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Spiele auf der Switch löschen — und warum Archivieren fast immer die bessere Wahl ist

Nimm „Software archivieren" statt „Software löschen". Beide geben denselben Speicherplatz frei — das Archivieren lässt aber das Symbol im Menü stehen, und ein Tippen darauf lädt das Spiel wieder herunter. Gelöschte Spiele verschwinden ganz und müssen im Shop unter den eigenen Käufen gesucht werden.
Und der Punkt, der die meisten überrascht: Dein Spielstand bleibt in beiden Fällen erhalten. Er liegt getrennt von der Software und wird nur gelöscht, wenn du ihn ausdrücklich löschst.

Der Unterschied in einer Tabelle
| Archivieren | Löschen | |
|---|---|---|
| Speicherplatz frei | ja | ja |
| Symbol bleibt im Menü | ja | nein |
| Spielstand bleibt | ja | ja |
| Zurückholen | ein Tippen | über den Shop |
Daraus folgt eine einfache Regel: Archivieren ist der Normalfall. Löschen lohnt nur, wenn das Menü aufgeräumt werden soll — bei Spielen, die sicher nicht wiederkommen.
Der Weg
Von der Startseite aus:
Systemeinstellungen → Datenverwaltung → Software verwalten. Dort steht jedes installierte Spiel mit seiner Größe. Wähl eines aus, und du bekommst beide Möglichkeiten angeboten.
Sortiert wird die Liste nach Belegung — praktisch, weil ein einziges großes Spiel oft mehr bringt als zehn kleine. Wer nur Platz für den nächsten Download braucht, fängt oben an und hört auf, sobald es reicht.
Schneller geht es direkt am Symbol
Auf der Startseite das Spiel markieren, die Plus- oder Minustaste drücken, dann Datenverwaltung. Dieselben zwei Möglichkeiten, zwei Schritte weniger.
Der Spielstand ist ein eigenes Ding
Das ist der wichtigste Punkt dieser Seite. Spielstände liegen im internen Speicher der Konsole — nicht auf der Speicherkarte und nicht im Spielpaket. Sie sind klein, sie stören den Platz nicht, und sie überleben sowohl das Archivieren als auch das Löschen.
Wer ein Spiel nach Monaten neu lädt, findet seinen Stand also vor.
Und wenn du ihn wirklich weghaben willst
Dann geht das über Systemeinstellungen → Datenverwaltung → Speicherdaten verwalten und ist ein eigener, bewusster Schritt. Er ist endgültig, sofern der Stand nicht in der Online-Sicherung des Abonnements liegt. Ohne diese Sicherung gibt es keinen Weg zurück — anders als beim Spiel selbst, das jederzeit wieder ladbar ist.
Das ist der umgekehrte Fall zur PS5, wo Spiel und Stand im selben Menü liegen und leichter zusammen erwischt werden. Der Weg dort steht in Spiele auf der PS5 löschen.

Was auf der Speicherkarte liegt
Steckt eine Karte in der Konsole, landen heruntergeladene Spiele bevorzugt dort. Das Archivieren funktioniert genauso — die Verwaltung zeigt bei jedem Eintrag an, wo er liegt.
Zwei Dinge sind dabei wichtig:
Spielstände wandern nicht mit. Sie bleiben im internen Speicher. Eine Karte zu tauschen kostet also keine Spielstände.
Module belegen fast nichts. Ein gekauftes Spiel auf einer Karte spielt vom Modul und legt nur Aktualisierungen auf der Konsole ab. Wer viel physisch kauft, hat das Platzproblem selten.
Wenn der Platz trotzdem knapp bleibt
Dann ist Aufräumen die falsche Lösung und eine größere Karte die richtige. Die Konsole nimmt microSD-Karten; welche Bauart und Geschwindigkeitsklasse dein Modell verlangt, steht in seiner Anleitung — hier nennen wir dazu bewusst keine Angabe, weil sie sich zwischen den Modellen unterscheidet.
Beim Umziehen auf eine größere Karte gilt: Die Daten lassen sich über einen Rechner kopieren, aber Spiele neu herunterzuladen ist meist der einfachere Weg — sie sind ohnehin an dein Konto gebunden.
Wenn die Konsole ohnehin am Schreibtisch steht, ist der Anschluss an einen Monitor die naheliegende Erweiterung; was dabei zu beachten ist, steht in Switch an den Monitor anschließen. Und für alles, was länger als ein Menü dauert, hilft eine Tastatur für die Switch.
Kurz zusammengefasst
Archivieren ist der Regelfall und kostet nichts. Löschen ist für Aufräumer. Spielstände sind von beidem nicht betroffen und müssen einzeln gelöscht werden — und genau dieser eine Schritt ist der, den man nicht rückgängig machen kann.
Woher die Angaben auf dieser Seite kommen
Wir betreiben kein Testlabor und messen hier nichts. Die Menüwege oben sind Bedienschritte, die sich an der eigenen Konsole in einer Minute nachvollziehen lassen — das ist ihr Beleg und zugleich ihre Grenze. Menüpunkte und ihre Benennung können sich mit einer Systemaktualisierung ändern, und sie unterscheiden sich zwischen den Modellen der Switch-Familie. Sollte ein Eintrag bei dir anders heißen, gilt deine Konsole und nicht diese Seite. Zur verlangten Bauart und Geschwindigkeitsklasse von Speicherkarten und zur Zahl der Anschlüsse nennen wir bewusst keine Werte, weil sie modellabhängig sind. Die Bilder sind Illustrationen und kein Beleg — sie zeigen Bauformen, keine bestimmten Geräte. Was das im Einzelnen heißt, steht in Wie wir testen.