Zum Inhalt springen
EliteGear
PC Builder

Games5 min Lesezeit

Sims 4 Systemanforderungen: die Grafikkarte im Minimum ist von 2004 – die Hürden sind Windows, RAM und Platz

Illustration: ein aufgeklappter schlichter Laptop ohne Markenzeichen steht auf einem hellen Holztisch, der Bildschirm zeigt nur einen unscharfen warmen Farbverlauf, daneben liegt ein kleines flaches dunkles Bauteil ohne Aufschrift, warmes Abendlicht

Die kurze Antwort: EA verlangt mindestens ein 64-Bit-Windows 10, einen Intel Core i3-3220 oder AMD Ryzen 3 1200, 4 GB Arbeitsspeicher, eine Grafik mit 128 MB und Pixel Shader 3.0 (GeForce 6600, Radeon X1300 oder Intel GMA X4500) und 25 GB freien Platz plus 1 GB für Inhalte und Spielstände. Empfohlen werden ein Core i5 mit vier Kernen oder ein Ryzen 5, 8 GB Arbeitsspeicher, eine GeForce GTX 650 oder Radeon HD 7750 mit 1 GB und 50 GB Platz. Für den Mac führt EA eine eigene Liste.

Beide Listen nebeneinander

Stand 20. September 2026, abgelesen auf EAs Hilfeseite zu den Systemanforderungen (Windows-Fassung):

MinimumEmpfohlen
BetriebssystemWindows 10, 64 BitWindows 10, 64 Bit
ProzessorIntel Core i3-3220 (3,3 GHz, 2 Kerne, 4 Threads) oder AMD Ryzen 3 1200 (3,1 GHz, 4 Kerne)Intel Core i5 mit 4 Kernen oder AMD Ryzen 5
Arbeitsspeicher4 GB8 GB
Grafik128 MB Grafikspeicher, Pixel Shader 3.0 — GeForce 6600, Radeon X1300, Intel GMA X45001 GB Grafikspeicher — GeForce GTX 650, Radeon HD 7750
DirectXDirectX 11DirectX 11
Speicherplatz25 GB frei, dazu 1 GB für Inhalte und Spielstände50 GB frei, dazu 1 GB für Inhalte und Spielstände
EingabeTastatur und Maus oder TouchpadTastatur und Maus oder Touchpad
Internetzur Aktivierung, Updates optionalzur Aktivierung, Updates optional

Das DVD-Laufwerk, das in der Liste ebenfalls steht, betrifft laut EA nur die Installation von einer Datenträger-Fassung. Wer das Spiel über die EA app oder Steam lädt, braucht es nicht.

Was an der Minimumliste auffällt

Die Grafikzeile ist die älteste der ganzen Tabelle. Die GeForce 6600, die Radeon X1300 und Intels GMA X4500 stammen aus den Jahren 2004 bis 2008 — Karten, die seit weit über zehn Jahren nicht mehr gebaut werden. Jede Grafikeinheit, die heute in einem Prozessor steckt, liegt weit darüber. An dieser Zeile scheitert kein Rechner, der noch in Gebrauch ist.

Die Zeilen, die aussortieren, sind andere: 64-Bit-Windows 10 (ein altes 32-Bit-System fällt heraus, ebenso Windows 7 und 8), der Prozessor (der i3-3220 ist von 2012, der Ryzen 3 1200 von 2017 — das setzt eine Untergrenze bei alten Zweikernern ohne Threads) und der Platz: 25 GB frei, nur für das Grundspiel. Dass EA im Minimum eine Grafikkarte von 2004 und zugleich ein 64-Bit-Windows 10 nennt, sagt ziemlich genau, woran das Spiel hängt — nicht an der Grafik, sondern an Speicher und System.

Illustration: zwei schlichte Speichermodule ohne Aufschrift liegen nebeneinander auf einem hellen Holztisch, daneben eine flache, unbeschriftete SSD im schmalen Gehäuse, warmes Abendlicht

25, 26 oder 50 GB — warum überall andere Zahlen stehen

Die Speicherangabe ist die Zeile, bei der sich die Quellen scheinbar widersprechen. Sie tun es nicht:

  • EA schreibt „mindestens 25 GB frei, dazu mindestens 1 GB für Custom Content und Spielstände“ — im Minimum. In der Empfehlung stehen 50 GB plus dasselbe 1 GB.
  • Steam nennt auf der Shop-Seite 26 GB (Minimum) und 51 GB (Empfehlung) — das sind EAs beide Zahlen zusammengezählt.

