Gaming Gear3 min LesezeitPreise von Geizhals
Bester Monitorarm: für einen oder zwei Bildschirme — ab 36 € (Stand 18.09.)

Ein Monitorarm gibt den Schreibtisch frei und den Bildschirm in die richtige Höhe. Die Auswahl fällt trotzdem schwer, weil der Preis fast nichts über die Eignung sagt — es gibt brauchbare Arme für 34 Euro und unbrauchbare für 200, wenn die Zahlen nicht passen.
Warum Höhe und Abstand keine Geschmacksfrage sind, steht im Aufstellungsabschnitt von Monitor am PC.
Drei Zahlen, die du vorher kennen musst
Das Gewicht deines Monitors. Es steht im Datenblatt, meist unter „Gewicht ohne Standfuß" — und genau das ist die relevante Angabe, denn der Fuß bleibt im Karton. Jeder Arm hat einen Bereich, in dem seine Feder arbeitet; darunter schnellt der Monitor nach oben, darüber sinkt er ab. Ein zu starker Arm ist genauso falsch wie ein zu schwacher.
Die Bildschirmdiagonale. Sie begrenzt das Drehmoment. Ein 32-Zoll- Monitor hebelt anders als ein 24-Zöller, auch bei gleichem Gewicht.
Die Tischplatte. Klemmen fassen typischerweise Platten von 1 bis 8 Zentimetern. Massivholz über 8 cm passt oft nicht mehr, und bei Glasplatten ist eine Klemme heikel. Die Alternative ist die Durchführung — dafür braucht der Tisch ein Loch, das du selbst bohren musst.
VESA: fast immer, aber nicht immer
Der Arm schraubt sich an die genormten Löcher auf der Rückseite des Monitors, üblicherweise 100 × 100 mm, bei kleinen Geräten 75 × 75 mm. Manche Monitore haben gar keine — vor allem schlanke Bürogeräte und einzelne Gaming-Modelle mit fest verbautem Fuß. Ein Adapterrahmen löst das, kostet aber Platz und Stabilität.
Vor dem Kauf also einmal hinter den Monitor schauen. Das ist der Handgriff, der die meisten Fehlkäufe verhindert.
Die Preise werden täglich mit dem Geizhals-Preisvergleich abgeglichen. Die Spalte „Bildschirme" kommt aus dem Produktnamen — was dort nicht steht, behaupten wir nicht.
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Zwei Bildschirme: ein Arm oder zwei?
Ein Doppelarm ist billiger als zwei Einzelarme und braucht nur eine Klemme. Er hat aber einen Nachteil, den man erst am Tisch merkt: Beide Monitore hängen an einem Standrohr. Wer den rechten verschiebt, bewegt den linken mit — nicht viel, aber spürbar.
Zwei Einzelarme sind teurer und brauchen zwei Klemmpunkte. Dafür lässt sich jeder Monitor unabhängig stellen, und ein dritter kommt später einfach dazu. Wer die Monitore oft umstellt, fährt damit besser; wer sie einmal einrichtet und stehen lässt, mit dem Doppelarm.
Was der Arm nicht löst
Ein Arm schafft Platz unter dem Monitor, nicht auf dem Tisch. Kabel hängen danach frei in der Luft, wenn sie nicht geführt werden — die meisten Arme haben dafür Clips oder einen Kanal im Rohr, und man sollte sie benutzen.
Und: Ein Arm macht einen zu kleinen Tisch nicht größer. Er verschiebt den Monitor nach hinten und schafft dadurch Tiefe, aber die Fläche bleibt dieselbe. Wer den zweiten Bildschirm überhaupt erst anschließen will, findet die Schritte in Zweiten Monitor anschließen.