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LS25 Tierhaltung: was jedes Tier frisst, was es liefert – und warum die Schweine kein Getreide als Basis wollen

Illustration: ein rundes Heubündel und zwei kleine rechteckige Strohballen liegen nebeneinander auf dem Holzboden einer Scheune, davor ein flacher Zinkeimer mit Wasser, warmes Abendlicht durch eine offene Tür

Die kurze Antwort: Hühner fressen Weizen, Gerste oder Sorghum; Pferde Heu, Hafer und Sorghum; Schafe und Ziegen Gras oder Heu; Kühe und Wasserbüffel Gras, Heu, Silage oder Mischration; Schweine eine Mischung aus Mais oder Sorghum als Basis plus Getreide, Eiweiß und Hackfrüchten; Bienen gar nichts. Dazu kommen Wasser und Stroh — aber nicht bei jeder Stallform. Nachwuchs entsteht von selbst, sobald die Tiere satt, alt genug und nicht zu eng untergebracht sind.

Die Futterlisten unten stammen wörtlich aus dem Handbuch, das GIANTS zum Spiel veröffentlicht. Das ist wichtig, weil viele Anleitungen im Netz noch die Regeln des Vorgängers weitergeben — und die stimmen an zwei Stellen nicht mehr.

Die Übersicht: Futter und Produkt je Tierart

TierFutter laut HandbuchProdukt
HühnerWeizen, Gerste, SorghumEier
PferdeHeu, Hafer, Sorghumtrainierte Pferde (Verkauf)
SchafeGras, HeuWolle
ZiegenGras, HeuZiegenmilch
KüheGras, Heu, Silage, Mischration (TMR)Milch, Gülle, Mist
WasserbüffelGras, Heu, Silage, Mischration (TMR)Büffelmilch, Gülle, Mist
SchweineMais, Weizen, Gerste, Sojabohnen, Raps, Sonnenblumen, Kartoffeln, ZuckerrübenGülle, Mist
BienenHonig

Acht Arten, keine neun: Der Hund auf dem Hof ist kein Nutztier und hat keine Futterliste. Neu gegenüber dem LS22 sind Ziegen und Wasserbüffel, beide als Milchtiere mit eigener Verarbeitungskette.

Die Schweine-Falle: Basis ist Mais oder Sorghum, nicht Weizen

Das Handbuch beschreibt das Schweinefutter als Mischung aus vier Gruppen: eine Basis aus Mais oder Sorghum, dazu Getreide, Eiweiß (Sojabohnen, Raps oder Sonnenblumen) und Hackfrüchte. Weizen und Gerste sind darin die Getreide-Gruppe — nicht die Basis. Wer nur Weizen in den Trog kippt, deckt eine von vier Gruppen und wundert sich über langsames Wachstum.

Wie viel von jeder Gruppe hineingehört, sagt das Handbuch nicht. Die Community liest aus den Spieldaten die Aufteilung 50 Prozent Basis, 25 Prozent Getreide, 20 Prozent Eiweiß und 5 Prozent Hackfrüchte heraus; das steht so im Farming-Simulator-Wiki, nicht bei GIANTS. Für die Praxis reicht die Regel: Mais oder Sorghum als größter Posten, der Rest als Beilage. Eine einzelne Gruppe hält die Tiere am Leben, aber ohne Zuwachs und ohne Nachwuchs.

Schweine liefern im Spiel kein Fleisch als Produkt, sondern Gülle und Mist — der Gewinn kommt aus dem Verkauf der Tiere selbst. Deshalb steht im Handbuch der Hinweis, dass sich Nachwuchs bei Schweinen besonders lohnt.

Illustration: vier flache Holzschalen nebeneinander auf einem dunklen Holztisch, eine große mit gelben Körnern, drei kleinere mit hellen Körnern, dunklen Bohnen und erdigen Knollen, warmes Abendlicht

Kühe und Wasserbüffel: die Mischration hat vier Zutaten

Kühe geben immer Milch, aber die Menge hängt am Futter. Das Handbuch nennt Gras, Heu und Silage als Grundfutter und die Mischration (TMR) als Weg zur höchsten Leistung. Und hier steckt die zweite Abweichung vom Vorgänger: Die Zutaten der Mischration sind Heu, Silage, Stroh und Mineralfutter — vier, nicht drei. Anleitungen, die nur Heu, Silage und Stroh nennen, beschreiben den LS22.

Gemischt wird mit einem Futtermischwagen, oder gar nicht: Der Stall mit Fütterungsroboter mischt selbst, wenn alle Zutaten an seinen Abladestellen liegen. Alles lässt sich auch beim Händler kaufen, als Palette oder Ballen. Wer Silage selbst macht, hat zwei Wege — Häckselgut oder Gras im Fahrsilo verdichten und abdecken, oder Grasballen wickeln.

