Zum Inhalt springen
EliteGear
PC Builder

Games5 min Lesezeit

LS25 Gewächshaus und Produktionen: nur Wasser rein, Paletten raus – und welcher Ausgang das Geld kostet

Illustration: Blick in ein Glasgewächshaus mit zwei Reihen reifer Tomatenpflanzen, am Ende des Mittelgangs eine leere Holzpalette, tief stehendes Abendlicht durch die Scheiben

Die kurze Antwort: Das Gewächshaus braucht nur Wasser. Du wählst eine Sorte, lieferst Wasser mit dem Fass an und holst die Paletten ab, die neben dem Haus erscheinen. Produktionen nehmen Rohstoffe an und geben teurere Waren aus; für jeden Ausgang stellst du Lagern, Verkaufen oder Verteilen ein — und Verkaufen kostet einen Abschlag, Verteilen nicht. Drei Gewächshaustypen gibt es: das normale für Gemüse und Obst, das dunkle für Pilze und eines nur für Reissetzlinge.

Wer nach „LS25 Gewächshaus" sucht, landet zwischen echten Gärtnereien und Mod-Portalen. Hier geht es um das Grundspiel, mit dem Handbuch von GIANTS als Quelle.

Was im Gewächshaus wächst

GebäudeEingangSorten
GewächshausWasserErdbeeren, Salat, Tomaten, Frühlingszwiebeln, Kohl, Chili, Knoblauch
Pilz-GewächshausWasserAusternpilze, Enoki
Gewächshaus für ReissetzlingeWasserReissetzlinge

Alle drei stehen im Handbuch mit dem Vermerk, dass es sie in verschiedenen Ausführungen gibt — im Bau-Menü unter Produktionen, in mehreren Größen. Je Haus läuft eine Sorte; wer zwei will, baut zwei.

Wasser: der einzige Eingang

Das Handbuch sagt es in einem Satz: Die Pflanzen im Gewächshaus müssen mit frischem Wasser versorgt werden. Mehr verlangt das Gebäude nicht — kein Saatgut, kein Dünger, keine Jahreszeit. Wasser holst du mit dem Wasserfass aus einem See oder aus einem Wassertank, den du im Bau-Menü setzt. Aus dem See ist es kostenlos, aus dem Tank bezahlst du es.

Neben das Gewächshaus lässt sich laut Handbuch ein zusätzlicher Wassertank stellen, der den Vorrat vergrößert — je größer der Vorrat, desto seltener die Fahrt mit dem Fass. Wie viele Tage ein Tank reicht, hängt von Größe und Zahl der Häuser ab und steht im Bau-Menü.

Das Pilz-Gewächshaus ist ein eigener Gebäudetyp, weil die Pilze im Spiel Dunkelheit brauchen: GIANTS beschreibt es als vollständig gegen Sonnenlicht abgeschirmt. Fürs Spielen ändert das nichts am Ablauf — Wasser rein, Paletten raus —, aber es erklärt, warum die Pilze nicht in der Sortenliste des Glashauses stehen.

Illustration: ein langes Glasgewächshaus mit beschlagenen Scheiben in der Abenddämmerung, davor ein einzelner runder Wassertank aus dunklem Metall auf einem Betonsockel, warmes Licht von innen

Der Ausgang: Lagern, Verkaufen oder Verteilen

Jede Produktion — und das Gewächshaus zählt als eine — hat für ihre Erzeugnisse eine Ausgangseinstellung mit drei Stellungen:

  • Lagern: Die Ware bleibt im Gebäude, bis du sie abholst. Das ist die Stellung, in der Paletten entstehen — und in der du fahren musst.
  • Verkaufen: Die Ware wird sofort zum Marktpreis verkauft, ohne dass du fährst. Dafür zieht das Spiel einen Abschlag ab, der von der Wirtschaftsschwierigkeit abhängt; Spieler haben ihn im Steam-Forum mit etwa zehn Prozent auf Leicht, zwanzig auf Normal und dreißig auf Schwer nachgerechnet.
  • Verteilen: Die Ware geht direkt in eine eigene Produktion, die sie als Eingang braucht — ohne Abschlag und ohne Fahrt.

Daraus folgt die Regel, die den Gewinn macht: Verteilen, wo eine eigene Kette den Stoff braucht; Lagern, wo du den Preis abwarten willst; Verkaufen nur, wenn dir die Fahrt mehr wert ist als der Abschlag. Erdbeeren aus dem Gewächshaus sind das einfachste Beispiel: als Palette verkauft bringen sie den Erdbeerpreis, verteilt an die eigene Bäckerei werden sie zu Kuchen.