Beides bezieht sich auf das Grundspiel. Erweiterungen, Spiel- und Accessoires-Packs kommen obendrauf, und das „mindestens 1 GB“ für Custom Content ist eine Untergrenze, keine Schätzung: Wie groß der Mods-Ordner wird, entscheidest du beim Herunterladen. Dass die Empfehlung beim Platz das Doppelte des Minimums verlangt, ist deshalb der wichtigste Sprung der Tabelle — wichtiger als der bei der Grafik. Wer einen Laptop mit knapper Systemplatte hat, findet den Weg in SSD für Laptop; wie Mods eingeräumt werden, in Sims 4 Mods installieren.

Zwei Schalter, die EA auf derselben Seite nennt

Auf der Seite mit den Anforderungen beschreibt EA zwei Einstellungen, die vor jeder Aufrüstung kommen:

  • Laptop-Modus — ein Haken in den Spieloptionen. EA empfiehlt ihn für Rechner an oder nahe dem Minimum und für Laptops: Er erhöht die Bildrate und verlängert die Akkulaufzeit, weil das Spiel sparsamer rechnet.
  • Memory Boost — laut EA eine freiwillige Funktion, die den Umgang mit dem Arbeitsspeicher verbessert und Ruckler, niedrige Bildraten und Abstürze verringern soll. Sie ist als „Early Access“ gekennzeichnet, gibt es nur am PC, kennt die Stufen Aktivieren, Deaktivieren und Automatisch (Spieloptionen → Sonstiges), startet das Spiel nach dem Umschalten neu und setzt DirectX 11 voraus — wer das Spiel noch mit DirectX 9 fährt, muss sie ausschalten.

Welche heutige Hardware dazu passt

Das ist eine Ableitung aus den beiden Listen, keine Messung — wir haben Die Sims 4 nicht selbst vermessen und nennen deshalb keine Bildraten.

  • Grafik: Die Empfehlung, eine GTX 650 mit 1 GB, ist eine Karte von 2012. Aktuelle Prozessorgrafik liegt darüber. Eine eigene Grafikkarte braucht das Grundspiel nicht.
  • Arbeitsspeicher: 8 GB sind EAs Empfehlung für das Grundspiel. Mit vielen Packs und einem wachsenden Mods-Ordner steigt der Bedarf — das ist der Punkt, an dem Laptops zuerst hängen, und der Grund, warum Laptop für Sims 4 nach Arbeitsspeicher und SSD sortiert und nicht nach Grafikkarte.
  • Platz: 50 GB frei nach der Empfehlung, und zwar auf einer SSD — EA verlangt keine, aber Ladezeiten und der Mods-Ordner sprechen dafür.
  • Prozessor: Vier Kerne nach der Empfehlung. Jeder Core i5 oder Ryzen 5 der letzten Generationen erfüllt das, auch in Laptops.

Mac

EA führt für macOS eine eigene Tabelle: Minimum ist macOS 10.15 (Catalina) mit Metal-Unterstützung, ein Core i3-3225 und 4 GB, empfohlen ein Core i5 mit vier Kernen und 8 GB. Sie steht auf derselben Hilfeseite und wird hier nicht im Einzelnen wiedergegeben.

Die kurze Fassung

  • Minimum: 64-Bit-Windows 10, i3-3220 / Ryzen 3 1200, 4 GB, Grafik mit 128 MB, 25 GB + 1 GB.
  • Empfohlen: i5 mit 4 Kernen / Ryzen 5, 8 GB, GTX 650 / HD 7750 mit 1 GB, 50 GB + 1 GB.
  • Was aussortiert: 32-Bit-Systeme, alte Zweikerner, volle Platten — nicht die Grafik.
  • Was obendrauf kommt: Packs, Mods, Custom Content.
  • Vor jeder Aufrüstung: Laptop-Modus und Memory Boost.

Was hier nicht steht

Wir haben Die Sims 4 nicht selbst vermessen und nennen deshalb keine Bildraten, keine Auflösungsempfehlungen und keine konkreten Grafikkarten über die von EA genannten hinaus. Alle Zahlen oben stammen von EAs Hilfeseite The Sims 4 system requirements, abgelesen am 20. September 2026; die Steam-Werte von der Shop-Seite bei Steam vom selben Tag. EA ändert diese Angaben mit neuen Spielversionen. Die Deutung, welche Zeile aussortiert, und die Zuordnung heutiger Hardware sind unsere Ableitung und als solche gekennzeichnet. Das Bild ist eine Illustration, kein Beleg. Womit wir arbeiten und womit nicht, steht in Wie wir testen.

Neue Builds und Preisstürze — sonst nichts

Wir messen die Preise aus unseren Listen einmal am Tag bei Geizhals. Fällt einer unter alles, was wir bisher gemessen haben, schreiben wir dir — genauso, wenn eine neue Zusammenstellung fertig ist. Sonst hörst du nichts: kein Rundbrief nach Plan, keine Werbung Dritter, kein Weiterverkauf der Adresse.