DeepCool Assassin VC Elite im Test
Über den Assassin VC Elite schreiben die deutschen Redaktionen nicht — sie testen den Assassin IV VC Vision, das Schwestermodell mit Display. Der Unterschied ist nicht kosmetisch: Der VC Elite trägt einen Schalter, mit dem sich die Lüfter zwischen Leistung und Ruhe umstellen lassen. Tom's Hardware hat beide Modi gemessen und kommt auf 42,9 dB(A) im Leistungsmodus und 38,9 dB(A) im leisen — leiser als die Konkurrenz im selben Testfeld. Die Kühlleistung ist dabei solide statt überragend: 238 Watt mit aktiviertem PBO auf einem Ryzen 9 9950X3D, und im 200-Watt-Lauf 77,7 Grad im Mittel, zweiter Platz unter den dort getesteten Luftkühlern. Einplanen muss man die Maße: 164 Millimeter Bauhöhe und 1.772 Gramm wollen ins Gehäuse passen und hängen am Mainboard. Wir hatten den Kühler nicht selbst in der Hand; die Einordnung stützt sich auf die Messungen von Tom's Hardware und das Datenblatt von DeepCool.
EliteGear Score
Gesamtnote 8,6 von 10 — das Mittel der vier Werte darüber, nicht gesondert vergeben. Eine begründete Einschätzung der Redaktion, keine Messung: ein Testlabor betreiben wir nicht. Was gemessen ist, steht darunter unter „Datenblatt“ und „Unabhängig gemessen“ — mit Quelle und Datum.
Datenblatt, Herstellerangabe
Herstellerangaben von deepcool.com, nicht nachgemessen. DeepCool nennt die Lautstärke als Obergrenze der Gesamtanlage (≤29,3 dB(A) im Leistungs-, ≤22,6 dB(A) im Silent-Modus); Tom's Hardware misst unter Last deutlich höhere Werte — die Herstellerangabe gilt nicht für den Betrieb unter Volllast. Die Messwerte unter „Unabhängig gemessen“ stammen aus verschiedenen Testläufen: die 238 Watt aus dem Lauf mit aktiviertem PBO, die 77,7 Grad aus dem 200-Watt-Lauf im Silent-Modus. Sie sind nicht mit geräuschnormierten Werten anderer Kühler vergleichbar.
Unabhängig gemessen
Fremde Messungen, keine eigenen. Was hier fehlt, hat keine Quelle, die wir öffnen konnten.