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Fortnite-Einstellungen: der Rendering-Modus, die Empfindlichkeit und die fünf Controller-Belegungen

Illustration: ein schlichtes graues Mischpult mit wenigen Schiebereglern auf dunklem Holz, ein Regler deutlich höher gezogen als die übrigen, warmes Seitenlicht

Die kurze Antwort: Die Einstellung mit dem größten Effekt heißt „Rendering-Modus“ und steht im Video-Tab. Stellst du sie auf Performance – Geringere grafische Wiedergabetreue und startest das Spiel neu, gewinnst du auf schwacher Hardware mehr Bildrate als mit jeder anderen Schraube. Epic beziffert das selbst: auf einem Notebook mit Intel i5-8265U und UHD-Graphics-620 stieg die Bildrate im Team-Match von 24 auf 61 FPS, auf einem zweiten mit AMD A10-5745M und Radeon HD 8610G von 18 auf 45 FPS.

Eines vorweg, weil es beim Nachschlagen verwirrt: Epics eigene Hilfeartikel beschreiben den Weg ins Menü unterschiedlich. Der eine sagt, du klickst auf das Spielersymbol, dann auf das Zahnrad, dann auf den Video-Tab und findest den Rendering-Modus im Abschnitt „Anzeige“. Der andere sagt, du klickst auf das Menüsymbol oben links und stellst den Rendering-Modus in den „Grafik-Optionen“ um. Beide Artikel sind aktuell, beide führen zum selben Schalter — Fortnite hat sein Menü im Lauf der Jahre mehrfach umgebaut, und die Hilfeseiten sind unterschiedlich alt. Dieselbe Unschärfe steht bei der Speicherersparnis: ein Artikel nennt „über 15 GB“, der andere „über 14 GB“ und eine Restgröße von 17 GB.

Der Rendering-Modus, und was er kostet

Der Performance-Modus rechnet mit deutlich reduzierter Grafik. Epic beschreibt ihn als Angebot für alle, die „bereits herunterskalierte Einstellungen oder eine weniger leistungsstarke Hardware nutzen“. Die Zahlen oben stammen aus Epics eigenem Support-Artikel und wurden im Vergleich zum vorher schon herunterskalierten Modus bei 720p gemessen — es sind also keine Werte gegen „hohe Einstellungen“, sondern gegen ein bereits sparsames Bild.

Der Weg, in der Fassung des einen Artikels:

  • Fortnite starten, auf das Spielersymbol klicken
  • Einstellungen wählen (Zahnradsymbol)
  • den Video-Tab wählen (Bildschirmsymbol)
  • im Abschnitt „Anzeige“ den Rendering-Modus auswählen
  • mit den Pfeilen Performance wählen und auf Anwenden klicken
  • Fortnite neu starten

Findest du den Video-Tab nicht, nimm den zweiten Weg: Menüsymbol oben links, Grafik-Optionen, Rendering-Modus.

Wenn sich der Schalter nicht umstellen lässt

Dafür nennt Epic eine konkrete Ursache: die Einstellungsdatei ist schreibgeschützt. Sie liegt unter C:\\Users\\[Benutzername]\\AppData\\Local\\FortniteGame\\Saved\\Config\\WindowsClient. Rechtsklick auf GameUserSettings.ini, Eigenschaften, den Haken bei „Schreibgeschützt“ entfernen, übernehmen. Danach lässt sich der Modus wieder wechseln.

Speicherplatz: die hochauflösenden Texturen

Wer den Performance-Modus fährt, braucht die hochauflösenden Texturen nicht. Sie lassen sich im Epic Games Launcher abwählen: Bibliothek öffnen, bei Fortnite auf die drei Punkte klicken, Optionen wählen, den Haken bei „Hochauflösende Texturen“ entfernen, anwenden. Epic beziffert den Gewinn mit über 14 beziehungsweise über 15 GB — je nach Artikel — und nennt 17 GB als verbleibende Installationsgröße.

Die acht Werte, die Epic für die NVIDIA-Systemsteuerung nennt

Das ist der Teil, der in Ratgebern meist frei erfunden wird. Epic listet ihn ausdrücklich, für den Fall einer niedrigen Bildrate:

  • Antialiasing – Gammakorrektur: Ein
  • CUDA – GPUs: Alle
  • Modus für geringe Latenz: Ultra
  • Energieverwaltungsmodus: Maximale Leistung bevorzugen
  • Shader-Cache: Ein
  • Texturfilterung – Anisotrope Abtastoptimierung: Ein
  • Texturfilterung – Negativer LOD-Bias: Zulassen
  • Texturfilterung – Qualität: Hohe Leistung

Dazu gehört ein zweiter Schritt, den Epic im selben Atemzug nennt: V-Sync im Spiel ausschalten. Fortnite muss dafür geschlossen sein, wenn du die Systemsteuerung änderst.

