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Gaming Gear2 min Lesezeit

Gaming-Maus-Software: Profile in der Maus oder in der Cloud

Profil im internen Maus-Speicher gegen Profil in der Cloud, mit den jeweiligen Bedingungen

Zu jeder Gaming-Maus gehört ein Programm: G Hub bei Logitech, Synapse bei Razer, iCUE bei Corsair, dazu ein Dutzend weniger bekannter. Alle können im Kern dasselbe — DPI-Stufen, Tastenbelegung, Beleuchtung, Abtastrate. Der Unterschied, der im Alltag zählt, ist ein anderer: wo das Ergebnis gespeichert wird.

Zwei Orte, zwei Konsequenzen

Im internen Speicher der Maus. Die Einstellung wandert in einen Chip in der Maus und gilt ab dann überall — auch an einem Rechner, auf dem nichts installiert ist, auch unter Linux, auch an der Konsole. Die Zahl der Plätze ist begrenzt, üblicherweise auf eine einstellige Anzahl.

In der Cloud. Das Profil liegt beim Hersteller und wird geladen, sobald du dich anmeldest. Beliebig viele Profile, automatischer Wechsel je Spiel — aber nur, solange das Programm läuft, ein Konto besteht und der Rechner online ist.

Die Frage, die vorher zu klären ist

Spielst du an mehr als einem Rechner? Wer an einem festen PC spielt, merkt vom Unterschied nichts — beides funktioniert. Wer den Rechner wechselt, zu Freunden fährt oder auf Veranstaltungen spielt, für den ist der interne Speicher das Merkmal, das über brauchbar und unbrauchbar entscheidet.

Genau diese Angabe ist im Datenblatt schwer zu finden. Die Marketing-Seite nennt oft nur „Onboard Memory" ohne Zahl, gelegentlich gar nichts. Steht nichts dabei, ist im Zweifel keiner vorhanden — dann sind die Einstellungen an das Programm gebunden.

Was die Software sonst noch anfasst

Ein Punkt wird gerne übersehen: Manche Programme setzen zusätzlich zur Maus auch Einstellungen des Betriebssystems. Wenn Zeigergeschwindigkeit und Beschleunigung an zwei Stellen geregelt werden, arbeiten sie gegeneinander. Die Windows-Beschleunigung gehört aus, bevor man am Rest dreht — wie das geht, steht in Mausbeschleunigung deaktivieren.

Ebenso wenig hilft eine Software gegen eine falsch gewählte DPI-Stufe. Was der Wert bedeutet und wie man ihn sinnvoll setzt, steht in Gaming Maus DPI; die Abtastrate regeln fast alle Programme mit, und wann eine höhere nichts nützt, klärt Polling Rate der Maus.

Der Dauerläufer im Hintergrund

Die Hersteller-Programme starten mit Windows und laufen durch. Das kostet Arbeitsspeicher und gelegentlich mehr — bei einem System, das in Spielen am Prozessor hängt, ist ein dauerhaft laufendes Konfigurationsprogramm eine Last ohne Gegenwert, sobald die Einstellungen einmal sitzen.

Wer den internen Speicher nutzt, kann das Programm nach dem Einrichten schließen oder deinstallieren. Die Maus behält, was sie hat. Das ist der praktische Grund, den internen Speicher der Cloud vorzuziehen, auch wenn man nur an einem Rechner spielt.

Kurz zusammengefasst

Ein Rechner, feste Einstellung: Beides geht, interner Speicher spart dir das Hintergrundprogramm. Mehrere Rechner: interner Speicher, und zwar als Kaufkriterium. Viele Spiele mit je eigener Belegung: Cloud, denn dafür reichen die internen Plätze nicht.

Neue Builds und Preisstürze — sonst nichts

Wir messen die Preise aus unseren Listen einmal am Tag bei Geizhals. Fällt einer unter alles, was wir bisher gemessen haben, schreiben wir dir — genauso, wenn eine neue Zusammenstellung fertig ist. Sonst hörst du nichts: kein Rundbrief nach Plan, keine Werbung Dritter, kein Weiterverkauf der Adresse.