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Gaming Gear3 min Lesezeit

Gaming-Maus mit Ladestation: lohnt der Aufpreis?

Drei Ladewege nebeneinander, vom Kabel über die Ladeschale bis zum Ladepad unter dem Mauspad

Wer sich eine Funkmaus kauft, steht irgendwann vor der Frage, wie sie wieder Strom bekommt. Es gibt drei Antworten, und sie unterscheiden sich weniger in der Technik als in der Gewohnheit, die sie voraussetzen.

Weg 1: das Kabel

Der Normalfall und bei fast jeder Funkmaus im Lieferumfang. Dasselbe Kabel, das die Maus lädt, macht sie währenddessen zur Kabelmaus — spielen geht also weiter.

Was er kostet: nichts, er liegt bei. Was er verlangt: daran zu denken. Das ist der ganze Haken, und er ist real: Eine Maus, die man abends nicht ansteckt, ist irgendwann mitten in einer Runde leer.

Ein Gerät in unserem Katalog umgeht das anders herum — die günstigste Funkmaus für 29,75 € läuft mit einer AA-Batterie statt mit Akku. Kein Laden, dafür alle paar Monate eine neue Zelle.

Weg 2: die Ladeschale

Ein Dock, in das die Maus gestellt wird. Manche Hersteller liefern es mit, bei anderen ist es Zubehör.

Was es löst: Es macht aus dem Erinnern eine Handbewegung. Man stellt die Maus abends hin, weil sie irgendwohin muss — und sie lädt nebenbei. Genau das ist der Unterschied zum Kabel: nicht die Ladegeschwindigkeit, sondern dass man nichts mehr vergessen kann.

Was es kostet: Als Zubehör gekauft liegt eine Ladeschale meist im zweistelligen Bereich. In unserem Katalog führen wir keine — die Preise dafür stehen bei den Herstellern.

Was es nicht löst: Der Empfänger bleibt am Rechner, die Schale braucht ihren eigenen Anschluss und ihren Platz auf dem Tisch.

Weg 3: das Ladepad

Die aufwendigste Lösung: ein Mauspad mit einer Spule darin, das die Maus im Betrieb lädt. Die Maus geht nie leer, weil sie nie entlädt.

Was es kostet: deutlich mehr als eine Ladeschale, und es funktioniert nur mit den Mäusen des jeweiligen Herstellers — man kauft damit auch die Entscheidung, bei einer Marke zu bleiben.

Für wen es sich rechnet: für die, denen der Akku wirklich zum Problem geworden ist. Wer alle drei Wochen einmal ein Kabel ansteckt, löst mit einem Ladepad nichts, was ihn gestört hätte.

Affiliate-Hinweis: Die Amazon-Buttons sind Partnerlinks. Kaufst du darüber, kann EliteGear eine Provision erhalten — für dich ändert sich am Preis nichts. Was hier steht, entscheidet das nicht.

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Die Frage vor der Kaufentscheidung

Wie oft geht deine jetzige Maus leer — und stört es dich?

Moderne Funkmäuse halten je nach Modell und Beleuchtung Wochen. Wenn die Antwort „alle paar Wochen, und ich merke es rechtzeitig" lautet, ist das Kabel im Lieferumfang die ganze Lösung. Wenn sie „ständig, und immer im falschen Moment" lautet, kauft eine Ladeschale eine echte Verbesserung.

Wir haben die Laufzeiten der Mäuse in unserem Katalog nicht erhoben — bei Mäusen steht die Angabe seltener im Datenblatt als bei Headsets, und wo sie steht, ist sie unter günstigen Bedingungen gemessen. Wie wenig eine solche Zahl mit dem Preis zu tun hat, haben wir dort nachgerechnet: Headset-Akku: der Preis sagt nichts über die Laufzeit.

Was die Beleuchtung damit zu tun hat

Die Leuchtdioden in einer Maus sind der größte einzelne Verbraucher nach dem Sensor. Wer die Beleuchtung abschaltet, verlängert die Laufzeit oft deutlich — und sieht davon beim Spielen nichts, weil die Hand ohnehin auf der Maus liegt.

Das ist die billigste aller Lösungen: Sie kostet nichts und ist in zwei Klicks in der Software erledigt. Wer danach immer noch jede Woche lädt, weiß, dass es an der Maus liegt und nicht an der Einstellung.

Die kurze Fassung

  • Kabel im Lieferumfang: löst alles, verlangt aber, dass du daran denkst.
  • Ladeschale: macht das Denken überflüssig, kostet Geld und einen Anschluss.
  • Ladepad: löst es endgültig, bindet dich an einen Hersteller.
  • Beleuchtung aus: kostet nichts und ist der erste Versuch wert.

Welche Funkmäuse es gibt und was sie wiegen, steht in Kabellose Gaming-Maus: 36 bis 126 Gramm im Vergleich. Ob es überhaupt kabellos sein muss, beantwortet Kabellos oder kabelgebunden?

Neue Builds und Preisstürze — sonst nichts

Wir messen die Preise aus unseren Listen einmal am Tag bei Geizhals. Fällt einer unter alles, was wir bisher gemessen haben, schreiben wir dir — genauso, wenn eine neue Zusammenstellung fertig ist. Sonst hörst du nichts: kein Rundbrief nach Plan, keine Werbung Dritter, kein Weiterverkauf der Adresse.