Epic stellt der ganzen Liste einen Satz voran, der selten zitiert wird: Das Spielerlebnis hänge vor allem von der Hardware ab, und die aufgeführten Schritte könnten die Leistung „nur leicht beeinflussen und haben eventuell gar keinen Effekt“. Wer von einer Handvoll Treiberschalter den Sprung von 30 auf 120 FPS erwartet, wird enttäuscht — der Sprung steckt im Rendering-Modus und in der Hardware.

Empfindlichkeit und Zielerfassungshilfe

Die Empfindlichkeit liegt nicht im Video-Tab, sondern bei den Controller-Optionen — auch dann, wenn du die Zielerfassungshilfe meinst. Der Weg laut Epic:

  • Fortnite starten, Menü über das Profilsymbol öffnen
  • Einstellungen wählen
  • Controller-Optionen wählen
  • zu Empfindlichkeit gehen
  • Fortgeschrittene Optionen verwenden auf AN stellen
  • die Zielerfassungshilfe auf den gewünschten Wert stellen, dann Anwenden

Der Schalter „Fortgeschrittene Optionen verwenden“ ist der Knackpunkt: Ohne ihn bleiben die feineren Regler verborgen, und genau danach suchen die meisten. Epic weist außerdem darauf hin, dass nicht jede dieser Einstellungen auf jeder Plattform vorhanden ist.

Eine Zahlenempfehlung gibt Epic nicht, und wir geben auch keine. Empfindlichkeit hängt an Mausauflösung, Mauspad-Fläche und Gewohnheit; ein Wert, der für einen Spieler passt, ist für den nächsten unbrauchbar. Was sich sagen lässt: Stell einen Wert ein und lass ihn ein paar Abende stehen, statt ihn nach jedem verlorenen Duell zu ändern. Für das Zielen selbst ist die Übungsrunde hilfreicher als der Regler — dazu steht mehr im Aim-Training-Guide und im Sniping-Guide.

Die fünf Controller-Belegungen

Fortnite bringt fünf fertige Belegungen mit, die unter Controller-Tastenbelegung stehen:

  • Old School
  • Schnellbau
  • Kampf Pro
  • Baumeister Pro
  • Angepasst — für alle, die jede Taste selbst bestimmen wollen

Ins Menü kommst du je nach Plattform anders: am PC und Mac mit Esc, auf der PlayStation mit der OPTIONS-Taste, auf der Xbox mit der Menü-Taste, auf der Nintendo Switch mit dem Plus-Knopf, auf Android über die Menü-Schaltfläche und dann das Zahnrad. Danach: Einstellungen, Controller-Tastenbelegung, Konfiguration wählen, übernehmen.

Ein Detail, das am PC gern übersehen wird: Du kannst dort auswählen, zu welcher Plattform dein Controller gehört. Wer einen PlayStation-Controller am PC benutzt und sich über fremde Tastensymbole wundert, findet hier den Schalter.

Was diese Seite nicht leistet

Wir nennen keine „Pro-Settings“ und keine Zahlenwerte für Empfindlichkeit, weil es dafür keine überprüfbare Quelle gibt — Epic veröffentlicht sie nicht, und die Werte einzelner Spieler sind keine Empfehlung, sondern deren Gewohnheit. Die FPS-Zahlen oben sind Epics Messungen auf zwei bestimmten Notebooks, nicht unsere und nicht auf deine Hardware übertragbar. Und der Rendering-Modus kostet Bildqualität: Er ist die richtige Wahl auf schwacher Hardware und die falsche, wenn deine Bildrate ohnehin reicht.

Belege, abgerufen am 20.09.2026: der Menüweg und die Texturen-Ersparnis aus „Wie aktiviere ich den Performance-Modus in Fortnite?“; die FPS-Messwerte, die NVIDIA-Einstellungen, der Hinweis zu GameUserSettings.ini und der Vorbehalt zur Wirkung aus „Problembehebung bei niedriger Bildfrequenz (FPS) in Fortnite“; die fünf Belegungen und die Menüwege je Plattform aus „So konfigurierst du einen Controller in Fortnite“; der Weg zur Empfindlichkeit aus „So passt du deine Zielerfassungshilfe-Einstellungen in Fortnite an“. Das Bild ist eine Illustration, kein Beleg. Womit wir arbeiten und womit nicht, steht in Wie wir testen.

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