Die Produktionsketten des Grundspiels

Das Handbuch führt die Fabriken mit Ein- und Ausgängen auf. Hier die Liste, gekürzt auf das, was hinein- und herauskommt:

ProduktionEingangAusgang
GetreidemühleWeizen, Gerste, Hafer, Sorghum, Reis, LangkornreisMehl, Reismehl
MolkereiMilch, Ziegenmilch, Büffelmilch, ZuckerFlaschenmilch (drei Sorten), Käse, Ziegenkäse, Büffelmozzarella, Butter, Schokolade
ZuckerfabrikZuckerrüben, Rübenschnitzel, ZuckerrohrZucker
ÖlmühleRaps, Sonnenblumen, OlivenRapsöl, Sonnenblumenöl, Olivenöl
SägewerkHolzBretter, lange Bretter, Balken, Fertigwand, Hackschnitzel
PapierfabrikHolzPapierrollen, Kartonrollen
SpinnereiWolle, BaumwolleStoff
SchneidereiStoffKleidung
SeilereiWolle, BaumwolleSeile
SuppenfabrikKartoffeln, Karotten, Pastinaken, Rote Bete, Reis, LangkornreisSuppen, Suppendosen, Nudelsuppe
KonservenfabrikKarotten, Rote Bete, Pastinaken, Erbsen, Kohl, Spinat, Reis, LangkornreisKonserven, Sauerkraut, Spinatbeutel, Reisbeutel, Reisboxen
KartoffelverarbeitungKartoffeln, Reis, Langkornreis, ÖlChips, Reisröllchen
BäckereiMehl, Zucker, Milch, Eier, Butter, ErdbeerenBrot, Kuchen
TraubenverarbeitungTraubenTraubensaft, Rosinen
ZementfabrikSteineZementsäcke, Zementsteine, Dachplatten
BöttchereiBretter, lange BretterFässer, Badewannen, Eimer, Hackschnitzel
SchreinereiHolz, Bretter, lange BretterMöbel
BiogasanlageGülle, Mist, Silage, RübenschnitzelGärrest

Drei Dinge fallen an der Liste auf. Erstens: Die Molkerei braucht Zucker für Schokolade — die Zuckerfabrik ist also nicht nur eine Rübenkette, sondern Zulieferer der Molkerei und der Bäckerei. Zweitens: Reis taucht in fünf Ketten auf (Mühle, Suppe, Konserven, Kartoffelverarbeitung, dazu das Setzling-Gewächshaus davor) — die neue Frucht ist die am besten angebundene. Drittens: Vom Gewächshaus führen nur zwei Wege weiter, Erdbeeren in die Bäckerei und Kohl in die Konservenfabrik; Tomaten, Salat, Chili und Knoblauch sind Endprodukte für Verkaufsstellen und Hofläden.

Was sich rechnet

Das Handbuch nennt selbst das Rechenbeispiel: Holz zum Sägewerk, Bretter zur Schreinerei, Möbel verkaufen — „way more money compared to just selling logs". Die Regel dahinter gilt für jede Kette: Jede Stufe hebt den Preis, aber jede Stufe kostet ein Gebäude — den Kaufpreis und den Unterhalt, den das Bau-Menü je Gebäude nennt. Eine Fabrik, die auf Rohstoff wartet, ist ein Posten ohne Ausgang.

Deshalb ist die kleine Kette die bessere erste: Gewächshaus mit Erdbeeren, Verteilen an eine Bäckerei, Mehl und Eier dazu — drei Gebäude, die sich gegenseitig füttern. Was der Kuchen am Ende bringt, zeigt der Preisbildschirm je Verkaufsstelle; die Preise schwanken mit der Jahreszeit, und Lagern ist der Weg, den Hochpunkt abzuwarten.

Hofläden und die Wochenmärkte auf Riverbend Springs und Hutan Pantai sind die dritte Abnahmeform: Sie verlangen bestimmte Waren und zahlen laufend, solange geliefert wird — auf Hutan Pantai bleiben die Stände laut GIANTS geschlossen, wenn die Lieferung ausbleibt.

Produktionen bedeuten vor allem eines: Fahrten. Wasserfass zum Gewächshaus, Paletten zur Fabrik, Ware zum Laden. Wer diese Logistik gern selbst fährt statt sie dem Helfer zu geben, sitzt am Ende mehr Stunden hinter dem Lenkrad als auf dem Acker — welches sich dafür lohnt, steht in Bestes Lenkrad für den Landwirtschafts-Simulator. Was die Tiere für Milch, Wolle und Eier brauchen, steht in LS25 Tierhaltung.

Was hier nicht steht

Keine Erträge je Stunde und keine Gebäudepreise — sie hängen von der Größe des Gebäudes, dem Kalender und der Schwierigkeit ab und stehen im Bau-Menü. Keine Mods, keine Portale. Die Sortenlisten, die drei Gewächshaustypen, der zusätzliche Wassertank und die Produktionsketten stammen aus dem Handbuch zum Farming Simulator 25 (GIANTS, englische Fassung, Seiten 13 und 19–20), das dunkle Pilzhaus, Hofläden und Wochenmärkte aus der Vorstellung der Produktionen bei GIANTS, die Ausgangsstellungen und der Verkaufsabschlag aus einer Diskussion im Steam-Forum — die Prozentwerte dort sind Spielerrechnungen, keine Angabe von GIANTS. Das Bild ist eine Illustration, kein Beleg. Womit wir arbeiten und womit nicht, steht in Wie wir testen.

Neue Builds und Preisstürze — sonst nichts

Wir messen die Preise aus unseren Listen einmal am Tag bei Geizhals. Fällt einer unter alles, was wir bisher gemessen haben, schreiben wir dir — genauso, wenn eine neue Zusammenstellung fertig ist. Sonst hörst du nichts: kein Rundbrief nach Plan, keine Werbung Dritter, kein Weiterverkauf der Adresse.