Wasserbüffel fressen dasselbe wie Kühe und leben im selben Stall. Laut Wiki werden sie zusammen mit Kühen für den Kuhstall gekauft, und ihre Milch ist ein eigenes Produkt: Büffelmilch, die in der Molkerei zu Büffelmozzarella wird. GIANTS nennt in der Vorstellung der Tiere 18 Monate als Alter, ab dem Büffel Milch geben und Nachwuchs bekommen — vorher sind sie reine Kostgänger.

Hühner, Schafe, Ziegen, Pferde: die einfachen Fälle

  • Hühner brauchen nur eines der drei Getreide. Die Eier erscheinen als Palette neben dem Stall und wollen mit Palettengabel abgeholt werden. Das Handbuch nennt sie ausdrücklich als Einstieg.
  • Schafe fressen Gras oder Heu und liefern Wolle als Palette, die zur Spinnerei oder in eine eigene Produktion geht.
  • Ziegen fressen dasselbe wie Schafe und geben Ziegenmilch für Ziegenkäse. Das Handbuch beschreibt sie als anspruchsloser als andere Tiere.
  • Pferde sind der Sonderfall: Ihr Produkt ist das Tier selbst. Heu, Hafer und Sorghum als Futter, dazu Stroh und Wasser, und jeden Tag reiten und bürsten — die Fitness bestimmt den Verkaufspreis.

Wasser, Stroh, Mist: Stall und Weide sind verschieden

Das Handbuch fasst die Pflege in einem Satz zusammen: Futter, Wasser und Stroh — und fügt an, dass manche Stallformen Wasser automatisch bereitstellen. Die Trennung, die daraus folgt, ist die wichtigste Entscheidung beim Bauen:

  • Weiden brauchen Wasser, das du mit dem Wasserfass anlieferst. Aus dem See ist es kostenlos, aus einem gesetzten Wassertank kostet es. Weiden liefern laut Wiki weder Mist noch Gülle.
  • Ställe haben ihre Wasserversorgung dabei. Dafür wollen sie Stroh — und erst das Stroh macht aus dem Stall eine Mistquelle. Gülle fällt beim Füttern an.

Stroh ist das Nebenprodukt der Weizen-, Gersten- und Haferernte: Den Schwad hinter dem Drescher mit Presse oder Ladewagen aufnehmen, fertig. Wer keins hat, kauft es als Ballen.

Bienen: kein Futter, aber ein Ertragsbonus auf drei Feldfrüchten

Bienen sind das einzige Tier ohne Futterzeile. Bienenstöcke liefern Honig, und das Handbuch nennt einen zweiten Nutzen: Stöcke neben Feldern mit Raps, Sonnenblumen oder Kartoffeln erhöhen deren Ertrag. Wie viel, sagt GIANTS nicht; das Wiki nennt fünf Prozent bei Sonnenblumen und je zweieinhalb bei Raps und Kartoffeln. Der Honig sammelt sich an einem Palettenplatz, von dem es laut Wiki nur einen je Hof gibt — egal, wo die Stöcke stehen. Das Handbuch rät zu großen Stöcken: „je größer, desto besser".

Nachwuchs: satt, alt genug, Platz

Drei Bedingungen, alle aus dem Handbuch: Die Tiere müssen gut ernährt sein, alt genug, und im Stall muss Platz frei sein. Daraus folgt der Rat, der in jeder Anleitung steht und trotzdem richtig ist — den Stall nicht bis zur Kapazität füllen, sonst gibt es keinen Nachwuchs und damit keine Tiere zum Verkaufen. Jungtiere kaufst du beim Tierhändler in mehreren Altersstufen; die jungen sind billiger, geben aber erst nach Monaten etwas ab.

Wer den Hof um Tiere erweitert, verbringt mehr Zeit im Frontlader als auf dem Acker: Paletten, Ballen, Wasserfass, Mischwagen. Das ist die Art von Arbeit, bei der sich ein Lenkrad mit Kraftrückmeldung am deutlichsten von der Tastatur unterscheidet — welches taugt, steht in Bestes Lenkrad für den Landwirtschafts-Simulator, und die Tasten fürs Laden in LS25 Tastenbelegung. Was aus Milch, Wolle und Eiern in den Fabriken wird, steht in LS25 Gewächshaus und Produktionen.

Was hier nicht steht

Keine Preise für Ställe und Tiere — sie hängen von Karte, Schwierigkeit und Ausbaustufe ab und stehen im Bau-Menü. Keine Prozentwerte, die GIANTS nicht selbst nennt, außer den ausdrücklich als Wiki-Angabe gekennzeichneten. Keine Mods. Die Futterlisten, die vier Zutaten der Mischration, die Nachwuchsregel und der Bienenbonus stammen aus dem Handbuch zum Farming Simulator 25 (GIANTS, englische Fassung, Seiten 14–15), das Alter der Wasserbüffel aus der Vorstellung der Wasserbüffel bei GIANTS, die Weide-Stall-Unterschiede und die Aufteilung des Schweinefutters aus dem Farming-Simulator-Wiki. Das Bild ist eine Illustration, kein Beleg. Womit wir arbeiten und womit nicht, steht in Wie wir testen.

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