide mit Nachrüst-Kit. Wer nie einen Schaltknüppel anschließen will, verliert mit zwei Pedalen in GT7 nichts. Wer ihn will, braucht das Kit oder ein Dreipedal-Set — und einen Platz, an dem der Hebel nicht wandert. Wer daneben am PC fährt und dort Tasten fehlen, findet in Sim-Racing-Button-Box, was dort geht.

Welches Lenkrad für GT7 — für wen

  • Zum ersten Mal ein Lenkrad, Wohnzimmer, Tischklemme: G29 oder G923. Beide haben drei Pedale, beide stehen auf der Liste, beide halten an einer Tischkante. Das G923 ist die Wahl, wenn der Abstand in der Tabelle heute klein ist, weil GT7 seine TRUEFORCE-Vibration nutzt.
  • Force Feedback ohne Rattern, drei Pedale, GT-Lizenz: T300RS GT. Das T-GT II nur, wenn der Preisabstand am Tag des Kaufs klein ist; das, was es besonders macht, gilt für GT Sport.
  • Direct Drive am Tisch: T598 oder GT DD Pro. Das Fanatec-Bundle ist das GT7-Rad, das T598 die Einstiegsstufe derselben Bauart; beide kommen mit zwei Pedalen. Eine stabile Tischklemme an einem schweren Tisch ist bei 5 Nm die Untergrenze, ein Wheel Stand die bessere Antwort.
  • Es steht schon ein Rig: G PRO Racing Wheel — oder das GT DD Pro mit Boost Kit. Beim G PRO kommen Pedale dazu, und der Rahmen muss 11 Nm halten.
  • Auch am PC unterwegs: Jedes Rad hier läuft laut Hersteller am PC. Welche Räder ohne PlayStation-Bindung mehr fürs Geld bringen, steht in Beste PC-Lenkräder; was am unteren Preisende geht und was dort fehlt, in Günstiges PC-Lenkrad.
  • Gleiches Rad, anderes Spiel: Für den Landwirtschafts-Simulator zählen Tasten mehr als Newtonmeter; die Auswahl dafür steht in Bestes Lenkrad für den Landwirtschafts-Simulator.

Die Verweise auf Angebote sind Partnerlinks. Kaufst du darüber, kann EliteGear eine Provision erhalten — für dich ändert sich am Preis nichts, und auf die Auswahl hat es keinen Einfluss.

Die Räder in der Reihenfolge von oben, mit dem Preis, den der Preisvergleich heute meldet. Antrieb und Pedalzahl stammen von den oben verlinkten Herstellerseiten; ein Rad, das aus dem Handel fällt, zeigt in der Preiszelle von selbst einen Strich. Platz 1 fehlt in der Tabelle: Das GT DD Pro verkauft Fanatec vor allem selbst, und im Preisvergleich führen es zu wenige Händler für einen verlässlichen Tagespreis.

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Die Entscheidung — und was hier nicht belegt ist

Wenn du nur GT7 fährst und das Rad an den Wohnzimmertisch kommt, nimm das G923 — oder das G29, wenn der Abstand in der Tabelle groß ist. Wenn du weißt, dass du dabeibleibst, nimm Direct Drive von der Liste: das T598 als Einstieg, das GT DD Pro als das Rad, das für dieses Spiel gebaut ist. Alles darüber setzt ein Rig voraus, und dann ist nicht mehr das Rad die Frage, sondern der Rahmen.

Was diese Seite nicht belegt: Die Reihenfolge ist eine Einschätzung aus Herstellerangaben und dem Handbuch des Spiels, kein Vergleich am selben Tisch — wir betreiben kein Testlabor und sind keines dieser Räder nebeneinander gefahren. Die Newtonmeter sind Spitzenwerte der Hersteller und nicht zwangsläufig nach derselben Methode ermittelt; 5 Nm bei Fanatec und 5 Nm bei Thrustmaster sind deshalb ein Anhaltspunkt, keine Gleichung. Die GT7-Liste kann sich mit jedem Update ändern; was hier steht, ist der Stand vom 14. September 2026. Ob ein Rad, das nicht auf der Liste steht, in GT7 trotzdem läuft, wissen wir nicht, und Polyphony sagt es nicht. Die Preise kommen aus dem Preisvergleich und werden täglich neu gefüllt. Die Bilder sind Illustrationen, kein Beleg. Was das im Einzelnen heißt, steht in Wie wir testen.

Neue Builds und Preisstürze — sonst nichts

Wir messen die Preise aus unseren Listen einmal am Tag bei Geizhals. Fällt einer unter alles, was wir bisher gemessen haben, schreiben wir dir — genauso, wenn eine neue Zusammenstellung fertig ist. Sonst hörst du nichts: kein Rundbrief nach Plan, keine Werbung Dritter, kein Weiterverkauf der Adresse.